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Gästebuch


S t e r n   R a d i o   B e r l i n

Stern Berolina (T 140)

Das Taschenradio „Stern Berolina“ wurde ab Ende der Sechziger in den Antennenwerken Bad Blankenburg gefertigt und war zu dieser Zeit wohl das kleinste UKW-Radio aus DDR-Produktion. Mit dem Gerät ist neben dem UKW- auch der Kurz- und Mittelwellenempfang möglich. Über die seitlichen Regler kann die Frequenz und Lautstärke eingestellt werden. Die Spannungsversorgung erfolgt über vier R6-Batterien. An dem Gerät wurde noch ein Importlautsprecher aus Japan und ein tschechischer Dreko verbaut. Neben der Standardausführung gab es noch das abgebildete „Stern Berolina de Luxe“ mit optisch überarbeitetem Gehäuse und Frontskala.

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Stern Club (T 110)

Bild und Beschreibung ergänze ich noch!
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Stern Format (T 130)

Beschreibung ergänze ich noch!

Stern Junior (T 130)

Beschreibung ergänze ich noch!

Stern Sport (T 130)

Bild & Beschreibung ergänze ich noch!
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Stern 102 (T 102)

Bild & Beschreibung folgt!

Stern 103 (T 103)

Das Taschenradio "Stern 103" wurde ab 1967 produziert und ermöglicht den Empfang von Kurz-, Mittel- und Langwelle über die integrierte Ferritantenne. Es verfügt des Weiteren lediglich über einen Kopfhöreranschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt über vier R6-Batterien, die sich in zwei herausnehmbare Batteriefächer an der linken und rechten Gehäuseunterseite einsetzen lassen. Als Lautsprecher kam ein "Tesla ARZ091" zuzm Einsatz. Die Skala wurde lediglich mit den damaligen Langwellen-Sendern "Deutschland-Sender" und "Moskau II" beschriftet.

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Stern 4000 (T 130)

Beschreibung ergänze ich noch!

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Mikki & Mikki 2 (T 120)

Das Mikki wurde ab 1963 bei Stern Radio in Berlin produziert. Es empfängt lediglich Mittelwelle über die integrierte Ferritantenne. Das Gerät verfügt ansonsten über einen Kopfhöreranschluss an der Unter- und einen Aufstellbügel an der Rückseite. Beim später produzierten Mikki 2 wurde lediglich die Transistorbestückung und Platinenbeschaltung geringfügig geändert. Die Geräte wurden außerdem mit der abgebildeten Ledertasche ausgeliefert und für 155,- M vertrieben.

Simonetta 7 Art.-Nr.09233 (Mikki T 120)

Das im VEB Stern Radio Berlin produzierte “Mikki” (T 120) wurde über den QUELLE-Versand Fürth in der Bundesrepublik vertrieben. Das Gerät konnte damals mit der Artikel-Nr. 09233 für 30,- DM bestellt werden.
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SR 10 Nante

Das „Stereo-Radio 10 Nante“ wurde ab 1987 anlässlich der Berliner 750-Jahr-Feier bei Stern Radio vorort produziert. Mit dem Gerät ist der UKW-Empfang von 87,5 – 104 MHz entweder in Mono über den abnehmbaren Lautsprecher oder in Stereo über die seitliche Kopfhörerbuchse möglich. Weitere Frequenzbänder lassen sich nicht empfangen. Das Radio ist auch ansonsten für ein DDR-Gerät ungewohnt puristisch ausgeführt. Die Lautstärke lässt sich nicht stufenlos regeln, sondern über einen Schiebeschalter in vier Stufen wählen. Mit einem weiteren Schiebeschalter kann zwischen Aus, Mono und Stereo gewählt werden. Eine ausziehbare Teleskopantenne fehlt komplett. Stattdessen wird hierzu eine der Zuleitungen des Kopfhörers oder der Lautsprecherbox genutzt, die in der Box auch bewusst verlängert und mehrfach gewickelt wurde. Das Gehäuse besteht aus jeweils einer Front- und Rückschale für das Radio und die Box, die lediglich zusammengeklippt statt verschraubt sind. Im Gehäuse befindet sich eine vollflächige Leiterplatte auf der neben den Batterieklipps für vier R6-Batterien, noch drei SFE235, ein SCE238D und die bekannten Frolyt-Elkos aus DDR-Produktion verbaut wurden. Des Weiteren kam aber auch ein Folien-Dreko des japanischen Herstellers ALPS, zwei ebenfalls japanischen IC´s mit der Bezeichnung TDA 1083, der Stereodekoder TA7342P von Toshiba und ein Foster-8Ω-Lautsprecher zum Einsatz. Der TDA 1083 beinhaltet hierbei den kompletten UKW-Radiokreis und die Endstufe. Das Ganze ist für den Stereoempfang natürlich in doppelter Ausführung notwendig. Diese Häufung an Import-Bauteilen ist mir von keinem weiteren RFT-Gerät bekannt. Ursprünglich wurden aber wohl statt der in meinem 1988er Gerät verwendeten TDA 1083 auch zwei A283D aus Frankfurt/Oder verbaut. Zu den Geräten gab es neben dem Kopfhörer noch eine passende Kunststofftasche. Ein separates Netzteil lässt sich wiederum nicht anschließen.

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S t e r n   R a d i o   S o n n e b e r g

Sternchen

Beschreibung folgt!

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N a c h r i c h t e n e l e k t r o n i k   G r e i f s w a l d

G 1000

Das G 1000 ist das technisch einfachste Radio aus DDR-Produktion. Der Verkaufspreis von 99,- M wurde ansonsten nur noch durch die aus Rumänien importierten "Cora"-Radios mit 75,- M unterschritten. Dafür verfügt der in Greifswald produzierte Taschenempfänger auch lediglich über ein Mittelwellenband und neben dem Lautstärkeregler und einer Kopfhörerbuchse über keine weiteren Leistungsmerkmale. Die Spannungsversorgung erfolgt über drei R6-Batterien.

G 1020

Das ebenfalls in Greifswald produzierte G 1020 verfügt neben dem Mittelwellenband noch über ein zusätzliche Kurzwellenband und eine zugehörige Teleskopantenne. Die Spannungsversorgung erfolgt über drei R6-Batterien.

G 1030 FM

Bei dem ansonsten technisch und optisch mit dem G 1020 identischen G 1030 FM wurde das Kurzwellenband durch ein UKW-Band ersetzt und hierbei die bereits vorhandene Teleskopantenne genutzt.

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K o n t a k t b a u e l e m e n t e   L u c k e n w a l d e

LTR 10

Das „LTR 10“ wurde ab 1986 als erstes Luckenwalder Transistor-Radio ab 1986 produziert (daher wohl auch die Typenbezeichnung „LTR“). Es empfängt lediglich UKW von 87,5 - 108 MHz über die integrierte Teleskopantenne. Auf weitere Frequenzbänder und Ausstattungsmerkmale wurde verzichtet. Das Gehäuse besteht aus jeweils einer Front- und Rückschale, die lediglich zusammengeklippt statt verschraubt sind. Im Gehäuse befindet sich eine vollflächige Leiterplatte, auf der neben den Batterieklipps für vier R6-Batterien noch zwei SFE235 und der IC A283D untergebracht wurden. Der Schaltkreis beinhaltet hierbei den kompletten UKW-Radiokreis und die Endstufe.

LTR 21

Das „LTR 21“ wurde ab 1987 parallel zum „LTR 10“ produziert. Mit dem Gerät ist neben dem UKW-Empfang mit verkürztem Band von 87,5 - 104 MHz noch der Mittelwellenempfang möglich. Außerdem verfügt das Gerät gegenüber dem „LTR 10“ noch über einen Kopfhöreranschluss. Auch hier handelt es sich wieder um ein Einchipradio, bei dem anfangs ein importierter „TDA 1083“ und später der baugleiche „A283D“ aus Frankfurt/Oder verbaut wurde. Zur Abstimmung kam der UKW-Foliendrehkondensator „CJ-392“ - ebenfalls aus DDR-Produktion - zum Einsatz.

LTR 22

Das “LTR 22” entspricht eigentlich dem “LTR 21”, verfügt aber über ein erweitertes UKW-Band bis 108 MHz und einen Lang- statt Mittelwellen-Empfänger.

LTR 25

Das “LTR 25” unterscheidet sich gegenüber dem “LTR 21” eigentlich nur durch den Kopfhöreranschluss an der Unter- statt Oberseite und die telweise geänderte Frontgestaltung.

Mini Parat

Nähere Infos gesucht!

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H a l b l e i t e r w e r k   F r a n k f u r t / O d e r   ( H F O )

RC 35

Der Radiowecker "RC 35" wurde ab 1984 in Kooperation der Uhrenwerke Ruhla und des Halbleiterwerks Frankfurt/Oder (HFO) produziert. Das 1-Chip-Gerät verfügt noch ausschließlich über einen Mittelwellen-Tuner. Der integrierte Ruhla-Wecker wurde technisch identisch auch einzeln verkauft. Die Weckfunktion kann über das Radio oder einen Signalton erfolgen. Das Gerät verfügt des Weiteren über einen Kopfhöreranschluss. …

… Neben dem regulären Vertrieb in RFT-Geschäften der DDR wurde das „RC 35“ auch im GENEX-Katalog angeboten. Über die GENEX Geschenkdienst GmbH konnten Bundesbürger DDR-Waren aller Art gegen D-Mark erwerben und diese dann als Geschenk direkt an DDR-Adressen liefern lassen. Dieses für den DDR-Außenhandel wohl sehr einträgliche Geschäft wurde über die Jauerfood Kopenhagen vermittelt, die auch die Bestellhotline mit dänischer Landesvorwahl betreute. Hier war z.B. der „RC 35“ für 69,- DM statt 250,- DDR-Mark erhältlich. In der Produktbeschreibung des Kataloges von 1986 heißt es hierzu: „Radiowecker RC 35 – Kombination von elektronischem Analog-Quarzwecker und integriertem 1-Chip-AM-MW-Radio, intermittierendes Wecksignal, Ausgangsleistung des Rundfunkteils 100 mW, Ohrhöreranschluss, Gewicht ohne Batterien ca. 250g, Maße (BHT) 112 x 74 x 68 mm“

RC 40

Der RC 40 erschien Ende der Achtziger als Nachfolgemodell des weiter unten beschriebenen RC 87. Das Gerät verfügt wie der RC 87 über eine Kopfhörerbuchse an der Rückseite, zusätzlich allerdings noch über eine Beleuchtung auf Tastendruck. Außerdem wurde das UKW-Frequenzband auf 87,5-108 MHz erweitert. Neben dieser Ausführung gingen noch Geräte mit 65-75 MHz in den Export nach Osteuropa.

RC 85

Auf Basis des RC 35 wurde der RC 85 mit zusätzlichem UKW-Tuner entwickelt und auch in geringen Stückzahlen produziert.

RC 86

Der "Radio Clock 86" ist 1985 als Nachfolgemodell des RC 85 erschienen und wurde technisch sowie optisch komplett überarbeitet. Das Gerät verfügt über einen Mittelwellen- und UKW-Tuner (bis 104 MHz), des Weiteren über einen Kopfhörer-Anschluss. Außerdem gab es von den Geräten noch Sonderexemplare mit dem Aufdruck „750 Jahre Berlin“ auf dem Ziffernblatt.

Bruns RC 86

Für den Export in die Bundesrepublik wurde der RC 86 optisch überarbeitet als Bruns RC 86 ausgeliefert. Die Geräte gibt es mit weißen und roten Gehäusen.

Memory RC 86

Für den Export in die Bundesrepublik wurde der RC 86 optisch überarbeitet mit grauem Gehäuse als Memory RC 86 ausgeliefert.

RC 87

Der RC 87 entspricht technisch und optisch weitestgehend dem RC 86, nur dass der externe Netzanschluss - wie zuvor schon beim „Selectronic CXT 5900“ - durch eine Kopfhörerbuchse ersetzt wurde.

RC 100

Beim RC 100 handelt es sich wiederum um eine limitierte Auflage des RC 86 für den Binnenmarkt mit schwarzer Front und silberner Rückwand.

Geton RC 800

Für den Export in die Bundesrepublik wurde der RC 86 optisch überarbeitet als Geton RC 800 ausgeliefert.

RC 801

Der ansonsten mit dem RC 86 baugleiche „RC 801“ verfügt wie der „Selectronic CTX 5900“ über einen Netzteil-Anschluss statt der Kopfhörerbuchse, zusätzlich aber auch über ein erweitertes UKW-Band bis 108 MHz.

Geton RC 801

Der RC 801 wurde auch als „Geton RC 801“ exportiert.

SRC 900

Der "Stereo Radio Clock 900" basiert technisch auf dem RC 40, verfügt jedoch über einen Stereodecoder und somit auch über einen zweiten Lautsprecher.

SRC 901

Beim nie in Serie produzierten „Stereo Radio 901“ handelt es sich um einen SRC 900 ohne integrierten Wecker.

Selectronic CTX 5900

Beim „Selectronic CTX 5900“ handelt es sich um die Exportausführung des RC 86 mit 4,5V-DC-Anschluss an der Gehäuserückseite statt der Kopfhörer-Buchse. Die Geräte wurden in der Bundesrepublik sehr günstig vertrieben oder wie mein Exemplar als Werbeartikel verschenkt (bedruckt mit „Allgäuer Milchunion“).

TRR 81 & CCR 2000

Beschreibung folgt!
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M i k r o e l e k t r o n i k   „ A n n a   S e g h e r s “   N e u h a u s

Beschreibung folgt!

RC 2001

Das RC 2001 wurde ab 1983 in Neuhaus produziert. Es verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5-104 MHz und ein Mittelwellenband, außerdem über eine LCD Weckuhr. Die Spannungsversorgung erfolgt über 4 R6-Batterien und einer separater R6-Batterie für die Uhr oder ein externes 6V-Netzteil. Weitere Leistungsmerkmale: Skalenbeleuchtung auf Tastendruck, 6V- und Kopfhöreranschluss

RC 2002

Das RC 2002 entspricht technisch und optisch weitestgehend dem RC 2001. Allerdings wurde das UKW-Band durch ein Kurzwellenband ersetzt. Die Teleskopantenne blieb als zusätzliche Kurzwellenantenne zur Ferritantenne erhalten.

SRC 3001

Das „Stereo Radio Clock 3001“ wurde zur Wendezeit entwickelt, ist aber nicht mehr in Serie gegangen. Es verfügt über einen UKW-Stereo- und Mittelwellentuner, eine LCD-Quarzuhr und zwei abnehmbare Lautsprecher.

TR 2010

Das "Taschen-Radio 2010" wurde ab 1983 im VEB Mikroelektronik „Anna Seghers“ Neuhaus produziert. Es verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5 - 104 MHz und ein Mittelwellenband. Im Gegensatz zum „RC 2001“ fehlt jedoch die LCD-Uhr. Des Weiteren besitzt das „TR 2010“ eine Skalenbeleuchtung auf Tastendruck, eine Schlummerautomatik (20 min.)  sowie einen 6V- und Kopfhöreranschluss. Die Geräte gibt es mit weißem und silbergrauem Gehäuse sowie mit Schutztasche. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Einchipradio, da der IC vom Typ A283 von TESLA alle Funktionen übernimmt. Als Drehkondensator kam der WN704, ebenfalls von TESLA, zum Einsatz und als Lautsprecher der polnische „Tonsil GD 8/1“ mit 1VA (8Ω). …

… Neben dem regulären Vertrieb in RFT-Geschäften der DDR wurde das „TR 2010“ auch im GENEX-Katalog angeboten. Über die GENEX Geschenkdienst GmbH konnten Bundesbürger DDR-Waren aller Art gegen D-Mark erwerben und diese dann als Geschenk direkt an DDR-Adressen liefern lassen. Dieses für den DDR-Außenhandel wohl sehr einträgliche Geschäft wurde über die Jauerfood Kopenhagen vermittelt, die auch die Bestellhotline mit dänischer Landesvorwahl betreute. Hier war z.B. der „TR 2010“ für 69,- DM statt 250,- DDR-Mark erhältlich. In der Produktbeschreibung des Kataloges von 1986 heißt es hierzu: „Mehr Freude am guten Ton – Transistoren-Empfänger TR 20-10 – MW, UKW; Batteriebetrieb; Betriebsspannung 6V; mit Schlummerautomatik fest ca. 20 min.; Skalenbeleuchtung durch Taste; Teleskopantenne; Anschluss für Ohrhörer; Gewicht 445 g; Maße (BHT) 170 x 110 x 40 mm“

bruns TR 2010

Das silbergraue "TR 2010“ ohne Schutztasche wurde auch unter der Bezeichnung „bruns TR 2010“ in die Bundesrepublik exportiert. Ein Verweis auf den Thüringer Hersteller fehlt hierbei komplett.

TR 2020

Das nie in Serie produzierte TR 2020 entspricht technisch weitestgehend dem TR 2010, verfügt jedoch wie das RC 2002 über ein Kurzwellenband statt des UKW-Empfängers.

TR 2021

Das „Taschen-Radio 2021“ wurde wie der Vorgänger TR 2010 im VEB Mikroelektronik „Anna Seghers“ in Neuhaus produziert. Die erste Ausführung ab 1986 verfügt über einen UKW-Tuner mit 87,5 – 104 MHz und einen Mittelwellen-Tuner, des Weiteren über einen Ausschaltimer (Sleep-Funktion), Kopfhöreranschluss und eine Trageschlaufe (Bild links). In dem Gerät ist als einziger Schaltkreis der tschechische TDA 1083 verbaut. Ungewöhnlich ist bei dem Gerät meiner Meinung lediglich die Mechanik der Senderabstimmung, bei der die höheren Umdrehungen des Einstellknopfes über ein einfaches Kugellager in geringere Bewegung der Skala und des Drekos umgesetzt wird. Dieses stellt jedoch auch eine Schwachstelle des Gerätes da, wenn das Kugellager schleift und die Sendereinstellung hierdurch nicht mehr erfolgt. 1987 wurden die Geräte geringfügig überarbeitet (Bild rechts). Es kam der A283D vom Halbleiterwerk Frankfurt/Oder zum Einsatz. Das Frequenzband des UKW-Tuners wurde außerdem auf 87,5 – 108 MHz erweitert. Die Geräte wurden mit grauen, roten oder schwarzem Gehäuse ausgeliefert.

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R o b o t r o n - V e r t r i e b   B e r l i n   -   W e r k   S t r a l s u n d

robotron RR 2311 Streletta

Beschreibung folgt! ...

… Neben dem regulären Vertrieb in RFT-Geschäften der DDR wurde das “RR 2311“ auch über die GENEX Geschenkdienst GmbH in der Bundesrepublik angeboten. Die Bezahlung erfolgte hierbei in D-Mark mit anschließender Lieferung an den angegebenen Geschenkempfänger in der DDR. So wurde der „RR 2311“ im GENEX-Katalog von 1986 für 150,- DM angeboten, während das selbe Radio in der DDR für 490,- DDR-Mark erhältlich war. In der Produktbeschreibung heißt es hierzu: „Uhren-Radio R 2311 mit Weckfunktion – Ein Rundfunkempfänger (Netz) mit quarzgesteuerter Analoguhr (Batterie), hohe Genauigkeit der Zeitanzeige, Weckfunktion mit Radio und überlagertem Summton, Wecktonabschaltung mittels großflächigem Sensor, repetierendes Wecken möglich, Einschlafautomatik mit Musik im Bereich von 5-60 Minuten mit einstellbarem Sleeptimer, Schiebeschalter für Klang und UKW-MW, Ferritantenne, FM-Antennenanschluss, Anschlussmöglichkeit für Zusatzlautsprecher, Maße (BHT) 340 x 101 x 170 mm“

robotron RR 3001 StrelaClock

Das „StrelaClock RR 3001“ wurde ab 1987 im Stralsunder Robotron-Werk produziert, in dem bereits die verschiedenen Strelasund-Radios vom Band liefen. Mit dem Gerät ist der UKW- und Mittelwellenempfang über die Ferrit- und Wurfantenne möglich. Des Weiteren verfügt es über eine hintergrundbeleuchtete LCD-Uhr mit Weckfunktion und Schlummertaste. Zur dauerhaften Spannungsversorgung der Uhr auch bei Stromausfall oder Netztrennung lässt an der Gehäuseunterseite eine R6-Batterie einsetzen. Das Wecksignal kann zwischen Radiobetrieb und Summer gewählt werden und wird über die obere Sensortaste wieder deaktiviert.

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weitere Bilder auf www.r6t.de________________________________________________________________________________________________