đŸ•ŠïžÂ T o l e r a n z   f ĂŒ r   V i e l f a l t   u n d   F r i e d e n đŸ•Šïž
statt Hass und Hetze, damit sich Geschichte nicht wiederholt
 

Herzlich Willkommen auf meiner Internetseite

Auf dieser Seite habe ich Bilder und Beschreibungen zu verschiedensten GerĂ€ten der Unterhaltungselektronik zusammengestellt. Diese stammen von den unterschiedlichsten DDR-Herstellern, aber auch aus Polen, der Ex-ČSSR, -UdSSR, Ungarn und weiteren RGW-LĂ€ndern. Begonnen habe ich meine Sammlung eher unbewusst mit der HiFi-Kombination RFT HMK 100 und den passenden RFT Merkur-Boxen. Diese ist aus meiner Sicht auch heute noch vielen heutigen Fernost-Importen in Klang, Optik und Verarbeitung deutlich voraus. Nach meinem Umzug von Neubrandenburg nach Hannover und NĂŒrnberg Ende der 1990er Jahre wurden mit der Zeit aus der einzelnen HiFi-Anlage immer mehr GerĂ€te. Die guten StĂŒcke stammen fast ausschließlich von NĂŒrnberger FlohmĂ€rkten, auf denen die DDR- und Ostblock-GerĂ€te erstaunlich hĂ€ufig zu finden sind.

Diese Internetseite soll keine Traueransage an "die gute alte DDR" sein. Sie soll aber aufzeigen, dass die Entwicklung im Bereich der Unterhaltungselektronik keineswegs – wie beispielsweise im Automobilbau – immer mehr zum Stillstand kam bzw. jede Neuentwicklung blockiert wurde. Schon bedingt durch die ExportabhĂ€ngigkeit der DDR wurden die GerĂ€te stetig weiterentwickelt und auch meist in die Serie umgesetzt. Die DDR-GerĂ€te sind sehr robust und gut zu reparieren, was sie aufgrund der schlechten VerfĂŒgbarkeit (zumindest im Inland) auch sein mussten. Außerdem galt in der DDR mit der TGL-Norm eine gesetzliche Vorschrift zur Mindestlebensdauer, wĂ€hrend die bundesdeutsche DIN neben verschiedenen Standards ledig Empfehlungen zur QualitĂ€t enthielt.

Selbst fĂŒr mich als gelernten Kommunikationselektroniker war es bisher meist recht gut möglich, mich in die Technik einzuarbeiten, die meisten Fehler zu finden und erfolgreich zu beheben. Eine entsprechende Reparaturseite habe ich daher auch auf dieser Homepage ergĂ€nzt. Diese enthĂ€lt Hinweise zu den meist nur kleinen Fehlern und deren einfache Behebung, außerdem eine umfangreiche Auflistung verschiedener Bauteile. Nachdem mir aber als gelernter Fernmeldetechniker dann doch gewisses Fachwissen fehlt, bitte ich mir manch Halbwissen in den Beschreibungen nachzusehen. Bedingt durch meine GerĂ€tesuche im tiefsten Franken konnte ich bisher einen guten Einblick in den sehr umfangreichen Westexport erhalten, den so in der DDR wohl auch kaum jemand vermutet hat. Eine zugehörige Auflistung findet sich ebenfalls auf der Reparaturseite, die Beschreibungen hierzu in den entsprechenden GerĂ€tekategorien.

Neben Unterhaltungselektronik wurde auch ansonsten aus der DDR alles in die Bundesrepublik und nach Westeuropa exportiert, das sich auch nur irgendwie in begehrte Westdevisen umsetzen ließ. Das Sortiment reichte - entgegen aller selbst gesetzten, moralischen GrundsĂ€tzen - vom DDR-Monchichi „Tiemi“, ĂŒber das IKEA Billy Regal bis zum Sturmgewehr Wieger 940, einer Weiterentwicklung der Kalaschnikow, allerdings zur BestĂŒckung mit „feindlicher“ NATO-Munition. Nachdem sich mein Interesse fĂŒr Elektronik aus der DDR auch immer weiter auf den gesamten Ostblock ausgedehnt hat, konnte ich auch hier entsprechende Seiten ergĂ€nzen. Jedem Land lĂ€sst sich dabei herstellerĂŒbergreifend eine besondere Eigenheit zuordnen. So zeichnen sich die GerĂ€te aus der Ex-UdSSR durch ihre extreme Robustheit aus, waren aber auch meist ĂŒber jeden technischen Fortschritt erhaben. Die polnischen GerĂ€te wurden wiederum eher rationell, aber trotzdem solide und ĂŒberaus zeitgemĂ€ĂŸ gebaut. Die tschechoslowakischen GerĂ€te liegen wohl irgendwo dazwischen. Die Ungarn haben sich sehr auf hochwertige MessgerĂ€te und Netzteile spezialisiert und RumĂ€nien hat sehr hochwertig fĂŒr einen anspruchsvolle RegimefĂŒhrung sowie sehr einfach fĂŒrs Volk gebaut.

Die technische Entwicklung ist natĂŒrlich zwischenzeitig weit fortgeschritten, was ich auch sehr befĂŒrworte. In der DDR wurden aber aus wirtschaftlichen ZwĂ€ngen heraus auch viele ressourcenschonende Lösungen gefunden, die heute aus ökologischer Sicht wieder an AktualitĂ€t gewinnen sollten. So gab es unzĂ€hlige – teils profane – Lösungen wie z.B. das Superfest-GetrĂ€nkeglas aus Schwepnitz, mechanisch zuverlĂ€ssigere Toplader-Waschmaschinen alternativlos zum anfĂ€lligeren Frontlader, die sparsamere Wirbelstrom-Kaffeeröstung oder einfache Alltagsprodukte wie das farb- und duftstofffreie fit-SpĂŒlmittel in einer sortenreinen PET-Flasche ohne separaten Verschlussdeckel und Etikett. Andere gute Lösungen wiederum haben sich zwischenzeitig schon vielfach durchgesetzt, auch wenn die Hersteller leider nicht immer profitierten. Zu erinnern ist hier nur an die palmölfreie Nudossi-Schokocreme, die Malimo-Stoffwebtechnik oder den ersten FCKW-freien KĂŒhlschrank von FORON. Ich hoffe daher, dass nicht alles in Vergessenheit gerĂ€t und wir manch – teils aufwendige – Entwicklungen auch heute wieder als Lösungsansatz fĂŒr eine nachhaltige Wirtschaft nutzen.

V i e l   S p a ß   b e i m   R e c h e r c h i e r e n ,   S c h m ö k e r n   u n d   S c h w e l g e n   i n   E r i n n e r u n g e n !   😀

T o r s t e n   A n t e r

Nachdem ich immer wieder DDR-GerĂ€te auf NĂŒrnberger FlohmĂ€rkten finde, die ich selbst gar nicht mehr suche, versteigere ich diese dann per Internetauktion ab 1,- €.
Da mir hier aber mehr am Erhalt der GerĂ€te als am finanziellen Gewinn liegt, gingen auch 2024 wieder jeweils 200,- € an

Plant for the Planet
WWF Deutschland
Ein Herz fĂŒr Kinder
UNO FlĂŒchtlingshilfe
Christoffel Blindenmission
Caritas international
SOS Kinderdörfer weltweit
Friedensdorf international
Tafel Deutschland e.V.
Waldaktie MV

V i e l e n   D a n k   a n   a l l e ,   d i e   m i t g e b o t en    h a b e n ! 👍
Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber?
Liegt unser GlĂŒck nur im Spiel der Neutronen?

Wird dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab, schon das Letzte sein?
Wird nur noch Staub und Gestein, ausgebrannt allezeit, auf der Erde sein?
Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten.
Fliegt morgen frĂŒh um halb drei nur ein Fluch und ein Schrei durch die Finsternis?
Muss dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab, schon das Letzte sein?
Soll unser Kind, das die Welt noch nicht kennt, allezeit ungeboren sein?
Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!

Der blaue Planet – Karat (1982)

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letzte Aktualisierung: 18.11.2025

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