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S t e r n   R a d i o   B e r l i n

Stern Automatic (R 140)

Das ab 1970 gebaute „Stern Automatic ist für den UKW-, LW-, MW-, KW1- und KW2-Empfang ausgelegt. Die Frequenzen für den AM- & FM-Bereich lassen sich getrennt regeln. Der Klang des Gerätes ist sehr gut, bedingt durch den großen Lautsprecher (LP 553) und das Holzgehäuse. Über drei zusätzliche Programmtasten lassen sich UKW-Sender fest belegen. Die Spannungsversorgung erfolgt über ein externes Netzteil. Weitere Leistungsmerkmale: UKW-KW-Teleskopantenne, KW1-MW-LW-Ferritantenne, externer 8-Ω-Lautsprecheranschluss, TA/TB-Anschluss, Autoantennenanschluss sowie getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Neben den Geräten mit gepolstertem Kunstlederbezug gab es auch Geräte mit lackiertem Gehäuse.

Stern Automatic N (R 140)

Beim ansonsten technisch baugleichen und optisch identischen, aber etwas höherem Stern Automatic N ist das 220V-Netzteil bereits integriert. Neben den Geräten mit gepolstertem Kunstlederbezug gab es auch Geräte mit lackiertem Gehäuse.

Stern Automatic 1421 (R 140)

Das „Stern Automatic 1421“ wurde gegenüber dem „Stern Automatic N“ hauptsächlich optisch überarbeitet und ausschließlich mit integriertem 220V-Netzteil ausgeliefert.

COMIX AUTOMATIC (R 140)

Das „Stern Automatic 1421“ wurde über den Pariser Importeur „Comix“ in Frankreich als „COMIX AUTOMATIC“ vertrieben.

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Stern Camping (R 130)

Das „Stern Camping“ wurde ab 1968 im VEB Stern Radio Berlin produziert. Es empfängt das UKW-Band von 87,5 – 100 MHz, des Weiteren die Kurz- sowie Mittelwelle über die integrierte UKW-KW-Teleskopantenne und AM-Ferritantenne. In dem komplett transistorbestückten Gerät mit Plastikgehäuse kam der 2VA/4Ω-Breitbandlautsprecher LP 553 zum Einsatz. Es verfügt über eine Klangregelung (Diskant), einen Lautstärkeregler mit integrierten Ein-Schalter sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt über fünf R20-Batterien. Parallel gab es das selbe Chassis auch als „Stern Effekt“, „Stern Smaragd“, „Stern Solitär“ und „Stern 1300“ mit abweichendem Gehäuse. …

… Neben der zuvor abgebildeten Variante gab es das „Stern Camping“ u.a. auch mit schwarz/weißem Gehäuse und mit Metall- statt Plastiktasten. Des Weiteren gab es zwei verschiedene Skalenscheiben und je nach Gehäusefarbe unterschiedliche Frontschilder.

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Stern Contura 2500 (R 250)

Das „Stern Contura 2500“ wurde ab 1967 im VEB Stern Radio Berlin produziert. Es empfängt das UKW-, Kurz- und Mittelwellenempfang über die eingebaute Ferrit- und Teleskopantenne. Zusätzlich verfügt es nur noch über einen Kopfhöreranschluss mittels Klinkenbuchse und einen Aufnahme/Wiedergabe-Anschluss mittels Diodenbuchse (DIN). Die Spannungsversorgung erfolgt über vier R14-Batterien. In dem Gerät wurde der 2VA/15Ω-Breitbandlautsprecher LP553-15, der IC-Verstärker A211N und der 2x320μF-Dreko „3005“ verbaut.

Tesla Contura 2500 (R 250)

Das „Stern Contura 2500“ wurde für den Export in die ČSSR auch mit einem UKW-Empfangsteil nach OIRT-Norm (66 - 73 MHz) produziert und als „Tesla Contura 2500“ vertrieben. Das Das Stern-Radio-Logo auf der Lautsprecherabdeckung blieb hierbei unverändert erhalten.

Xirico (R 250)

Das „Stern Contura 2500“ wurde auch für den Hersteller XIRICO in Mozambique umgelabelt. Ob das Gerät wirklich in Serie ging und welche Typenbezeichnung es trägt, ist mir nicht bekannt.

Stern Contura 2510 (R250)

Das „Stern Contura 2510“ entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen „Contura 2500“. Die Besonderheit dieses Gerätes stellt jedoch die seitliche Taschnlampe dar, für die das Gehäuse ursprünglich auch konzipiert wurde. Die  Spannungsversorgung der Lampe erfolgt über eine separate 2V-Batteriezelle. Die beim „2500“ im Lampen-Blinddeckel befindliche Kopfhörerbuchse wurde beim „2510“ auf die gegenüberliegende Gehäuseseite verlegt und stattdessen auf den Aufnahme/Wiedergabe-Anschluss verzichtet. Die nun kleinere Öffnung für die Klinken- statt Diodenbuchse (DIN) gleicht ein eingeklebter Plastikeinsatz aus, sodass die Gehäuse-Front- und Rückschale der gesamten Contura-Serie bei Entfernen des Einsatzes und Austausch des Front-Typenschildes untereinander kompatibel ist. Der weitere Unterschied des „Contura 2510“ zum „2500“ besteht im fehlenden UKW-Tuner. Die hierdurch nicht mehr notwendige Teleskopantenne gleicht auch wieder ein kleiner Blindeinsatz aus. Neben der häufigen Ausführung mit schwarzem Gehäuse gab es auch weiße Geräte.

Stern Contura 2513 (R 250)

Das „Stern Contura 2513“ als einfachste Ausführung entspricht technisch dem „2510“, es wurde aber zusätzlich auch noch auf die integrierte Taschenlampe verzichtet. Der schon beim „2500“ verwendete Lampen-Blinddeckel besitzt auch keine Öffnung für eine Klinkenbuchse, da sich diese – wie schon beim „2510“ - auf der gegenüberliegenden Seite befindet.

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Stern Dynamic (R 200)

Das „Stern Dynamic“ wurde ab 1971 bei Stern Radio in Berlin produziert. Es verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5 - 100 MHz und automatischer Scharfabstimmung (AFC), des Weiteren über ein Kurz- und Mittelwellenband. Weitere Leistungsmerkmale: UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne, Kopfhöreranschluss, TA/TB-Anschluss, Auto-Antennenanschluss und Klangregelung. Die Spannungsversorgung erfolgt wahlweise über sechs R14-Batterien oder ein externes Netzteil.

Stern Dynamic 2020 (R 200)

Beim optisch überarbeiteten „Stern Dynamic 2020“ kam gegenüber dem (Ur-)„Dynamic“ ein integriertes 220V-Netzteil hinzu und auf die automatischen Scharfabstimmung (AFC) wurde zugunsten eines LW-Bandes verzichtet. Einige "2020" gingen auch mit erweitertem UKW-Band von 87,5 - 108 MHz in den Westexport (Bild).

Stern Dynamic II (R 200)

Beim mindestens von 1971 – 1974 produzierte „Stern Dynamic 2“ befinden sich die  Regler für Lautstärke, Klang und Abstimmung an der Gehäusefront. Neben der Produktion im VEB Stern Radio Berlin erfolgte die Fertigung offensichtlich auch im Elektro-Apparate-Werk Treptow. So trägt mein Gerät von 1973 einen Stempel vom 15.08.1973 auf dem Endstufen-Kühlblech und einen Zweiten vom 16.08.1973 mit der Ergänzung „EAW“.

Stern Dynamic 2030 (R 200)

Das „Stern Dynamic 2030“ wurde ab 1971 im VEB Stern Radio in Berlin produziert. Es empfängt UKW von 87,5 – 100 MHz, des Weiteren das Kurz- und Mittelwellenband über die integrierte UKW-KW-Teleskop- und AM-Ferritantenne. Zur besseren Abstimmung besitzt das Radio eine automatische Scharfabstimmung (UKW AFC) und eine Kurzwellenlupe. Des Weiteren verfügt es über eine Klangregelung sowie über einen Kopfhörer-, Tonband- und Auto-Antennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt wahlweise über sechs R14-Batterien oder das 230V-Netz. Im Gerät kam der Schalkauer Dreko „3003“, zwei Endstufentransistoren AC188K und der 2VA/8Ω-Lautsprecher LP553-8 zum Einsatz.

Stern Dynamic 2220 IC (R 200)

Die Ausstattung des „Stern Dynamic 2220“ entspricht dem „Stern Dynamic 2020“. An dem Gerät wurde jedoch die Gegentakt-Transistor-Endstufe durch den IC-Verstärker A211D ersetzt. Neben der DDR-Ausführung mit einem UKW-Band von 87,5 – 100 MHz gingen einige Geräte auch mit 87,5 - 104 MHz und fehlendem Herstellerschild auf der Rückseite in den Westexport.

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Stern Effekt (R 130)

Das „Stern Effekt“ wurde ab Ende der 1960er Jahre im VEB Stern Radio Berlin produziert. Es empfängt das UKW-Band von 87,5 – 100 MHz, des Weiteren die Kurz- sowie Mittelwelle über die integrierte UKW-KW-Teleskopantenne und AM-Ferritantenne. In dem komplett transistorbestückten Gerät mit Plastikgehäuse kam der 2VA/4Ω-Breitbandlautsprecher LP 553 zum Einsatz. Es verfügt über eine Klangregelung (Diskant), einen Lautstärkeregler mit integrierten Ein-Schalter sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt über fünf R20-Batterien. Parallel gab es das selbe Chassis auch als „Stern Camping“, „Stern Smaragd“, „Stern Solitär“ und „Stern 1300“ mit abweichendem Gehäuse.

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Stern Elite (R 150)

Das Stern Elite ist für den UKW-, Kurz-, Mittel- und Langwellenempfang ausgelegt. Es besitzt eine zuschaltbare Skalenbeleuchtung, UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne, 8-Ω-Lautsprecheranschluss, Kopfhöreranschluss, TA/TB-Anschluss sowie ein getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Der Klang des Gerätes ist wie beim Stern Automatic sehr gut, bedingt durch den großen Lautsprecher (LP 553) und das mit Kunstleder bespannte sowie mit einer Plastik-Lautsprecherabdeckung versehene Holzgehäuse. Die Spannungsversorgung erfolgt über ein externes 230V-Netzteil oder sechs R20-Batterien. Der mechanische Aufbau des Chassis wurde in der laufenden Serie etwas verändert, was aber von außen nicht zu erkennen ist. Des Weiteren wurden anfangs beidseitig zwei Soffittenlampen als Skalenbeleuchtung verbaut, später lediglich eine. Neben der klassischen Ausführung gab es noch ein Stern Elite mit Skaleninstrument zur Feldstärkenanzeige. Dieses kam u.a. beim Funkentstördienst der DDR zum Einsatz.

Stern Elite N (R 150)

Das Stern Elite unterscheidet sich vom zuvor beschriebenen Gerät lediglich durch das integrierte 220V-Anschluss, wodurch das zusätzliche Netzteil nicht mehr benötigt wird. Die Spannungsversorgung mit sechs R20-Batterien ist natürlich ebenfalls möglich.

ARE 71 (R 150)

Der ab 1971 für die NVA produzierte "Armee-Rundfunk-Empfänger 71" basiert technisch auf dem "Stern Elite", wurde jedoch mit einem spritzwassergeschütztem Gehäuse versehen. Die Bedienelemente sind hierbei durch eine in den Griff eingehängte und verschließbare Abdeckung geschützt. Das Radio ist für den UKW-, Kurz-, Mittel- und Langwellenempfang ausgelegt. Außerdem verfügt es über eine zuschaltbare Skalenbeleuchtung, UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne sowie ein getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Parallel zu diesem Gerät wurde das ARE 74 auf Basis des R 160 produziert und beide Geräte dann Anfang der Achtziger vom ARE 80 abgelöst.

Stern Elite Super (R 150)

Beim Stern Elite Super handelt es sich um die optisch überarbeitete Version des (Ur-)Stern Elite. Die vollflächige Lautsprecherabdeckung wurde durch eine elegantere Abdeckung ersetzt und das Bedienfeld ebenfalls überarbeitet sowie mit Chromleisten versehen.

Stern Elite N Super (R 150)

Die Spannungsversorgung erfolgt bei diesem Gerät über das integrierte 220V-Netzteil statt des externen Netzteils. Ansonsten entspricht es dem „Stern Elite Super“.

Stern Elite deLuxe (R 150)

Das „Stern Elite deLuxe ist optisch und technisch identisch mit dem „Stern Elite Super“. Das Gehäuse wurde jedoch lackiert statt mit Kunstleder bespannt.

Stern Elite N deLuxe (R 150)

Die hochwertigste Ausführung des Stern Elite der 1. Serie verfügt über ein integriertes 220V-Netzteil und ein lackiertes Gehäuse.

Oscar Elite deLuxe (R 150)

Exportausführung des "Stern Elite N deLuxe" für die Bundesrepublik

Stern Elite 2000 (R 150)

Das „Stern Elite 2000basiert technisch auf dem etwas größeren „Stern Automatic N“, verfügt aber nach wie vor über ein Langwellenband. Auch der Lautstärkeregler mit integriertem Ausschalter wurde vom „Automatic“ übernommen. Auf die UKW-Programmspeicherplätze, das zweite Kurzwellenband und die getrennte UKW- und AM-Einstellmöglichkeit des „Stern Automatic“ wurde jedoch verzichtet, sodass die Ausstattung weitestgehend dem Vorgänger „Stern Elite N“ entspricht.

Stern Elite 2001 (R 150)

Das „Stern Elite 2001“ wiederum wurde gegenüber dem „2000“ nur optisch komplett überarbeitet und mit komplett schwarzen oder verchromt umrandeten Seitenteilen ausgeliefert.

bruns Elite (R 150)

Sowohl das Stern Elite N Super als auch das Stern Elite 2001 wurden über die Firma „Bruns“ in die Bundesrepublik exportiert. Die Geräte verfügen über ein erweitertes UKW-Band von 87,5 – 108 MHz statt 87,5 - 100 MHz. Optisch ist das Bruns Elite 2001 (Bild) mit der DDR-Ausführung komplett identisch und wurde auch nicht, wie sonst üblich umgelabelt. Lediglich durch das Typenschild mit der Bundespost-Funkentstörnummer im Batteriefach lässt das Gerät neben dem UKW-Band eindeutig erkennen. Beim Bruns Elite N Super kann ich hierzu keine verbindliche Aussage treffen.

COMIX Elite (R150)

Das „Stern Elite 2001“ wurde über den Pariser Importeur in Frankreich als „COMIX Elite“ vertrieben. Es empfängt hierbei ein erweitertes UKW-Band von 87,5 – 108 MHz.

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Stern Favorit (R 120)

Das „Stern Favorit“ wurden in den Siebzigern bei Stern Radio in Berlin produziert. Mit dem Gerät ist der UKW-, Kurz- und Mittelwellenempfang über die eingebaute Ferrit- und Teleskopantenne möglich. Es verfügt über einen Kopfhöreranschluss und Lautstärkeregler mit Einschalter. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Flachbatterien.

Stern Hobby (R 120)

Das „Stern Hobby“ wurde in den Siebzigern bei Stern Radio in Berlin produziert. Mit dem Gerät ist der Kurz- und Mittelwellenempfang über die eingebaute Ferritantenne möglich. Es verfügt über einen Kopfhöreranschluss und Lautstärkeregler mit Einschalter. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Flachbatterien. Es entspricht ansonsten weitestgehnd dem „Stern Party“ und war - wie dieses - mit Ledertasche erhältlich.

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Stern Garant R 2130 (R 210-30)

Das „Stern Garant R 2130“ wurde ab 1977 bei Stern Radio in Berlin produziert. Es verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5 - 104 MHz, des Weiteren über ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband. Das Gerät wurde bis auf den IC-Verstärker (A211D) noch komplett mit Transistoren bestückt und mit Trageriemen oder Ledertasche ausgeliefert. Als Lausprecher kam der L 8312 mit 2VA (8Ω) zum Einsatz. Die eigentliche Besonderheit des ansonsten recht einfachen Gerätes ist wohl die bewegliche Folienskala mit starrem Zeiger auf der Skalenscheibe. Weitere Leistungsmerkmale: Ferritantenne, UKW-KW-Teleskopantenne, Kurzwellenlupe, gespreiztes Mittelwellenband, Klangregelung, Anschluss für eine externe Tonquelle, Autoantennen- und 8Ω-Lautsprecheranschluss, Netzkabel fest am Gerät

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Stern Party (R 120)

Das „Stern Party“ wurden ab 1967 im VEB Stern Radio in Berlin produziert. Es ermöglicht lediglich den Kurz- und Mittelwellenempfang über die eingebaute Ferritantenne, verfügt ansonsten über einen Kopfhöreranschluss und Lautstärkeregler mit Einschalter. Somit war das "Stern Party" zusammen mit dem "Stern Contura 2513" das DDR-Kofferradio mit der geringsten Ausstattung. Als Lautsprecher kam der "LP 553-15" mit 2VA (15Ω) zum Einsatz, wodurch das Radio trotz fehlender Klangregelung und Plastikgehäuse einen recht guten Klang erzielt. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Flachbatterien, die nach Lösen der kompletten Gehäuserückwand (ohne separaten Batteriedeckel) in einen entsprechenden Clipp eingesetzt werden können. Alternativ kann dieser auch gelöst und z.B. durch das Netzteil "SG6A" ersetzt werden. Die Geräte gab es später auch optisch überarbeitet als „Stern Party 2“ und „Stern Party 1200“, beide in den verschiedensten Gehäusefarben und häufig mit Ledertasche.

Stern Piccolo (R 120)

Das „Stern Piccolo“ wurden in den Siebzigern bei Stern Radio in Berlin produziert. Mit dem Gerät ist der UKW- und Mittelwellenempfang über die eingebaute Ferrit- und Teleskopantenne möglich. Es verfügt über einen Kopfhöreranschluss und Lautstärkeregler mit Einschalter. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Flachbatterien.

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Stern Picknick (R 130)

Das „Stern Picknick“ wurde ab Ende der Sechziger auf Basis des Stern Camping bei Stern Radio in Berlin produziert. Es ist komplett transistorbestückt, in ein Plastikgehäuse eingebaut und verfügt über ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband. Auf den UKW-Tuner und die Klangregelung des „Stern Camping“ wurde bei diesem Gerät allerdings verzichtet. Weitere Leistungsmerkmale: AM-Ferritantenne, integrierter Lautsprecher LP 553, Kopfhörer- und Autoantennen-Anschluss

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Stern Record (R 110)

Beschreibung folgt!

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Stern Rubin (R 130)

Das „Stern Rubin“ entspricht technisch dem „Stern Picknick“ mit Kurz-, Mittel- sowie Langwellenempfang, Kopfhörer- und Autoantennen-Anschluss. Es wurde lediglich optisch überarbeitet.

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Stern Sensomat 3000 (R 300)

Das ab 1974 produzierte „Stern Sensomat 3000“ ist für den UKW-, KW1-, KW2-, MW- und LW-Empfang ausgelegt. Es wurde als bestes in der RGW produziertes Kofferradio mit dem „Gütezeichen Q“ ausgezeichnet. Die Frequenzen für das AM- & FM-Band lassen sich getrennt regeln. Der eigentliche Clou sind aber die 18 beleuchteten Sensortasten. Mit ihnen ist es möglich, die gewünschte UKW-Frequenz im Abstand von ca. 700 kHz direkt anzuwählen. Dieses erfolgt über jeweils zwei Metallplättchen zwischen denen sich bei Berührung der Widerstandswert verändert. Die restliche Frequenzabweichung regelt die automatische Scharfabstimmung (AFC) bei normaler Empfangsstärke problemlos nach. Bei schwachem UKW-Signal ist aber auch eine manuelle Abstimmung möglich. Da in dem Gerät (mit Ausnahme des IC-Verstärkers A211D) keine IC´s oder LED´s verbaut wurden, ist der technische Aufwand für die Sendersuchlaufautomatik sehr hoch (insgesamt 22 Lämpchen mit entsprechender Ansteuerung). Der Klang des Gerätes ist sehr gut, bedingt durch den großen Lautsprecher (anfangs LP 553-8, später L 8312, beide 2VA 8Ω). Weitere Leistungsmerkmale: UKW-KW-Teleskopantenne; KW1-MW-LW-Ferritantenne; Kopfhörer-, Autoantennen- und Lautsprecheranschluss; Anschluss für eine externe Tonquelle sowie getrennte Höhen- und Tiefenregelung.

Neckermann Sensomat 18 (R 300)

Das „Stern Sensomat 3000“ wurde unter der Bezeichnung „Neckermann Sensomat 18“ über selbiges Versandhaus auch in der Bundesrepublik vertrieben.

NEUFUNK Sensor 18 (R 300)

Das „Stern Sensomat 3000“ wurde auch unter der Bezeichnung „NEUFUNK SENSOR 18“ in der Bundesrepublik vertrieben.

COMIX Sensomat (R 300)

Das„Stern Sensomat 3000“ wurde über den Pariser Importeur „Comix“ in Frankreich als„COMIX Sensomat“ vertrieben.

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Stern Smaragd (R 130)

Das „Stern Smaragd“ wurde ab Ende der Sechziger bei Stern Radio in Berlin produziert. Es ist komplett transistorbestückt, in ein Plastikgehäuse eingebaut und verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5 - 100 MHz, des Weiteren über ein Kurz- und Mittelwellenband. Weitere Leistungsmerkmale: UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne, integrierter Lautsprecher LP 553, Klangregelung (Diskant), Kopfhörer- und Autoantennenanschluss

Stern Solitär (R 130)

Das „Stern Solitär“ wurde ab Ende der Sechziger bei Stern Radio in Berlin produziert. Es ist komplett transistorbestückt, in ein Plastikgehäuse eingebaut und verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5 - 100 MHz, des Weiteren über ein Kurz- und Mittelwellenband. Weitere Leistungsmerkmale: UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne, integrierter Lautsprecher LP 553, Klangregelung (Diskant), Kopfhörer- und Autoantennenanschluss

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Stern Trophy (R 180)

Das „SternTrophy 1800“ wurde ab 1967 bei Stern Radio in Berlin produziert. Mit dem Gerätist der Kurz- und Mittelwellenempfang über die eingebaute Ferritantennemöglich. Es verfügt über eine Nah-Fern-Umschaltung, Skalenbeleuchtung sowieeinen Kopfhöreranschluss und konnte mit einem entsprechenden Einbaurahmen auchals Autoradio betrieben werden. Die Spannungsversorgung erfolgt über zweiFlachbatterien oder über die Anschlussbuchse an der Geräteunterseite(Trabi-taugliche 6V Gleichspannung).

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Stern Vagant Luxus (R 110)

Das „Stern Vagant“ wurde um 1964 im VEB Stern Radio Berlin produziert. Das mit neun Germanium-Transistoren bestückte Gerät empfängt das UKW-Band von 87,5 – 100 MHz, des Weiteren Kurz-, Mittel- und Langwelle über die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne. Außerdem lässt sich eine externe Tonquelle, ein Kopfhörer und eine Wurfantenne anschließen. Die Höhen sowie Tiefen lassen sich getrennt regeln (Bass & Diskant). Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über zwei Flachbatterien (3R10), sechs R14-Batterien (Baby) oder das externe 230V-Netzteil „SG6A“. Das „Stern Vagant“ gab es offensichtlich in zwei Ausführungen: anfangs mit einer diagonal in die Rückwand eingebauten Teleskopantenne, später mit zwei vertikal in die Griff-Seitenteile integrierten Teleskopantennen (UKW & KW getrennt). Die Zusatzbezeichnung „Luxus“ bezieht sich lediglich auf die vier Empfangsbereiche, da die gesamte R110-Reihe entsprechende Zusatzbezeichnungen trug.

TR 9 Luxus (R 110)

Das Kofferradio „Stern Vagant Luxus“ (mit zwei Teleskopantennen) wurden auch unter der Bezeichnung „TR 9 Luxus“ in der Bundesrepublik vertrieben und hierbei teilweise mit erweitertem UKW-Band bis 106 MHz (statt 100 MHz) ausgestattet. Ein Verweis auf den ursprünglichen Hersteller fehlt bei diesen Geräten komplett und die Herkunft wurde kurzerhand mit „Made in Germany“ ausgewiesen. Welcher westdeutsche Importeur die Geräte in der Bundesrepublik vertrieben hat, ist mir nicht bekannt und auf dem Gerät auch nicht ausgewiesen. Nachdem aber bereits das „Goldpfeil dorena 6402“ als „Simonetta TR 92“ beim QUELLE-Versand verkauft wurde, könnte ich mir Selbiges auch beim „TR 9“ vorstellen.

Stern 6 (R 110)

Mit dem „Stern 6“ startete 1964 eine neue Serie von Kofferradios (R 110) aus dem VEB Stern Radio Berlin. Das mit neun Germanium-Transistoren bestückte Gerät empfängt das UKW-Band von 87,5 – 100 MHz, des Weiteren Kurz-, Mittel- und Langwelle über die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne. Außerdem läßt sich eine externe Wurfantenne anschließen. Die Abstimmskala kann auf Tastendruck beleuchtet werden und die Höhen sowie Tiefen lassen sich getrennt regeln (Bass & Diskant). Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über zwei Flachbatterien (3R10), sechs R14-Batterien (Baby) oder das externe 230V-Netzteil „SG6A“.

Stern 64 luxus (R 110)

Das ebenfalls ab 1964 produzierte „Stern 64 Luxus“ entspricht optisch und technisch weitestgehend dem „Stern 6“. Es unterscheidet sich nur durch die vertikal angeordneten zwei Teleleskopantennen (Dipol) statt der beim „Stern 6“ verwendeten diagonalen Einzelantenne.

Stern 6 transit (R 110)

Beim „Stern 6 Transit“ (nicht zu verwechseln mit dem DDR-Autoradio „Stern Transit“) handelt es sich offensichtlich um eine Westexport-Ausführung des „Stern 6“ mit UKW-Band bis 108 statt 100 MHz.

Stern 6 diplom (R 110)

Beim „Stern 6 Diplom“ handelt es sich offensichtlich um eineExportausführung des „Stern 6“ für Osteuropa mit UKW-Band nach OIRT-Norm von63,5 – 74,3 MHz.

Stern 6 orient (R 110)

Das  „Stern 6 Orient“ verfügt statt des UKW-Empfängers über ein zweites Kurzwellenband (5,8 – 12,3 & 11,5 – 22,5 MHz). Ob das Gerät wirklich in Serie produziert wurde, ist mir nicht bekannt.

Stern 6 tropic (R 110)

Beim  „Stern 6 Tropic“entfällt der UKW-Tuner und das Langwellenband zugunsten eines zweiten unddritten Kurzwellenbandes (2,2 – 5,2 MHz; 5,8 – 12,3 & 11,5 – 22,5 MHz). Obdas Gerät wirklich in Serie produziert wurde, ist mir nicht bekannt.

Stern 110 (R 110)

Das „Stern R 110“ wurde 1966 auf Basis des „Stern 6/Vagant“ entwickelt. Die eigentliche Produktion des komplett transistorbestückten Radios erfolgte bei Stern Radio in Berlin. Die kunstlederbezogenen Holzgehäuse kamen aus Eisenberg. Mit dem Gerät ist neben dem UKW-Empfang bis 100 MHz auch der Kurz-, Mittel- und Langwellenempfang möglich. Über zwei Drehregler und eine Taste an der Front lassen sich die Höhen und Bässe nachregeln und die Skala beleuchten. Die integrierte Teleskopantenne ist diagonal eingebaut und lässt sich erst komplett ausgezogen nach oben klappen. Die Spannungsversorgung kann über 2 Flachbatterien, einen 9V-Block oder ein externes Netzteil erfolgen. Neben der DDR-Ausführung gab es noch eine Exportausführung für die Bundesrepublik. Diese wird mit sechs R14 Batterien betrieben, der ansonsten graue Antennenbuchsen-Rahmen ist verchromt und der Griff besteht aus schwarzem statt grauem Plastik.

Stern 111 (R 110)

Das „Stern R 111“ basiert technisch auf dem „R 110“, wurde allerdings deutlich vereinfacht. Dem Gerät fehlt der integrierte UKW-Tuner und somit auch die Teleskopantenne. Außerdem erfolgt die Spannungsversorgung nicht mehr über sechs R14- sondern über zwei Flachbatterien. …

… Statt des anfangs auch hier verwendeten kleineren Holzgehäuses kam bei den späteren Modellen ein Plastikgehäuse mit herausziehbarem Metallgriff zum Einsatz.

Stern 111 Tourist (R 110)

Das Kofferradio „Stern 111 Tourist“ entspricht technisch dem zuvor beschriebenen „Stern 111“, besitzt aber ein hochwertigeres Holzgehäuse mit Kunstleder-Bezug und Chromrahmen. Auf den Gehäuse-Innenseite des abgebildeten Gerätes vom 28.09.1967 finden sich die Stempel des VEB(B) Holzindustrie Lychen Betriebsteil Templin und des VEB(B) Elektroninstallation Neustrelitz, der heutigen Elektro-Anlagenbau GmbH (EAN).

Stern 112 (R 110)

Das „Stern R 112“ entspricht technisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen „R 111“, wurde aber mit einem optisch überarbeitetem Gehäuse versehen. Außerdem verfügt es über einen integrierten UKW-Tuner. Auf das Langwellenband des „R 110“ und „R 111“ wurde wiederum verzichtet.

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Stern 1300 (R 130)

Das Stern 1300 wurde in den Siebzigern bei Stern Radio in Berlin produziert. Es ist komplett transistorbestückt, in ein Plastikgehäuse eingebaut und verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5-100 MHz, des Weiteren über ein Kurz- und Mittelwellenband. Weitere Leistungsmerkmale: UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne, integrierter Lautsprecher LP 553, Klangregelung (Diskant), Kopfhörer- und Autoantennenanschluss

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Salut 001 (R 190)

Der Weltempfänger "Salut 001" entstand 1977 in Zusammenarbeit des VEB Stern Radio Berlin mit den Radiowerken Riga (Radiotehnika). Einzelne Baugruppen des wohl bewusst modular aufgebauten Gerätes wie z.B. der UKW-ZF-Verstärker oder das Klangregelteil wurden auch komplett in der DDR gefertigt. Neben diesen finden sich selbst auf den bei RADIOTEHNIKA gefertigten Baugruppen immer wieder DDR-Bauteile wie die IC´s A281D, A244D und A210D aus Frankfurt/Oder. Die eigentliche Endmontage des bei Stern-Radio intern als „R 190“ bezeichneten Gerätes erfolgte dann aber im lettischen Riga. Das 48 x 28 x 13 cm große und knapp 8 kg schwere Gerät empfängt UKW von 87,5 – 104 MHz, des Weiteren ein Lang-, zwei Mittel- und acht Kurzwellenbänder. Über acht Programmspeicherplätze lassen sich jeweils vier UKW- sowie vier AM-Sender fest vorbelegen und mittels Sensortasten anwählen. Wie beim „RFT HMK-T 100“ schaltet das Radio bei Berührung des Frequenzreglers von den Festsendern auf die manuelle Einstellung um und dabei die Skalenbeleuchtung zu. Diese erlischt kurze Zeit später wieder langsam per Dimmer. Das "Salut 001“ verfügt des Weiteren über eine automatische Scharfabstimmung (AFC) für UKW, eine einfache Weltzeituhr auf der Gehäuserückseite, UKW-Rauschsperre (Muting), eine analoge Empfangspegelanzeige, Batteriekontrolle, Netzanzeige, zwei Anschlüsse für externe Antennen, einen Anschluss für eine externe Tonquelle mit entsprechender Anzeige sowie getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Außerdem steht eine Timerschaltung mit LED-Anzeige zur Verfügung, die sich zwischen 10 – 30 Minuten einstellen lässt und den Empfänger nach dieser Zeit automatisch abschaltet. Zum Empfang besitzt das Gerät jeweils eine MW- und eine LW-Ferritantennen sowie zwei auffallend lange Teleskopantennen für UKW und Kurzwelle (120 cm kippbar und 150 cm starr). Leider ist das DDR-Klangregelteil nicht sauber auf die lettische Vorstufe abgestimmt, sodass die Regelung im oberen Bereich etwas übersteuert. Ansonsten zeichnet sich das Radio durch einen sehr guten Klang aus. Das Netzkabel befindet sich – recht originell gelöst - in einem Fach an der Rückseite und lässt sich automatisch aufrollen, wie man das sonst nur von Staubsaugern kennt. Spätere Geräte hatten statt dieses offensichtlich etwas anfälligen Netzkabelaufrollers mit DDR-Netzkabel (Hersteller: Krania) nur noch eine Euro-Netzbuchse. Dafür wurde dann aber auch das UKW-Band von 104 auf 107 MHz erweitert. Die Gehäuse-Beschriftung des „Salut 001“ erfolgte komplett in Deutsch mit dem Markennamen RADIOTEHNIKA und dem Vermerk „Hergestellt in der UdSSR“ auf der Front sowie der typischen Moskauer Export-Marke TENTO auf der Rückseite. Ein Verweis auf die Zusammenarbeit mit Stern Radio Berlin fehlt hingegen komplett. Neben der abgebildeten DDR-Variante gab es den „Salut 001“ auch als „Салют 001“, „Saluts 001“, „Salute 001“, „Conrad DX 101 World Receiver“ und „EuroMatic 001“ für den Vertrieb in der Ex-UdSSR und Bundesrepublik (siehe „Russische Geräte“). Zwei große Schwachstelle sind mir beim „Salut 001“ bisher aufgefallen: Zum Einen brechen die Plastikhalterungen und -knöpfe der vom „RFT GC 6020“ übernommenen, aber nicht mehr so gut geschützten Flachbandregler zu gerne ab, zum Zweiten erweist sich der verbaute Spannungswandler „ПН-15“ als beliebte Fehlerquelle (siehe „Reparaturhinweise“).

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SR 30 Jade (Unitra-Eltra Zosia R 614)

Das „Stereo-Radio 30“ wurde Ende der Achtziger als Gemeinschaftsentwicklung der DDR mit Polen vom Hersteller „Unitra-Eltra“ im polnischen Bydgoszcz (dt.: Reichenbach) produziert und über Stern Radio Berlin in der DDR vertrieben. In Polen waren die Geräte mit der Original-Herstellerbezeichnung und OIRT-UKW-Band (65,8 – 74 MHz) als Zosia R 614 erhältlich. Das einzige für mich ersichtliche Teil in dem Gerät aus DDR-Produktion ist der Dreko. Die restlichen Bauteile stammen offensichtlich aus polnischer Produktion. Neben dem UKW-Band (beim SR 30 Jade: 87,5 – 108 MHz) verfügt das Radio über ein Mittel- und Langwellenband. Der UKW-Stereobetrieb ist nur über den integrierten Kopfhöreranschluss möglich, da bei dem Gerät auf einen zweiten Lautsprecher verzichtet wurde. Auch ansonsten fehlen dem Radio weitere Zusatzfunktionen. Der Klang ist meiner Meinung nach recht bescheiden, bedingt durch den kleinen Unitra-Tonsil-Lautsprecher (Tonsil GD 8/1), das einfache Plastikgehäuse und die fehlende Klangeinstellung. Die Spannungsversorgung erfolgt über das integrierte Netzteil oder fünf R6-Batterien. Das Gerät sollte wohl kostengünstig den gestiegenen Bedarf an Rundfunkgeräten in der DDR gerecht werden, da ja die eigenen Geräte zum Großteil auch nur in den Export gingen. Parallel zu diesem Gerät wurde das „Unitra Ania R612“ ohne Stereodecoder sowie Kopfhöreranschluss, aber mit zusätzlichem Kurzwellenband produziert und unter eigenem Namen sowie als „Nordmende Essex 1654“ in die Bundesrepublik exportiert (Bilder & Beschreibungen unter „Importgeräte“).

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Xirico 2010 (R 2010)

Der Mono-Radiorecorder „KR 2000“ wurde auch in Einzelteilen und ohne Kassettenlaufwerk als "Xirico 2010" für den gleichnamigen Hersteller in Mozambique produziert. Nachdem diese deutsch-afrikanische Kooperation dann aber offensichtlich nicht Zustande kam, gingen die Bausätze stattdessen devisenbringend in den Westexport. Restbestände wurden noch bis Anfang der 2000er Jahre über den Elektronikversand "ELV" im nun wiedervereinigten Gesamt-Deutschland vertrieben. Unter dem großen ELV-Logo des Gehäuses lässt sich noch gut das überdruckte mozambikanische Firmenlogo mit einer Karte von Afrika erkennen. Das Gerät ermöglicht den UKW-, Kurz- und Mittelwellenempfang über die integrierte AM-Ferrit- und UKW-KW-Teleskopantenne. Es verfügt außerdem über zwei getrennte Anschlüsse für externe Tonquellen, eine Empfangspegelanzeige mittels zweier Mini-LED´s im Skalenzeiger, eine Netzanzeige und einen externen Lautsprecheranschluss. Die Spannungsversorgung kann wahlweise über das 230V-Netz oder über sechs R14-Batterien erfolgen.

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R F T   O b e r l a u s i t z

Oybin-Super IV

Das Kofferradio „Oybin-Super 4“ (Warennummer 1042.066) wurde deutlich nach der Wende in der Oberlausitz produziert. Die auf dem Karton aufgedruckte unverbindliche Preisempfehlung von 89,- € spricht für eine Kleinserien-Produktion nach 2001, wahrscheinlich direkt in Oybin am Dreiländereck Deutschland/Polen/Tschechien. Ich vermute hier, dass ein findiger Bastler beim Elektronikversand „ELV“ einen ganzen Schwung der zu dieser Zeit noch lieferbaren Bausätze des „Xirico 2010“ bestellt hat, den ELV-Schriftzug nochmal überdruckt und die Skala angepasst hat. Die beim „KR 2000“ und „Xirico 2010“ in den Skalenzeiger integrierte Empfangspegelanzeige mit zwei Mini-LED´s wurde offensichtlich zur rechten Betriebsanzeige verschoben, sodass sich hier dann neben der Netz-LED noch die zwei Empfangs-LED befinden. Durch diese Bündelung ergibt sich eine Art Magischer-Auge-Effekt, wie man diesen auch von Röhrenradios kennt. Außerdem wurde die einzelne Skala des „Xirico“ in den AM- und FM-Bereich unterteilt, wobei die beiden Zeiger verbunden blieben und lediglich parallel laufen. …

… Durch die Anfang der 2000er Jahre schon deutlich aufkommende Rückbesinnung zur soliden DDR-Technik ließen sich die Geräte dann sicherlich schon recht gut vermarkten, was auf der Verpackung auch recht geschickt genutzt wurde. Hier findet sich als Angabe die schon beim „KR 2000“ und „Xirico 2010“ recht optimistische Ausgangsleistung von 3VA, der Netz- und Batteriebetrieb, die getrennte Wellenbereichsskala für AM und FM, die Teleskop-/Ferritantenne, das „Magische Auge“ zur Senderabstimmung und ein optimiertes Klangbild. Der Hersteller gewährte auf das aus über 10 Jahre alten DDR-Teilen zusammengebaute Gerät sogar eine Gewährleistung von 3 Jahren (statt der DDR-üblichen 6 Monate Garantie). Nähere Infos zu diesem Gerät gesucht!

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S t e r n   R a d i o   R o c h l i t z

Stern 1

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!

Stern 2

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!

Stern 3

Das ab 1961 produzierte „Stern 3“ wurde als erstes Kofferradio der DDR komplett transistorbestückt. Es empfängt neben Kurz-, Mittel- und Langwelle auch UKW, was zuvor auch kein tragbares DDR-Gerät konnte. Zum Empfang besitzt es neben einer Ferritantenne jeweils eine abwinkelbare Teleskopantenne für Kurzwelle und eine Weitere für den UKW-Empfang. Alternativ kann seitlich aber auch eine externe Antenne angeschlossen werden. An der Unterseite befindet sich eine Anschlussbuchse zum Betrieb als Autoradio. Die Spannungsversorgung erfolgt ansonsten über 5 R20- plus einer R6-Batterie. Zur weiteren Ausstattung gehört eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Das Gehäuse besteht aus Holz mit Kunstlederbezug und einer Plastik-Ober- und Unterschale mit Glas-Skalenscheibe.

Stern 4

Das „Stern 4“ entspricht weitestgehend dem zuvor beschriebenen „Stern 3“. Es verfügt jedoch über keinen UKW-Empfänger mit zugehöriger Teleskopantenne. Die verbleibende Kurzwellen-Teleskopantenne ist starr statt kippbar ausgeführt. Auf eine Klangregelung wurde ebenfalls verzichtet. Durch den fehlenden UKW-Empfänger wird aber auch keine zusätzliche R6-Batterie mehr benötigt. Die Produktion der Geräte erfolgte später in Berlin statt Rochlitz.

Stern 5

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!

Stern 5D71

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!

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S t e r n   R a d i o   S o n n e b e r g

Stern Sonneberg 6000

Das Kofferradio „Stern Sonneberg 6000“ wurde von 1967 bis mindestens 1970 im VEB Stern Radio Sonneberg produziert. Es empfängt das UKW-Band von 87,5 - 100 MHz sowie die Kurz- und Mittelwelle über die integrierte UKW/KW-Teleskopantenne und KW/MW-Ferritantenne. Das Gehäuse besteht aus einem furnierten und zumeist hochglanzbeschichteten Sperrholzrahmen mit beigefarbener Plastikfront und -Rückwand. Zur Klangoptimierung im AM-Bereich besitzt das „Sonneberg“ eine zuschaltbare Tiefen-Anhebung. An das Gerät lässt sich ein 8Ω-Lautsprecher, ein Kopfhörer, eine externe Tonquelle und Autoantenne anschließen. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Flachbatterien oder alternativ über ein passendes 9V-Netzteil (z.B. „SG6A“). Zum Lieferumfang des Gerätes gehörte teilweise auch eine schwarze Ledertasche.

S 6000 (Stern Sonneberg Export)

Neben der klassischen Ausführung für den DDR-Vertrieb wurde des „Stern Sonneberg 6000“ auch mit erweitertem UKW-Band von 87,5 - 108 MHz, schwarzer Skalenabdeckung und fehlender Herstellerbeschriftung auf der Rückwand in die Bundesrepublik exportiert. Die Typenbezeichnung lautet hierbei lediglich „S 6000“, da die Herkunft des Gerätes natürlich nicht ersichtlich sein durfte.

Mascot 6030

Das „Sonneberg 6000“ wurde mit verändertem Gehäuse und entsprechender Aufhängung als Wandradio „Mascot 6030“ vertrieben.
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M e s s g e r ä t e w e r k   Z w ö n i t z

Stereoport (SRE 100)

Das ab 1976 bis mindestens 1978 im VEB Messgerätewerk Zwönitz produzierte „Stereoport“ (SRE 100) basiert technisch auf dem „Stern Sensomat 3000“ und war der erste tragbare Stereoempfänger der DDR. Das Gehäuse des „Sensomat“ wurde hierbei fast komplett übernommen. Statt der 18 Sensortasten zur direkten Anwahl der UKW-Frequenz und der getrennten AM/FM-Abstimmung besitzt das „Stereoport“ einen zusätzlichen Stereo-Kanal, der nur über den integrierten Kopfhöreranschluss oder mit Hilfe einer zweiten extern angeschlossenen Lautsprecherbox genutzt werden kann. Der integrierte 2VA/8Ω-Gerätelautsprecher LP 553-8 ist hierbei auf den rechten Kanal gelegt und der externe Tonausgang auf den linken Kanal. Im Monobetrieb wird die linke Verstärkerstufe und der Stereodecoder deaktiviert, im Stereobetrieb ist beides zugeschaltet. Neben dem FM-ZF-Verstärker A281D kamen in dem Gerät zwei IC-Verstärker A211D zum Einsatz. Ansonsten wurde es komplett mit Transistoren bestückt. Das „Stereoport“ empfängt neben UKW Stereo noch zwei Kurzwellen- sowie jeweils ein Mittel- und Langwellenband über die integrierte UKW/KW-Teleskopantenne und eine KW1/MW/LW-Ferritantenne. Neben dem angesprochenen Kopfhörer- und Lautsprecheranschluss besitzt das Gerät noch einen Autoantennenanschluss und einen Diodenanschluss (DIN) für eine weitere Tonquelle. Die Höhen und Tiefen lassen sich getrennt regeln, genauso wie die Balance, was durch die im Stereobetrieb abweichenden Lautsprecher die Unterschiede etwas ausgleicht. Eine Skalenbeleuchtung lässt sich auf Tastendruck zuschalten und zur Stereoanzeige besitzt das Gerät eine entsprechende LED in der Skala. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über sechs R20-Batterien oder das 230V-Netz.

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E A W   B e r l i n - T r e p t o w

R 2300 Steratrans (R 230)

Das Steratrans R 2300 wurde ab Ende der Siebziger bei EAW (Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert") in Berlin/Treptow produziert. Es verfügt über einen UKW-Tuner von 87,5 – 104 MHz, zwei Kurzwellenbänder, Mittel- und Langwellenband, des Weiteren über einen Tonband-, Lautsprecher-, Antennenanschluss und Netzkabel fest am Gerät (separates Netzkabelfach). Die Spannungsversorgung erfolgt über fünf R20-Batterien. Die schwarzen Gehäuse sind an der Front mit silbernen Rahmen oder in Holzfurnier-Optik bedruckt.

R 2310 Steratrans (R 230-10)

Das Steratrans R 2310 entspricht technisch dem R 2300. Es verfügt über eine zusätzliche Kurzwellen-Lupe, Abstimmanzeige und Abschaltautomatik (Sleep-Funktion). Die schwarzen Gehäuse wurden ausschließlich mit silbernen Rahmen bedruckt (zumindest ist mir keine Variante in Holzfurnier-Optik bekannt).

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sound solo (RM 1)

Das „sound solo“ wurde von 1982 - 1986 im VEB Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert" (EAW, ehemals AEG) in Berlin-Treptow produziert. Es empfängt UKW von 87,5 - 104 MHz sowie Kurz- und Mittelwelle über die UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne oder den externen Autoantennenanschluss. Das Kofferradio verfügt über eine Kurzwellen-Lupe, eine automatischer Scharfabstimmung (UKW-AFC), eine Betriebsanzeige mittels zweier Mini-LED´s links und rechts der Skala, eine weitere Mini-LED mit empfangspegelabhängiger Ansteuerung im Skalenzeiger, einen 4Ω-Lautsprecheranschluss, einen Anschluss für eine externe Tonquelle sowie eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Die Stromversorgung kann wahlweise über das 230V-Netz oder sechs R20-Batterien (Baby) erfolgen. An dem Gerät wurde größtenteils der 4VA/4Ω-Breitbandlautsprecher „L 6011“ aus Leipzig verbaut, teilweise kam aber auch der polnische Import-Lautsprecher „Unitra-Tonsil GD 10-16/4“ (PIONEER-Lizenz-Nachbau) zum Einsatz. Der polnische Japan-Nachbau unterscheidet sich jedoch trotz identischer Leistungsangabe im Klang deutlich vom weitaus besseren DDR-Gegenstück. Als IC-Verstärker kam – wie in den meisten RFT-Recordern und Kofferradios dieser Zeit – der A210K zum Einsatz. Die ersten – 1982 produzierten - Geräte hatten ein schwarzes Gehäuse mit glatter – teilweise auch silbergrau lackierter - Front und einteiligem Plastikgriff. …

… Zur selben Zeit oder direkt danach wurde die Front umgestaltet mit senkrechtem Schriftzug und gemusterter – ausnahmslos schwarzer – Front. Der Griff bestand nun aus einem ummantelten Stahlprofil, wie man ihn auch vom „KR 650“ oder SKR 700“ kennt. …

… Später folgte dann die häufigste Ausführung mit anthrazitfarbener Front und Rückwand. …

… Die letzten 1986 produzierten „sound solo“ besitzen die schon vom „sound clock“ bekannten Regler ohne Chromring.

sound clock (RMU 2)

Das „sound clock“ wurde um 1986 als letztes Kofferradio der DDR im VEB Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert" Berlin-Treptow (EAW) produziert und löste das „sound solo“ ab. Technisch sind die Geräte weitestgehend identisch. Die Kurzwellen-Lupe entfiel bei diesem Gerät zugunsten einer LCD-Weckuhr mit 6-stelliger 24h-Anzeige. Es empfängt nach wie vor UKW von 87,5 - 104 MHz sowie Kurz- und Mittelwelle über die UKW-KW-Teleskopantenne, MW-Ferritantenne oder den externen Autoantennenanschluss. Das Kofferradio verfügt über eine automatischer UKW-Scharfabstimmung (AFC), eine Betriebsanzeige mittels zweier Mini-LED´s links und rechts der Skala, eine weitere Mini-LED mit empfangspegelabhängiger Ansteuerung im Skalenzeiger, einen 4Ω-Lautsprecheranschluss, einen Anschluss für eine externe Tonquelle sowie eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Die Stromversorgung des Radios kann wahlweise über das 230V-Netz oder sechs R20-Batterien (Baby) erfolgen. Die Digitaluhr wird über eine separate R6-Batterie (Mignon) versorgt. …

… Neben dem regulären Vertrieb in RFT-Geschäften der DDR wurde das „sound clock“ auch im GENEX-Katalog angeboten. Über die GENEX Geschenkdienst GmbH konnten Bundesbürger DDR-Waren aller Art gegen D-Mark erwerben und diese dann als Geschenk direkt an DDR-Adressen liefern lassen. Dieses für den DDR-Außenhandel wohl sehr einträgliche Geschäft wurde über die Jauerfood Kopenhagen vermittelt, die auch die Bestellhotline mit dänischer Landesvorwahl betreute. Hier war z.B. das „sound clock“ für 165,- DM erhältlich. In der Produktbeschreibung des Kataloges von 1986 heißt es hierzu: „Mehr Freude am guten Ton – Kofferradio sound clock mit Digitaluhr und Weckautomatik – 3 Wellenbereiche (MW, KW, UKW); eingebautes Netzteil mit automatischer Umschaltung von Netz- auf Batteriebetrieb; individuelle Klangeinstellung durch getrennte Höhen- und Tiefenregulierung; Teleskopantenne für UKW und KW; Ferritantenne für MW; schaltbare AFC; Abstimmanzeige; Autoantennenanschluss für alle Bereiche; Außenlautsprecheranschluss; Weitere Anschlussmöglichkeiten für TA/TB, Netz; Digitaluhr: LCD-Quarzuhr mit 6-stelliger 24-Stunden-Digitalanzeige, Weckautomatik durch Radio und/oder Signalton; Einschlafautomatik; Stromversorgung der Uhr unabhängig vom Rundfunkteil mit Batterie; Gewicht 2 kg; Maße (BHT) 270 x 160 x 80 mm“

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EAW Audio 113 (RM 3)

Beschreibung ergänze ich noch!

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R E M A   S t o l l b e r g

Rema Trabant

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!

Rema Trabant T6

Beschreibung ergänze ich noch!

Rema Trabant T8

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!
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G o l d p f e i l   H a r t m a n n s d o r f   ( E A H )

Goldpfeil dorena 6402 (KS 6402)

Das ab 1964 produzierte „dorena 6402“ (KS 6402) war wohl das letzte bei Elektroakustik Hartmannsdorf (EAH) produzierte Kofferradio. Mit dem komplett transistorbestückten Gerät ist der UKW-, Kurz-, Mittel- und Langwellenempfang über die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne möglich. Diese befindet sich ungewöhnlicherweise an der rechten Gehäuseunterseite und lässt sich ausgezogen nach oben klappen. Eine weitere Besonderheit sind die beiden gegenläufigen Skalenanzeigen an der Front und Oberseite. Das UKW-Band reicht von 87,5 - 100 MHz. Über zwei Drehregler an der Oberseite lassen sich die Höhen und Tiefen getrennt regeln und über eine Taste kann die Skalenbeleuchtung kurzzeitig zugeschaltet werden. Außerdem lässt sich eine weitere Tonquelle, ein externer Lautsprecher und eine Autoantenne anschließen. Die Spannungsversorgung erfolgt über zwei Flachbatterien.

TR 9Z & QUELLE Simonetta TR 92 (Dorena 6402)

Das Kofferradio „dorena 6402“ wurden auch unter der Bezeichnung „TR 9Z“ in der Bundesrepublik vertrieben und hierbei mit erweitertem UKW-Band bis 104 MHz (statt 100 MHz) ausgestattet. Ein Verweis auf den ursprünglichen Hersteller fehlt bei diesen Geräten komplett und die Herkunft wurde kurzerhand mit „Made in Germany“ ausgewiesen. Ob die vermeintlich als „TR 9Z“ zu lesende Typenbezeichnung jedoch wirklich korrekt ist, kann ich nicht sicher bestätigen. So ist mir ein komplett identisch beschriftetes Radio als original verpacktes Mustergerät für den QUELLE-Versand in Fürth bekannt, das in der zugehörigen Bedienungsanleitung jedoch als „Simonetta TR 92“ ausgewiesen wird. Unter Umständen wurden also die vermeintlichen „TR 9Z“ regulär über den QUELLE-Versand vertrieben und heute aufgrund der gewählten Schriftart nur immer wieder falsch bezeichnet. Neben dem um 1967 vertriebenen „TR 92“ gab es bereits 1964 das „Stern Vagant Luxus“ als „TR 9“ für den Westexport.

Goldpfeil Möve (5501)

Bild und Beschreibungen ergänze ich noch!

Goldpfeil Opal (6103 TR)

Beschreibung folgt!

Goldpfeil Spatz (5501)

Beschreibungen ergänze ich noch!

Goldpfeil Spatz 58 (5802)

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!

Goldpfeil Spatz Baby (6102 TR)

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!
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F u n k w e r k   H a l l e

Ilona

Beschreibungen ergänze ich noch!

Libelle (4D61)

Beschreibungen ergänze ich noch!

Puck

Beschreibungen ergänze ich noch!

Sylva (4D65)

Bilder und Beschreibungen ergänze ich noch!
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weitereBilder auf www.r6t.de________________________________________________________________________________________________