SC 1000 Corona Compact
Die Anfang der 1980er Jahre aus vorhanden GerÀten kombinierte Kompaktanlage ist nie in Serie gegangen. NÀhere Infos und Bild gesucht.
SC 1030
Die Kompaktanlage SC 1030 mit Geracord-Laufwerk, MA024-Plattenspieler und 2x8VA-VerstĂ€rker sollte fĂŒr 2600,- M in der DDR vertrieben werden, ist jedoch nie in Serie gegangen. NĂ€here Infos und Bild gesucht.
SC 1100 Compact
Die Kompaktanlage Stereo-Compact 1100 wurde ab 1980 im VEB Stern-Radio Sonneberg produziert. Das GerĂ€t auf Basis des Proxima 401 verfĂŒgt ĂŒber ein 600 mm breites StahlblechgehĂ€use mit Kunststofffront und -tasten. Das GerĂ€t empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz (bei spĂ€teren Modellen bis 104 MHz), des Weiteren je ein Kurz-, Mittel- sowie Langwellenband ĂŒber die integrierte Ferritantenne und einen externen Antennenanschluss. Die genaue Abstimmung ist ĂŒber eine analoge Empfangspegel- und Stereoanzeige möglich. Der VerstĂ€rker mit Pseudo-Quadro-Effekt-Schaltung hat eine Ausgangsleistung von 2x6 VA bei einer Impedanz von 4Ω und verfĂŒgt ĂŒber EingĂ€nge fĂŒr zwei weitere Tonquellen sowie einen Aufnahmeausgang. An dem GerĂ€t wurde ein einmotoriges, ungarisches Importlaufwerk verbaut. Dieses besitzt fĂŒnf Tasten fĂŒr Aufnahme, Wiedergabe, Vor- und RĂŒcklauf sowie eine Taste zum Stoppen und Ăffnen des Kassettenfaches (Pausentaste separat). Beim eingebauten Plattenspieler handelt es sich um einen reibradgetriebenen Ziphona-TĂŒrkis-Plattenspieler mit Schwenk-Tonarm, keramischem Abtaster und drei Geschwindigkeitsstufen (33, 45 & 78 Umdrehungen). AuĂerdem verfĂŒgt das SC 1100 ĂŒber eine Automatische Scharfabstimmung (AFC), einen Mono-Umschalter, Kopfhöreranschluss und eine Netzanzeige.
SC 1700
Die mit knapp 5.000 DDR-Mark einstmals teuerste Kompaktanlage der DDR wurde Anfang der 1980er Jahre parallel zur einfacheren HIFI Kompakt produziert. Sie ist fest in ein HiFi-Rack eingebaut und besteht aus den Einzelkomponenten Ziphona Tuner 921, dem VerstĂ€rker HSV 926, dem Kassettendeck SK 910 und einem Granat 216-Plattenspieler. Der verbaute Ziphona Tuner 921 empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je einen Kurz-, Mittel- und Langwellenbereich ĂŒber die zuschaltbare Ferritantenne und einen externen Antenneneingang. Die genaue Abstimmung ist ĂŒber eine analoge Empfangspegel- und Stereoanzeige möglich. AuĂerdem steht eine Automatische Scharfabstimmung (AFC) fĂŒr den UKW-Bereich und eine Stereo-/Mono-Umschalter zur VerfĂŒgung. Der VerstĂ€rker HSV 926 liefert eine Ausgangsleistung von 2x15 VA bei einer Impedanz von 4 ⊠und besitzt EingĂ€nge fĂŒr drei Tonquellen sowie einen Aufnahmeausgang. Das Kassettendeck SK 910 mit ungarischem Import-Laufwerk, Pegelaussteuerung, BandzĂ€hlwerk, Bandsortenwahl und einem regelbaren Kopfhörerausgang entspricht technisch dem SK 900, verfĂŒgt aber ĂŒber einen Frontlader. Der vollautomatische Plattenspieler Granat 216 ist riemengetrieben mit magnetischem Abtaster.
SC 1800
Die auch als "Stereo Casseiver" bezeichnete 2-fach-Kompaktanlage SC 1800 wurde von 1985 bis 1989 als Nachfolgemodell der SC 1100 und SC 1700 im VEB Stern-Radio Sonneberg produziert. Der eingebaute Tuner empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 108 MHz, des Weiteren je einen Kurz-, Mittel- und Langwellenbereich. Die genaue Abstimmung ist ĂŒber eine Empfangspegel- und Stereo-6+1-LED-Anzeige möglich. Der integrierte VerstĂ€rker sorgt fĂŒr eine Ausgangsleistung von 2x 10VA (4Ω) und hat EingĂ€nge fĂŒr zwei weitere Tonquellen sowie einen Aufnahmeausgang. Als IC-VerstĂ€rker kamen zwei A2030V zum Einsatz. Auf eine Relaisschaltung zur Einschaltverzögerung wurde verzichtet. FĂŒr den Kassettenbetrieb kam erstmals in der DDR das einmotorige, motorgestĂŒtzte Laufwerk des Typs MU300 in Lizenz des japanischen Herstellers SANKYO zum Einsatz, welches wie beim Kassettendeck SK 3930 etwas anfĂ€llig ist. Es verfĂŒgt ĂŒber sechs Tasten fĂŒr Aufnahme, Wiedergabe, Pause, Vor- und RĂŒcklauf, sowie eine Taste zum Stoppen und Ăffnen des Kassettenfaches. AuĂerdem ist das Mithören wĂ€hrend des Spulens möglich.Â
Des Weiteren verfĂŒgt die SC 1800 ĂŒber eine automatische Pausensuchlaufschaltung (APSS), eine automatische Pegelregelung (APR), ein BandzĂ€hlwerk, Bandsortenwahl, Mono-Umschalter, abschaltbare Ferritantenne sowie einen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss. Das GerĂ€t gab es anfangs mit Alureglern und verchromten Alutasten, spĂ€ter mit Alureglern und transparenten Plastiktasten, danach mit verchromten Plastiktasten, silbernen Plastikreglern und schwarzen Plastik-Kassettenfach-Schrauben statt der anfangs verbauten Aluknöpfe. Die Frontplatten wurden wĂ€hrend der ganzen Serie entweder feingeschliffen oder braun lackiert. Die Abdeckbleche besitzen immer eine braune Pulverbeschichtung.
Die meiner Meinung nach gerne etwas unterschĂ€tzte SC 1800 zeichnet sich durch ihre kompakten Abmessungen bei verhĂ€ltnismĂ€Ăig guter Ausstattung sowie den sehr guten UKW-Empfang aus. AuĂerdem ist sie sehr reparaturfreundlich und (fĂŒr ihre Zeit) recht modern aufgebaut. Die SchwĂ€che zeigt sich etwas im unterdimensionierten Netzteil, wodurch der VerstĂ€rker gerade mit den meist zu dieser Anlage ausgelieferten B 3010 HIFI deutlich dĂŒnner klingt als z.B. der SV 3000. UnabhĂ€ngig von der SC 1800 gab es auch in Ungarn eine Kompaktanlage mit der offiziellen Bezeichnung âCasseiverâ, einem Kunstwort aus âCassette Deckâ und âReceiverâ. Der ORION Stereo Casseiver SC 1025 war hierbei eine Kombination aus dem Tuner ST 1025, dem VerstĂ€rker SE 1025 und dem Kassettendeck SM 1025 (ORION mini hifi 1025) in einem gemeinsamen GehĂ€use.
Neben dem regulĂ€ren, völlig unzureichenden Vertrieb in RFT-GeschĂ€ften der DDR wurde die SC 1800 auch im GENEX-Katalog angeboten. Ăber die GENEX Geschenkdienst GmbH konnten BundesbĂŒrger DDR-Waren aller Art gegen D-Mark erwerben und diese dann als Geschenk direkt an DDR-Adressen liefern lassen. Dieses fĂŒr den DDR-AuĂenhandel wohl sehr eintrĂ€gliche GeschĂ€ft wurde ĂŒber die Jauerfood Kopenhagen vermittelt, die auch die Bestellhotline mit dĂ€nischer Landesvorwahl betreute. Hier war z.B. die SC 1800 ergĂ€nzt um die 2-Wege-Boxen B 3010 fĂŒr 850,- DM statt 2250,- DDR-Mark erhĂ€ltlich. Mit dem passenden Rack und Boxen kostete die SC 1800 950,- DM. In der Produktbeschreibung des Kataloges von 1986 heiĂt es hierzu: âStereo-Casseiver SC 1800 mit 2 Boxen - Eine 2-fach Kompaktanlage bestehend aus Tuner, VerstĂ€rker, Kassettenlaufwerk und 2 Zwei-Wege-Boxen. Wellenbereiche: UKW/KW/MW/LW; Ausgangsleistung 2x10VA Musik; 8-teiliger Schiebetastenschalter; elektronische Einstellung von LautstĂ€rke, Balance, Höhen und Tiefen; Abstimmanzeige mit LED-Kette; NF-Stummschaltung; Anschlussmöglichkeiten fĂŒr UKW-Antenne, AM-Antenne, TA/TB, Kopfhörer. Kassettenteil: Soft-touch-Laufwerk mit Servo-Tasten-Bedienung; Automatische Bandaussteuerung; ZĂ€hlwerk; Pausensuchlauf; Cue-review. Kombinationsmöglichkeit mit dem Plattenspieler SP 1800. Casseiver-MaĂe (BHT) 390 x 123 x 260 mm. Rack-MaĂe (BHT) 425 x 750 x 340 mm mit Kassetten- und Plattenablage.â. Auf die Boxen wird in der Beschreibung nicht weiter eingegangen. Der Plattenspieler SP 1800 wurde separat fĂŒr 250,- DM angeboten.
Bei der abgebildeten SC 1800 handelt es sich um ein leicht modifiziertes Entwicklungsmuster. So besitzt sie oberhalb der Bandsorten-Auswahl eine zusĂ€tzliche Taste, die mit âDolby:Bâ beschriftete wurde. Im Inneren des GerĂ€tes finden sich unterhalb der groĂen Hauptplatine zwei handgeĂ€tzte und -bestĂŒckte Lochrasterplatinen fĂŒr das Rauschminderungssystem Dolby B. In die GröĂere der beiden Platinen wurde hierbei die KĂŒrzel âF.K. 9/86â und âDolby:B Stereoâ geĂ€tzt. Das GerĂ€techassis mit der Nummer 14.601 wurde am 24.09.1987 produziert, die technische Endkontrolle und somit wohl auch die Auslieferung des GerĂ€tes mit der Serienummer 522.013 fand laut Stempel auf der Hauptplatine aber erst am 28.08.1988 statt. Vermutlich waren die Dolby-B-Platinen also eine Entwicklung von F. K. aus dem September 1986, die im September 1987 in diesem GerĂ€t verbaut wurden, das dann wohl noch bis August 1988 im Sonneberger Werk lagerte.
SC 1800 S
Der SC 1800 S wurde speziell fĂŒr den Betrieb in Schulen entwickelt und trĂ€gt daher auch die Zusatzbezeichnung âSâ (fĂŒr Schule). Er gehörte Ende der 1980er wohl auch zur Standardausstattung jeder gröĂeren Polytechnischen Oberschule, so auch in meiner POS 6 in Neubrandenburg und danach ebenfalls im Sportgymnasium (altes GebĂ€ude der ehemaligen KJS). Das GerĂ€t auf Basis des SC 1800 besitzt einen zusĂ€tzlichen Tragegriff an der rechten Seite, erhöhte GehĂ€usefĂŒĂe, einen kleinen PrĂŒflautsprecher im GehĂ€useboden und einen zuschaltbaren Diafoto-Anschluss. Dieser ermöglicht bei Nutzung von Kassetten mit speziellen Aufnahmen den automatischen Bildwechsel an Dia-Projektoren, die diese Funktion ebenfalls unterstĂŒtzen. Hierbei wird ein festgelegter Signalton in der Kassettenaufnahme vom SC 1800 S in einen Schaltimpuls umgesetzt und vom Projektor wiederum in einen Bildwechsel. Die GehĂ€use dieser Kompaktanlagen wurden ausnahmslos komplett braun lackiert und in Deutsch beschriftet.
SC 1810
Bei der Kompaktanlage SC 1810 handelt es sich um die ExportausfĂŒhrung des SC 1800 fĂŒr Osteuropa. Hierbei wurde das UKW-Band von 87,5 bis 108 MHz auf 87,5 bis 104 MHz reduziert, dafĂŒr aber um ein zweites UKW-Band von 66 bis 73 MHz (OIRT-Norm) erweitert, das sich durch gleichzeitiges DrĂŒcken der Kurzwellen- und UKW-Taste (bei diesem GerĂ€t âFM 1â) zugeschaltet werden kann. Die GerĂ€te gibt es mit silberner und brauner Frontblende.
Die von 1986 bis 1989 produzierte 3-fach-Kompaktanlage SC 1900 entspricht technisch weitestgehend der zuvor beschriebenen SC 1800, wurde aber zusĂ€tzlich mit einem Plattenspieler aufgestockt. Dieser ist riemengetrieben mit Synchronmotor, keramischem Abtaster des Typs CS29 und MA024-Chassis. Neben der abgebildeten AusfĂŒhrung mit gebĂŒrsteter Aluminium-Front, silbergrauen Reglern und braunem Abdeckblech gibt es auch GerĂ€te mit komplett braunem GehĂ€use und weiĂer Beschriftung. Sehr gut gelöst wurde nach meiner Meinung der mechanische Aufbau des GerĂ€tes. So lĂ€sst sich das gesamte Plattenspieler-Chassis nach Entfernen des Abdeckbleches nach oben wegklappen und gibt den Zugang auf die Plattenspielerunterseite sowie die VerstĂ€rker- und Tunerplatinen frei. Lediglich das Kassettenlaufwerk ist â wie schon bei der SC 1800 â etwas schlecht erreichbar.
Neben dem regulĂ€ren Vertrieb in RFT-GeschĂ€ften der DDR wurde die SC 1900 auch ĂŒber die GENEX Geschenkdienst GmbH in Westdeutschland angeboten. Die SC 1900 war zusammen mit den Boxen B 3010 im GENEX-Katalog von 1986 fĂŒr 990,- DM erhĂ€ltlich, wĂ€hrend die selbe Kombination in der DDR 2.700,- DDR-Mark kostete. In der Produktbeschreibung heiĂt es zur kompletten Kombination: âStereo-Kompaktanlage SC 1900 3-fach mit 2 Boxen - Power-pack-System mit 3 Komponenten, abgestimmt in Leistung und Design. â Receiver: Wellenbereiche UKW/KW/MW/LW; Ausgangsleistung 2x15VA Musik; Abstimmanzeige mittels LED; Mono-Stereo-Automatik fĂŒr absolute Wiedergabe; Elektronik fĂŒr die Einstellung von LautstĂ€rke, Balance, Höhen und Tiefen; Abstimmung auf AM/FM und Stummschaltung zum Wellenbereichswechsel und andere Schaltfunktionen â Kassette: Soft-touch-Laufwerk mit Servo-Tasten-Bedienung. Automatische Bandaussteuerung (FeÂČ0Âł und CrOÂČ), Pausensuchlauf, Cue-review und automatische Bandendabschaltung, BandzĂ€hlwerk. â Plattenspieler: Tragarmautomatik von Start bis Stop, automatische RĂŒckfĂŒhrung, hervorragendes Abspielsystem mit 2-Geschwindigkeitslaufwerk. â Boxen: 2-Wege-Bassreflexboxen â Anschlussmöglichkeiten: TBG, Plattenspieler. MaĂe (BHT) 390 x 230 x 320 mm (GerĂ€t). Lieferbar ab Mai (1986)â.
SC 1910
Diese Typenbezeichnung wurde vermutlich fĂŒr eine Osteuropa-Exportversion (OIRT-Norm) des SC 1900 freigehalten (siehe Beschreibung SC 1810). Wirklich produzierte oder auch nur nĂ€her geplante GerĂ€te sind mir nicht bekannt.
Die SC 1920 auf Basis der SC 1900 verfĂŒgt zusĂ€tzlich ĂŒber sieben Programmtasten und eine feinabstimmungsanzeige.Â
Auch hier gibt es neben der komplett brauen Anlage GerÀte mit silberner Front und silbernen Reglern.
BENE SC 1920
Die SC 1920 mit komplett braunem GehÀuse wurde in Frankreich auch unter dem Markennamen BENE vertrieben.
SC 2000
Erst am 14. Februar 1990 löste schlieĂlich der SC 2000 den SC 1800 ab. Dieser wurde optisch komplett ĂŒberarbeitet und um sieben ProgrammspeicherplĂ€tze, eine Pausenlöschfunktion (REC MUT) sowie eine Aufnahmekontroll- und Feinabstimmungsanzeige erweitert. Auf das Kurz- und Langwellenband des VorgĂ€ngers wurde hingegen verzichtet. Passend zu dieser Anlage gab es noch den sehr seltenen Plattenspieler SP 2000 auf Basis des SP 3935. Der SC 2000 hatte grundsĂ€tzlich ein komplett schwarzes GehĂ€use mit ebenfalls schwarzen Plastikreglern und -knöpfen.
SC 2100
Die 220 mm hohe Kompaktanlage SC 2100 wurde 1990 im VEB Stern-Radio Sonneberg entwickelt, ist aber nicht mehr in Serie gegangen. Das GerĂ€t basiert auf den Komponenten SC 2000 und SDK 3930. WĂ€hrend die Technik des Doppelkassettendecks komplett unverĂ€ndert blieb, wurde der SC 2000 etwas abgewandelt. Der eingebaute Tuner empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 108 MHz sowie ein Mittelwellenband. Die genaue Abstimmung ist ĂŒber eine Empfangspegel-, Feinabstimmungs- und Stereoanzeige möglich. Der VerstĂ€rker liefert eine Ausgangsleistung von 2x10 VA bei einer Impedanz von 4 ⊠und besitzt einen Toneingang sowie einen Aufnahmeausgang plus Kopfhöreranschluss. Als Endstufe kamen zwei Schaltkreise des Typs A2030V zum Einsatz. FĂŒr den Kassettenbetrieb wurden zwei einmotorige, motorgestĂŒtzte Lizenz-Laufwerke verbaut. Der SC 2100 verfĂŒgt auĂerdem ĂŒber eine Automatische Pegelregelung (APR), eine Aufnahmekontrollanzeige, ein BandzĂ€hlwerk mit Memory-Taste, Bandsortenwahl mit Anzeige, Mono-Umschalter, abschaltbare Ferritantenne, neun ProgrammspeicherplĂ€tze sowie einen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss.
SDKR 3000 Mouvable
Wie schon zuvor die Stereorecorder SKR 1000 und SKR 1200, wurde der SDKR 3000 Mouvable im Jahr 1990 von der Stern Radio-Designerin Frau B. Ehrlich entworfen, jedoch nicht mehr zur Serienreife gebracht. Sie schrieb mir hierzu: âDer SDKR 3000 ist das letzte Projekt gewesen, welches ich entwickeln durfte. Nun wollten wir ein Doppeldeck anbieten, da ja sehr viel Musik von einer Kassette auf die andere kopiert wurde und sich Musik so verbreitete (es gab ja nichts). âŠâ
â⊠Die QualitĂ€t sollte einer Midi-HiFi-Anlage entsprechen, nur dass man das GerĂ€t noch transportieren konnte. Entsprechend sind die Boxen anhĂ€ngbar und haben Höhen- und Tiefenlautsprecher. Da ich mir immer etwas Besonderes einfallen lassen wollte, habe ich eine ungewöhnliche GehĂ€useteilung gewĂ€hlt: eine Trapezform, um zum einen eine SchrĂ€ge zum besseren Bedienen zu erhalten. Zum anderen wurde die Geometrie im Mittelteil so verschoben, dass ich eine Tastenbank bekam. Bei den Boxen dient das entstandene Dreieck einer GehĂ€usehĂ€lfte gleichzeitig als RastflĂ€che.â.
HIFI Kompakt
Die HIFI Kompakt war nach der Transstereo Perfekt die zweite Kompaktanlage der DDR. Sie ist fest in ein Hifi-Rack integriert und besteht aus dem Ziphona Tuner 921, dem HiFi-VerstĂ€rker HSV 920 und einem Granat 216 Plattenspieler. Der Ziphona Tuner 921 empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz sowie je ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband ĂŒber eine integrierte Ferritantenne und zwei externe AntennenanschlĂŒsse. Die genaue Abstimmung ist ĂŒber eine analoge Empfangspegel- und Stereoanzeige möglich. Des Weiteren verfĂŒgt der Tuner ĂŒber eine Automatische Scharfabstimmung (AFC) und einen Mono-/Stereo-Umschalter. Der VerstĂ€rker HSV 920 liefert eine Ausgangsleistung von 2x15 VA bei einer Impedanz von 4 ⊠und besitzt EingĂ€nge fĂŒr drei Tonquellen sowie einen Aufnahmeausgang. Der vollautomatische Plattenspieler Granat 216 ist riemengetrieben und verfĂŒgt ĂŒber einen magnetischen Abtaster.
Junior Phono 700, 701 & 702
Beim Junior Phono 700 wurde das SteuergerĂ€t Junior 503 und ein Plattenspieler des Typs Ziphona TĂŒrkis nebeneinander in ein GehĂ€use gebaut. Das UKW-Band des Tuners reicht von 87,5 bis 100 MHz. AuĂerdem ist der Kurz- und Mittelwellenempfang möglich. Der eingebaute VerstĂ€rker liefert eine Ausgangsleistung von 2x6 VA bei einer Impedanz von 4 ⊠und verfĂŒgt ĂŒber einen Toneingang sowie jeweils ein Aufnahme- und Kopfhörerausgang. Die LautstĂ€rkeregelung erfolgt ĂŒber zwei getrennte Schieberegler fĂŒr den linken und rechten Kanal, wodurch ein zusĂ€tzlicher Balanceregler entfĂ€llt. Das Junior Phono 700 besitzt des Weiteren ĂŒber eine Automatische Scharfabstimmung (AFC), einen Klangregelschalter (Höhenanhebung), einen Mono-/Stereo-Umschalter und eine Stereoanzeige. Der integrierte vollautomatische Plattenspieler Ziphona TĂŒrkis verfĂŒgt ĂŒber einen Reibradantrieb und einen magnetischen Abtaster. Mit dem ansonsten identischen Junior Phono 701 ist der UKW-Empfang bis 104 MHz möglich, wĂ€hrend das Junior Phono 702 mit osteuropĂ€ischem UKW-Band von 66 bis 74 MHz (OIRT) ausgestattet ist.
Stereo-Set 4000
Die Radio-Phono-Kombination Stereo-Set 4000 wurde ab Mitte der 1970er Jahre produziert. Der eingebaute Tuner empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz sowie je einen Kurz- und Mittelwellenbereich ĂŒber die integrierte Ferritantenne und einen externen Antennenanschluss. Die Frequenzen fĂŒr das AM- und FM-Band lassen sich getrennt regeln und werden ĂŒber zwei Skalen angezeigt. Bei diesen bewegt sich eine bedruckte Folie ĂŒber jeweils zwei Walzen hinter dem festen Zeiger (wie beim Kofferradio Stern Garant). Der VerstĂ€rker ist mit leistungsstarken Endstufentransistoren bestĂŒckt (TO3-GehĂ€use), wird jedoch von einem einfachen Netzteil versorgt. An das GerĂ€t lĂ€sst sich noch eine externe Tonquelle anschlieĂen. Beim eingebauten Plattenspieler handelt es sich um einen Ziphona TĂŒrkis mit Reibradantrieb, Schwenk-Tonarm, keramischem Abtaster des Typs CS29 und drei Geschwindigkeitsstufen (33, 45 & 78 Umdrehungen). Des Weiteren verfĂŒgt das Stereo-Set 4000 ĂŒber eine Automatische Scharfabstimmung (AFC); einen Mono-Umschalter; Kopfhöreranschluss; Netzanzeige und Anzeigen fĂŒr AM, FM sowie TA/TB (durch getrennte Skalenbeleuchtung und TA/TB-Anzeige). Das GerĂ€t gab es mit rotem oder weiĂem KunststoffgehĂ€use.
Stereo-Set 4001
Das Stereo-Set 4001 entspricht weitestgehend dem 4000, allerdings wurde das UKW-Band auf 87,5 bis 104 MHz erweitert.
Stereo-Set 4001-1
Beim Stereo-Set 4001-1 wurde die komplette Front optisch ĂŒberarbeitet, der Ziphona TĂŒrkis-Plattenspieler durch einen Plattenspieler der MA...-Serie ersetzt sowie die Frequenzanzeige deutlich vereinfacht.
Transstereo Perfekt 015
Beim Transstereo Perfekt 015 wurde das SteuergerĂ€t Transstereo und ein Ziphona Perfekt Plattenspieler nebeneinander in ein sehr breites GehĂ€use gebaut. Der eingebaute Tuner empfĂ€ngt das zu dieser Zeit ĂŒbliche UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je einen Kurz-, Mittel- und Langwellenbereich. Die Frequenzen fĂŒr das AM- und FM-Band lassen sich getrennt regeln. Zur genauen Abstimmung verfĂŒgt das GerĂ€t ĂŒber zwei Soffittenlampen zur Empfangspegel- und Stereoanzeige (Im Gegensatz zum Transstereo kein Analoginstrument). Der eingebaute VerstĂ€rker hat eine Ausgangsleistung von 2x10 VA (4âŠ) und EingĂ€nge fĂŒr eine externe Tonquellen sowie einen Aufnahmeausgang. Der integrierte vollautomatische Plattenspieler Ziphona Perfekt ist riemengetrieben und verfĂŒgt ĂŒber einen magnetischen Abtaster.
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