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G L E I C H S P A N N U N G S R E G L E R   &   N E T Z T E I L E
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   S t a t r o n   F ü r s t e n w a l d e

Der Hersteller "Statron" aus Fürstenwalde hat in den 70er und 80er Jahren Labornetzteile sowie Trenntrafos für den DDR-Bedarf und den RGW-Export unter eigenem Namen produziert. Parallel liefen die zum Teil noch bei MEG entwickelten Lautsprecherchassis und –Boxen der BR-Serie vom Band. Der Hersteller produziert noch bis heute.

Statron 301E – Gleichspannungsregler 1x 0-300V / 0-100mA
Statron 303/1 – Gleich-/Wechselspannungsregler DC 0-15/150/300V + AC 0-4V, 6,3V, 7,8V, 9,6V & 12,6V
Statron 303D – Gleichspannungsregler 1x 0-300V / 0-300mA
Statron 220/2,25 – Wechselspannungsstabilisator 187-242V > 220V
Statron 2000/0,1 – Gleichspannungsregler 1x 250-2000V / 0-100mA
Statron TG 15/0,5  – Gleichspannungsregler 1x 0-15V / 0-0,5A
Statron TG 15/1 – Gleichspannungsregler 1x 0-1,5/15V / 0-0,2/1A, baugleich mit Typ 3201
Statron TG 20/1  – Gleichspannungsregler 1x 0,5-20V / 0-1A
Statron TG 20/6  – Gleichspannungsregler 1x 0,5-20V / 0-6A
Statron TG 30/0,1  – Gleichspannungsregler 1x 0,2-10/30V / 10-50/300mA
Statron TG 30/1  – Gleichspannungsregler 1x 0-30V / 0,01-1A
Statron TG 100/0,2  – Gleichspannungsregler 1x 0,2-100V / 20-60/60-200mA
Statron TG 2003  – Gleichspannungsregler 1x 400-2000V / 0-3mA
Statron Typ 1201 – Wechselspannungsregler 187-242V > 220V / 0-500VA
Statron Typ 1202 – Wechselspannungsregler 187-242V > 220V / 0-1000VA
Statron Typ 1203 – Wechselspannungsregler 187-242V > 220V / 0-2000VA
Statron Typ 1205 – Wechselspannungsregler 187-242V > 220/6,3V / 0-150VA
Statron Typ 2203 – Festspannungsnetzteil, siehe Voltcraft 12V/2A
Statron Typ 2206 – Wechselrichter 12V DC > 220V AC
Statron Typ 2208 – Festspannungsnetzteil 13,8V/20A, siehe Voltcraft 13,8V/20A
Statron Typ 2223 – Gleichspannungsregler 1x 30V/2,5A, siehe Voltcraft DC Power Supply 0…30V / 2,5A & TNG 35

Statron Typ 2224

Der abgebildete Gleichspannungsregler „Statron Typ 2224“ wurde 1997 bei STATRON in Fürstenwalde produziert. Das kurzschlussfeste Gerät liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 – 24 V mit einer Nenn-Stromleistung von 1,6A. Der Ausgangsstrom und die Spannung lassen sich über je zwei 270°-Tandem-Potis mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden über ein umschaltbares Drehspulmessinstrument angezeigt. Zur kurzzeitigen Bereitstellung eines Ausgangsstroms von bis zu 6A verfügt das Gerät zusätzlich über eine Temperaturüberwachung mit Zwangskühlung mittels gängigem CPU-Kühler an der Gehäuserückseite. Des Weiteren besitzt das Netzteil eine automatische Betriebszustandsumschaltung CV/CC und eine Überlastanzeige. Im auffällig massiven Stahlblechgehäuse kam statt der zuvor selbst gewickelten Netztrafos und tschechischen Leistungstransistoren ein 24V-Trafo der „Basler Electric Highland Il. Mexico“ und zwei MOTOROLA-Leistungstransistoren vom Typ MJ15003 - ebenfalls aus mexikanischer Produktion – zum Einsatz. Der „Statron Typ 2224“ wurde bis heute (2015) stetig weiter entwickelt und besitzt zumeist zwei 3½-stelliges 7-Segment-LCD-Display zur Strom- und Spannungsanzeige.

Statron Typ 2226 – Gleichspannungsregler 40V/5A, siehe Voltcraft DC Power Supply 0…40V / 5A
Statron Typ 2227 – Gleichspannungsregler 2x 30V / 2x 2,5A, siehe Voltcraft DC Power Supply 2x 0…30V / 2x 2,5A
Statron Typ 2230 – Festspannungsnetzteil 13,8V/10A, siehe Voltcraft 13,8V/10A
Statron Typ 2231 – Festspannungsnetzteil 13,8V/20A, siehe Voltcraft 13,8V/20A
Statron Typ 2232 – Festspannungsnetzteil 13,8V/35A, siehe Voltcraft 13,8V/35A
Statron Typ 2246 & 2251 – Ladegerät 1,2-12V/1,4A, siehe Voltcraft Unilader
Statron Typ 2253 – Festspannungsnetzteil, siehe Voltcraft 13,8V/3A(5A)

Statron Model 2255 DC Power Supply 12…14V / 6A

Das Netzteil „Statron Typ 2255“ wurde wohl Anfang der 90er Jahre auf Basis der für CONRAD Electronic produzierten VOLTCRAFT-Festspannungsnetzteile entwickelt (Bilder & Beschreibungen weiter unten). Es liefert eine Ausgangsspannung von 13,8 V mit einer Dauerstromleistung von bis zu 6A. Das Gerät trägt nun nicht mehr den Export-Schriftzug sondern die offizielle Herstellerangabe ergänzt um die Typennummer „2255“. Der Vertrieb erfolgte aber unter anderem immer noch über CONRAD. Im Katalog von 1992 heißt es zum „Netzgerät 12-14V/max. 6A“ (Best.-Nr. 517402), das für 125,- DM angeboten wird: „Elektronisch stabilisiertes Netzgerät. Die Ausgangsspannung ist mit einem Regler im Bereich 12-14V = einstellbar. Dauerausgangsstrom 6A. Technische Daten: Netzspannung 230V~ ±5/10% / 50-60Hz, Schutzklasse 2, Ausgangsspannung 12-14V = (einstellbar), Abmessungen (L x B x H) 110 x 70 x 150 mm, Gewicht: 3kg.“

Voltcraft Model 2256 1.2…15V / 1,5A (Statron Typ 2256)

Das regelbare Netzgerät „Statron Typ 2256“ liefert eine Gleichspannung von 1,2 – 15V bei einer Stromleistung von bis zu 1,5A. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum „Voltcraft Model 2256 1.2…15V / 1,5A“, das mit der Bestellnummer 517216 für 59,50 DM angeboten wurde: „Elektronisch stabilisiertes Netzgerät, Überstrombegrenzung, Ausgangsspannung stufenlos einstellbar, Anzeigeinstrument. Technische Daten: Netzspannung 230V~ ±5/10% / 50 - 60Hz, Schutzklasse II, Ausgangsspannung 1,2 – 15V=, stufenlos einstellbar, Abmessungen 110 x 70 x 150mm, Gewicht 1,2kg“

Statron Typ 3200 – Gleichspannungsregler 1x 0-1,5/30V / 0-0,05/0,3A
Statron Typ 3201 – Gleichspannungsregler 1x 0-1,5/15V / 0-0,2/1A, baugleich mit TG 15/1
Statron Typ 3202
– Gleichspannungsregler 1x 1,5-100V / 0-0,2A
Statron Typ 3203
– Gleichspannungsregler 1x 0,01-30V / 0-10A
Statron Typ 3205 – Gleichspannungsregler 2x 0,01-30V / 0,05-1A
Statron Typ 3206 – Gleichspannungsregler 1x 0-70V / 3,5A
Statron Typ 3207 – Gleichspannungsregler 1x 0,01-30V / 0,05-1A
Statron Typ 3208 – Gleichspannungsregler 1x 0-300V / 0-500mA

Statron Typ 3214

Der Gleichspannungsregler "RFT 3214"verfügt über einen stufenlos regelbaren Gleichspannungsausgang mit 0-15V und1A. Dieser lässt sich über einen Drehschalter zwischen 7,5V/0,2A, 7,5V/1A,15V/0,2A und 15V/1A umschalten. Der Strom sowie die Spannung kann über zweiseparate 270°-Potis stufenlos geregelt werden und wird über das analoge Kombiinstrument da drüber angezeigt. Auch hier lässt sich die Anzeige zwischen Strom und Spannung umschalten. Das Stahlblechbehäuse entspricht in der Bauart denen der Geräten aus dem VEB Radio & Fernsehen Karl-Marx-Stadt (SERUTE Chemnitz) und kam auch entsprechend grösser beim "EO 174" oder "Präcitronic GF 21/22" zum Einsatz. Das Messinstrument stammt aus dem VEB Messtechnik Mellenbach (MTM). Die beiden Netzsicherungen lassen sich an der Rückseite ohne Öffnen des Gehäuses wechseln. Parallel zum "Statron 3214"gibt es auch das fast baugleiche "Statron 3201" mit einer etwas abweichenden Spannungsauswahl.

Statron Typ 3215 – Gleichspannungsregler 1x 0-7,5V / 0-2A

Statron Typ 3216

Der „Statron Typ 3216“ wurde ab Ende der 1970er Jahre in Fürstenwalde produziert und war der leistungsstärkste DDR-Gleichspannungsregler. Das mit 38 kg ziemlich schwere Gerät im üblichen DDR-Messgerätegehäuse liefert eine stabilisierte und stufenlos regelbare Gleichspannung von 0,05 – 30V mit einer Dauerstromleistung von 20A. Die beiden massefreien Ausgänge sind kurzschlussfest ausgeführt und verfügen über eine automatische Betriebszustandsumschaltung zwischen CV und CC. Der Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung können getrennt geregelt werden. Als Spannungsregler kam ein 10-Gang-Wendelpotentiometer zum Einsatz, als Stromregler ein konventionelles 270°-Poti. Auch die Anzeige erfolgte für den Strom und die Spannung getrennt mittels zwei Analoginstrumenten aus ungarischer Produktion (GANZ Instruments). An der Front finden sich neben den Reglern, Zeigerinstrumenten und Ausgangsbuchsen der Netzschalter mit Betriebslämpchen, eine zusätzliche Masse-Anschlussbuchse, zwei vor den Netzschalter gelegte 4A-Schmelzsicherungseinsätze und eine weitere Sicherung (vermutlich für die Steuerung?). Die Geräte wurden auch über CONRAD Electronic für 985,- DM in der Bundesrepublik vertrieben (Anzeige unter „Statron Typ 3218“).

Statron Typ 3217

Der „Statron Typ 3217“ wurde ab Ende der 1970er Jahre in Fürstenwalde produziert und war nach dem „Statron Typ 3216“ der zweitstärkste DDR-Gleichspannungsregler. Das mit 24 kg ziemlich schwere Gerät im üblichen DDR-Messgerätegehäuse liefert eine stabilisierte und stufenlos regelbare Gleichspannung von 0,01 – 30V mit einer Dauerstromleistung von 10A. Die beiden massefreien Ausgänge sind kurzschlussfest ausgeführt und verfügen über eine automatische Betriebszustandsumschaltung zwischen CV und CC. Der Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung können getrennt geregelt werden. Als Spannungsregler kam ein 10-Gang-Wendelpotentiometer zum Einsatz, als Stromregler ein konventionelles 270°-Poti. Auch die Anzeige erfolgte für den Strom und die Spannung getrennt mittels zwei Analoginstrumenten aus ungarischer Produktion (GANZ Instruments). In dem Netzteil wurden 3 Trafos verbaut, zwei große „Bv3217.8.1“ und ein kleiner „Bv1205.7.1“, außerdem insgesamt elf 4700µF-Siebelkos und ein Leistungstransistor „KD502“ von Tesla. An der Front finden sich neben den Reglern, Zeigerinstrumenten und Ausgangsbuchsen der Netzschalter mit Betriebslämpchen, eine zusätzliche Masse-Anschlussbuchse, zwei vor den Netzschalter gelegte 4A-Schmelzsicherungseinsätze und eine weitere 0,1A-Sicherung (vermutlich wie der kleine Trafo für die Steuerung?). An der Rückseite gibt es neben einem weiteren Masseanschluss fünf steckbare Leitungsbrücken, deren Funktion ich noch nicht herausfinden konnte. Das 540 x 235 x 350 mm große Gerät wurde anfangs als „RFT 3217“ produziert. Spätere bis mindestens 1989 produzierte Geräte trugen dann auf der Front die offizielle Bezeichnung „Statron Typ 3217“ mit entsprechendem Hersteller Logo (abgebildetes Gerät von 1989). Die Geräte wurden auch über CONRAD Electronic für 645,- DM in der Bundesrepublik vertrieben (Anzeige unter „Statron Typ 3218“).

Statron Typ 3218

Der Gleichspannungsregler „Statron Typ 3218“ entspricht technisch und optisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen „Typ 3217“, liefert jedoch eine Gleichspannung von 0,05 - 75V und 0,02 - 4A statt 30V/10A. Das Gerät wurde zusammen mit dem „3216“ und „3217“ auch über CONRAD Electronic in der Bundesrepublik vertrieben. Im Hauptkatalog von 1990 heißt es zur gesamten Serie: „Labor-Stromversorgungsgeräte mit analoger Anzeige – Mit hohem Ausgangsstrom, stabilisiert mit sehr gutem Regelverhalten und geringer Restwelligkeit. Strom und Spannung stufenlos regelbar. Ein 10-Gang-Potentiometer dient zur sehr exakten Feineinstellung der Spannung. Großflächige Einbau-Messinstrumente zeigen Spannungs- und Stromwert gut ablesbar an. Selbstverständlich sind die Geräte dauerkurzschlussfest. Farbe: Anthrazit mit hellgrauer Frontplatte.“ Das „Statron Typ 3218“ wurde hier für 690,- DM angeboten.

Statron Typ 3221 – Gleichspannungsregler 1x 0-30V / 0-1,5A, LED-Display
Statron Typ 3221.1 – baugleich mit dem Statron Typ 3221, aber mit Analog-Instrument

Statron Typ 3222

Das Labornetzteil "Statron Typ 3222" verfügt über zwei stufenlos regelbare Gleichspannungsausgänge mit 0-30V und 2x 1,5A. Neben dem positiven Spannungsabgriff (+30V) und einem Masseanschluss verfügt jeder Ausgang über einen dritten negativen Spannungsanschluss (-30V). Die Spannung und Stromleistung kann über jeweils zwei mehrgängige Potis eingestellt werden. Über einen zusätzlichen Schalter lässt sich der Ausgangsstrom von 1,5A auf 0,15A absenken. Außerdem kann die Spannung beider Ausgänge gleichgesetzt werden, sodass sich diese zum Bereitstellen einer höheren Leistung parallelschalten lassen. Die digitalen Anzeigen beider Ausgänge können zwischen Spannung und Strom umgeschaltet werden und bestehen aus vier 7-Segment-LED-Elementen.

Statron Typ 3222.1 – baugleich mit dem Statron Typ 3222, aber mit Analog-Instrumenten
Statron Typ 3224 – Gleichspannungsregler -30 - +30V / 0-4A

Statron Typ 3225

Das Labornetzteil "Statron Typ 3225" verfügt über drei stufenlos regelbare  und einen festen Gleichspannungsausgänge mit 2x 0,05-20V / 0-1A, 1x 0,05-30V / 0-2,5A und 1x 5V / 4A. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 517313 für 1.198,- DM angeboten wurde: „Leistungsfähiges Tisch-Laborstromversorgungsgerät für Labor, Prüfwesen, Institute und Schulen. Das Gerät arbeitet nach dem Serienreglerprinzip und ist als Konstantspannungs- oder Konstantstromquelle einsetzbar. Die Anzeige der jeweiligen Betriebsart  erfolgt durch Leuchtdioden. Anzeigeinstrument Klasse 1,5. Frontplatte Silber. … Ausgangsspannungen bis 30V; Ausgangsströme bis 2,5A; Konstantspannungs-/Konstantstrombetrieb; gute Regeleigenschaften, niedrige Störwerte; Fühlleitungsanschluss; vielfertige Fernsteuer- und Verkopplungsmöglichkeiten gleicher Gerätetypen; 10-Gang-Potentiometer zur Spannungseinstellung; als Einzel-, Doppel- oder Vierfachstromversorgung aufgebaut; Überspannungsschutz“

Statron Typ 3229 – siehe Statron elektronische Last 800W

Statron Typ 3230 A/D, 3231 A/D, 3233 A/D & 3234 A/D

Die Gleichspannungsregler der Serie 323x wurden ab Anfang der 90er Jahre produziert. Sie liefern alle eine stabilisierte Gleichspannung von 0 – 32V mit unterschiedlicher Stromleistung von 3,2 (Typ 3230 A/D), 6,4 (3231), 16 (3233) oder 24A (3234). Die Anzeige der Ausgangsspannung und des Ausgangsstroms erfolgt über zwei Analoginstrumente (Typ 32xx A) oder alternativ über zwei 3½-stellige 7-Segment-LCD-Displays (Typ 32xx D). Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dieser Geräteserie: „Laborstromversorgungsgeräte mit digitaler bzw. analoger Anzeige für Labor, Werkstatt und Ausbildung. Hohe Belastbarkeit, dauerkurzschlussfest, sehr gutes Regelverhalten und geringe Restwelligkeit. Die Geräte sind 19-Zoll-fähig. Ausgangsspannung und –strom sind jeweils über Grob- und Feinpotentiometer im gesamten Bereich stufenlos einstellbar und werden getrennt angezeigt; wahlweise, je nach Ausführung, digitale oder analoge Anzeige; Taste für Einstellung I max als Strombegrenzung. Alle Netzgeräte sind nach VDE 0411/0551 aufgebaut.“

Statron Typ 3320 – Stromversorgungseinheit 5V / 1,5A
Statron Typ 3321 – Stromversorgungseinheit 12V / 1,5A
Statron Typ 3322 – Stromversorgungseinheit 15V / 1,25A
Statron Typ 3323 – Stromversorgungseinheit 24V / 1A
Statron Typ 3324 – Stromversorgungseinheit 5V / 2,8A
Statron Typ 3325 – Stromversorgungseinheit 12V / 2A
Statron Typ 3326 – Stromversorgungseinheit 15V / 1,75A
Statron Typ 3327 – Stromversorgungseinheit 24V / 1,5A
Statron Typ 3328 & 3332 – Stromversorgungseinheit 5V / 4,7A
Statron Typ 3329 & 3333 – Stromversorgungseinheit 12V / 3A
Statron Typ 3330 & 3334 – Stromversorgungseinheit 15V / 2,5A
Statron Typ 3331 & 3335 – Stromversorgungseinheit 24V / 2A
Statron Typ 3336 – Stromversorgungseinheit 2x 12V / 2x 1A
Statron Typ 3337 – Stromversorgungseinheit 2x 15V / 2x 0,85A
Statron Typ 3338 – Stromversorgungseinheit 2x 18V / 2x 0,75A
Statron Typ 3339 – Stromversorgungseinheit 2x 24V / 2x 0,6A
Statron Typ 3340 – Stromversorgungseinheit 2x 12V / 2x 1,5A
Statron Typ 3341 – Stromversorgungseinheit 2x 15V / 2x 1,35A
Statron Typ 3342 – Stromversorgungseinheit 2x 18V / 2x 1,2A
Statron Typ 3343 – Stromversorgungseinheit 2x 24V / 2x 1A
Statron Typ 3344 – Stromversorgungseinheit +/-12V / +/-0,2A
Statron Typ 3345 – Stromversorgungseinheit +/-15V / +/-0,2A
Statron Typ 3346 – Stromversorgungseinheit +/-12V / +/-0,5A
Statron Typ 3347 – Stromversorgungseinheit +/-15V / +/-0,5A
Statron Typ 3348 – Stromversorgungseinheit 5V & +/-12V / 2,8A & +/-0,6A
Statron Typ 3349 – Stromversorgungseinheit 5V & +/-15V / 2,8A & +/-0,6A
Statron Typ 3350 – Stromversorgungseinheit 5/12V & -5-12V / 2,8/0,6A & -0,4 - +0,6A
Statron Typ 4208 – Gleichspannungsregler
Statron Typ 4209 – Gleichspannungsregler 0,05-3000V / 0-0,2A
Statron Typ 4210 – Gleichspannungsregler 0-600V / 0-0,2A
Statron Typ 4213 – Gleichspannungsregler -500 - + 1700V / 1mA
Statron Typ 4221 – Gleichspannungsregler 0-600V / 0-1A
Statron Typ 4222 – Gleichspannungsregler 0-1500V / 0-0,2A
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NORIS regelbare Labornetzteile (Statron)

Der CONRAD-Versand vertrieb Anfang der 80er Jahre STATRON-Netzteile aus DDR-Produktion unter dem Markennamen NORIS in der Bundesrepublik. Später erfolgte der Verkauf über den Markennamen VOLTCRAFT. Die Firma "Noris Electronic" hatte ihren Sitz in der Leonhardstr. 3 in Nürnberg. Hier finden sich heute nur noch die Arbeiterwohlfahrt und ein türkischer Gemüseladen. Neben den unter eigenem Namen vermarkteten Netzteilen hat NORIS auch DDR-Multimeter wie den „Vielfachmesser 3“ oder das „UNI 21“ mit Original-Herstellerangabe in der Bundesrepublik vertrieben. Von den Noris-Regel-Netzteilen sind mir zwei Gerätetypen bekannt, die beide keine erkennbare Modellbezeichnung tragen. Diese wurden bereits Anfang der 80er für den Export in die Bundesrepublik bei STATRON im Brandenburgischen Fürstenwalde produziert. Die Gehäuse sind bei diesen Geräten hinter dem silbernen Papieraufkleber nicht beschriftet. Offensichtlich wollte man sich hier den Vertrieb auch über andere Anbieter offen halten.

NORIS Labornetzteil 0…30V / 1,2A

Die abgebildete 1,2A-Ausführung liefert eine Ausgangsspannung von 0 - 30V, die sich mittels 270°-Poti stufenlos regeln lässt. Die analoge Anzeige kann zwischen Spannungs- und Strommessung umgeschaltet werden. Als Leistungstransistor kam ein auf dem rückseitigen Kühlkörper montierter TESLA KD502 zum Einsatz. Das verbaute Messinstrument stammt offensichtlich als einziges Teil aus bundesdeutscher Produktion und ist noch heute im Elektronikhandel erhältlich.

NORIS Labornetzteil 4,5…15V / 5A

Parallel zum zuvor beschriebenen Gerät gab es noch eine technisch aufwendigere 5A-Ausführung mit einer Ausgangsspannung von 4,5 - 15V. Hier wurde neben dem Leistungstransistor TESLA KD501 ein großer  Siebelko mit 4700µF plus kleinerem Elko (dessen Wert ich nicht erkennen kann) verbaut. Optisch unterscheidet sie sich nur durch das verbaute DDR-Instrument.
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VOLTCRAFT regelbare Labornetzteile (Statron)

Ab Mitte der 80er Jahre erfolgte der Vertrieb der für CONRAD bei STATRON produzierten Gleichspannungsregler unter dem Markennamen VOLTCRAFT. Konkrete Typenbezeichnungen sucht man auch auf diesen Geräten meist wieder vergebens. Die Fronten wurden nun mit weißem oder grauen Siebdruck beschriftet. Bei einigen der ab 1989 produzierten VOLTCRAFT-Gleichspannungsregler will ich eine Produktion bei „EMG“  (Elektronikus Mérökészülélek Gyára) in Ungarn nicht ausschließen, da diverse baugleiche Geräte (EMG 181xx DC Power Supply) existieren, diese aber auch wiederum eine große Ähnlichkeit mit zuvor und später produzierten STATRON-Netzteilen aufweisen. Somit könnte es sich auch um ungarische Lizenz-Nachbauten handeln (?). Aktuelle VOLTCRAFT-Labornetzteile stammen offensichtlich aus fernöstlicher Produktion und unterscheiden sich schon in der optischen Anmutung deutlich von ihren hochwertigeren Vorgängern.

Voltcraft DC Power Supply 0…30V / 1,2A TNG 30

Der Einfachere der beiden VOLTCRAFT-Gleichspannungsregler liefert eine Spannung von 0 – 30 V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 1,2 A. Die Ausgangsspannung lässt sich über ein 270°-Poti einstellen und wird über ein Drehspulmessinstrumente angezeigt. In dem Gerät kam ein Leistungstransistor vom Typ TESLA KD502 zum Einsatz. Ansonsten weist es eine große Ähnlichkeit mit dem zuvor beschriebenen 30V/1,2A-NORIS-Netzteil auf, dessen Trafo auch übernommen wurde. Spätere Geräte verfügen über ein Tandem-Poti mit Grob- und Feineinstellungen (Bild). Im CONRAD-Katalog heißt es zum „Stabilisierten Universal-Netzgerät TNG 30“, das mit der Bestell-Nr. 518409 für 89,- DM angeboten wurde: „Elektronisch stabilisiertes Gleichspannungs-Netzgerät für Ausbildung, Werkstatt, Hobby und Modellbau. Die Ausgangsspannung und der der Ausgangsstrom sind stufenlos einstellbar, so dass das Gerät als Spannungs- und Stromquelle mit einstellbarer Leistungsbegrenzung verwendet werden kann. Die eingebaute Strombegrenzung schützt die angeschlossenen Verbraucher vor Überlastung. Selbstverständlich ist das Gerät kurzschlussfest. Ein umschaltbares Einbauinstrument dient zur Anzeige von Ausgangsspannung und –strom. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ ±10% / 50Hz, Ausgangsspannung 0 – 30V= stufenlos einstellbar, Ausgangsstrom 0,01 – 1,2A stufenlos einstellbar, Spannungskonstanz bei ±10% Netzänderung ≤30mV, Stromkonstanz bei ±10% Netzänderung ≤0,05%, …bei 100% Laständerung ≤5mA, Restwelligkeit (bei 30V/1,2A) ≤ ?mV eff, Gewicht ca. 2,5kg, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260mm.“

Voltcraft DC Power Supply 0…30V / 2,5A Typ 2223 (Statron Typ 2223)

Das abgebildete Gerät von 1984 liefert eine Gleichspannung von 0 - 30V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5A. Die Ausgangsspannung und Strombegrenzung lassen sich über zwei 270°-Potis separat regeln und werden auch getrennt über zwei Drehspul-Messinstrumente angezeigt. Neben einem großen 4700µF-Siebelko kamen rückseitig zwei Leistungstransistoren vom Typ TESLA KD502 zum Einsatz. Ansonsten weist es eine große Ähnlichkeit mit dem zuvor beschriebenen 15V/5A-NORIS-Netzteil auf, dessen Trafo auch übernommen wurde. Die ersten Geräte trugen zusätzlich zum VOLTCRAFT-Schriftzug noch die offizielle STATRON-Typenbezeichnung „Typ 2223“ (natürlich ohne Herstellerangabe). Die DDR-Produktion lässt sich aber trotz fehlendem Herkunftsverweis schon von außen sehr gut erkennen. So findet sich neben den tschechischen Leistungstransistoren das typische - mit „Kabelwerk Oberspree“ (KWO) beschriftete - Netzkabel, die üblichen DDR-Buchsen- und -Regler sowie bei Blick durch die Lüftungsschlitze der mit „statron“ und „RFT“ beschriftete Trafo und Siebelko. Lediglich die beiden Drehspul-Messinstrumente stammen wohl aus bundesdeutscher Produktion und sind fast baugliche heute (2014) noch erhältlich.

Voltcraft DC Power Supply 0…30V / 2,5A (Statron Typ 2223)

Bei späteren - optisch und technisch komplett identischen - Geräten wurde die STATRON-Typennr. 2223 auf der Front nicht mehr ausgewiesen und die getrennten Anschlussklemmen-Rahmen durch einen durchgehenden Rahmen ersetzt. Die Produktion erfolgte noch mindestens bis 1986. Das speziell für CONRAD entwickelte Gerät lieferte offensichtlich auch die Basis für das heute (2014) noch produzierte „STATRON Typ 2223.0“.

Voltcraft TNG 35 (Statron Typ 2223)

Die Anfang der 90er Jahre produzierten “Statron Typ 2223” trugen für den Vertrieb über CONRAD Electronic den Namen „TNG 35“. Diese Bezeichnung wurde später auch bei den ungarischen und noch später sogar für die (weißen) Fernost-Geräte übernommen. Optisch unterscheidet sich das „Statron TNG 35“ vom Vorgänger durch den Wipp- statt Druck-Netzschalter und durch die ZEHNDER- statt der typischen DDR-Buchsen. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu diesem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 518425 für 149,- DM angeboten wurde: „Stabilisiertes Labor-Netzgerät TNG 35 – Deutsche Fertigung – Bei diesem Universal-Netzgerät ist Ausgangsspannung und –strom stufenlos einstellbar. Sie können je nach Bedarf mit Analog- oder Digitalanzeige geliefert werden und eignen sich ideal für den Hobby- und Industriebereich. Die eingebaute Strombegrenzung schützt die angeschlossenen Verbraucher vor Überlastung. Die Geräte sind kurzschlussfest. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 0 - 30V= stufenlos, Ausgangsstrom 0 - 2,5A stufenlos, Strombegrenzung 0,02 - 2,5A einstellbar, Spannungsstabilität bei ±10% Netzspannungsänderung 0,05%, bei 100% Laständerung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% Netzspannungsänderung 0,2%, bei 100% Laständerung < 25mV (…mA ?), Restwelligkeit (bei 30V/2,5A) 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260 mm, Gewicht 3,5kg.“

Voltcraft DC Power Supply 0…40V / 5A (Statron Typ 2226)

Das kurzschlussfeste Labornetzteil verfügt über einen stabilisierten Gleichspannungsausgang mit 0 - 40V und bis zu 5A. Der Ausgang besitzt je zwei getrennten 270°-Potis zur Spannungs- und Stromregelung sowie ebenfalls getrennte Analoginstrumente. Das Gehäuse entspricht dem „DIGI 35 S“, wurde jedoch etwas breiter ausgeführt. Das Netzteil lieferte offensichtlich die Basis für das heute noch produzierte „Statron Typ 2226.0“.

Voltcraft TNG 40 (Statron Typ 2226)

Die Anfang der 90er Jahre produzierten “Statron Typ 2226” trugen für den Vertrieb über CONRAD Electronic den Namen „TNG 40“. Diese Bezeichnung wurde später auch bei den ungarischen „EMG 18143“ übernommen wurde. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum „TNG 40“, das mit der Bestell-Nr. 518441 für 259,- DM angeboten wurde: „Stabilisiertes Labor-Netzgerät TNG 40 – Deutsche Fertigung – Universal-Netzgerät mit stufenlos regulierbarer Ausgangsspannung und –strom. Die eingebaute Strombegrenzung schützt die angeschlossenen Verbraucher vor Überlastung. Ideal für den Hobby- und Industriebereich. Dauerkurzschlussfest – VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 0 - 40V= stufenlos, Ausgangsstrom 0,05 - 5A stufenlos, Spannungsstabilität bei ±10% Netzspannungsänderung < 0,05%, bei 100% Laständerung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% Netzspannungsänderung < 0,05%, bei 100% Laständerung < 10mA, Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7kg.“

Voltcraft DC Power Supply 2x 0…30V / 2x 2,5A (Statron Typ 2227)

Das kurzschlussfeste Labornetzteil „Statron Typ 2227“ besitzt zwei stabilisierte Gleichspannungsausgänge mit 0 - 30V und bis zu 2,5A pro Ausgang. Die Ausgänge verfügen über je zwei getrennten 270°-Potis zur Spannungs- und Stromregelung sowie ebenfalls getrennte Analoginstrumente.

Voltcraft TNG 235 (Statron Typ 2227)

Die Anfang der 90er Jahre produzierten “Statron Typ 2227” trugen für den Vertrieb über CONRAD Electronic den Namen „TNG 235“. Diese Bezeichnung wurde später auch bei den ungarischen Geräte (EMG 18145) übernommen. Optisch unterscheidet sich das „Statron TNG 235“ vom Vorgänger durch den Wipp- statt Druck-Netzschalter, die nicht mehr von außen zugängliche Haupt-Netzsicherung und durch die ZEHNDER- statt der typischen DDR-Buchsen. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu diesem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 518433 für 329,- DM angeboten wurde: „Stabilisiertes Doppelspannungs-Netzgerät TNG 235 – Ausgangsspannung und Ausgangsstrom stufenlos verstellbar. Die optimale Konstant-Spannungs- und Konstant-Stromquelle. Deutsche Fertigung – Elektronisch stabilisierte Doppelspannungs-Netzgeräte für Ausbildung, Werkstatt, Hobby und Modellbau. Durch Reihen- und Parallelschaltung der beiden einstellbaren Quellen können dem Gerät bis zu 60V/2,5A oder 30V/5A entnommen werden. Das Gerät ist selbstverständlich kurzschlussfest. VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz; Ausgangsspannung 0 - 30V= stufenlos regelbar, bei Reihenschaltung 0 - 60V=; Ausgangsstrom 2x 0,02 - 2,5A stufenlos regelbar, bei Parallelschaltung 5A; Spannungsstabilität bei ±10% Netzspannungsänderung <0,05%, bei 100% Laständerung < 30mV; Stromkonstanz bei ±10% Netzspannungsänderung <0,05%, bei 100% Laständerung < 1mA; Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7,5kg.“

Voltcraft DC Power Supply 2x 0…40V / 2x 2,5A

Das abgebildete VOLTCRAFT-Labornetzteil von 1990 wurde speziell für CONRAD entwickelt und produziert. Eine genaue Typenbezeichnung ist wie bei den meisten Statron-Westexport-Geräten nicht ersichtlich. Das kurzschlussfeste Netzteil besitzt zwei stabilisierte Gleichspannungsausgänge mit 0 - 40V und bis zu 2,5A pro Ausgang. Diese verfügen über je zwei getrennten 270°-Potis zur Spannungs- und Stromregelung sowie ebenfalls getrennte Analoginstrumente.

Voltcraft TNG 245 (Statron)

Die Anfang der 90er Jahre produzierten 40V-Doppelspannungs-Netzteile trugen für den Vertrieb über CONRAD Electronic den Namen „TNG 245“. Optisch unterscheidet sich das „Statron TNG 245“ vom Vorgänger durch den Wipp- statt Druck-Netzschalter und die nicht mehr von außen zugängliche Haupt-Netzsicherung. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu diesem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 518476 für 359,- DM angeboten wurde: „Stabilisiertes Doppelspannungs-Netzgerät TNG 245 – Ausgangsspannung und Ausgangsstrom stufenlos verstellbar. Die optimale Konstant-Spannungs- und Konstant-Stromquelle. Deutsche Fertigung – Elektronisch stabilisierte Doppelspannungs-Netzgeräte für Ausbildung, Werkstatt, Hobby und Modellbau. Durch Reihen- und Parallelschaltung der beiden einstellbaren Quellen können dem Gerät bis zu 80V/2,5A oder 40V/5A entnommen werden. Das Gerät ist selbstverständlich kurzschlussfest. VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz; Ausgangsspannung 0 - 40V= stufenlos regelbar, bei Reihenschaltung 0 - 80V=; Ausgangsstrom 2x 0 - 2,5A stufenlos einstellbar, bei Parallelschaltung 0-5A; Spannungsstabilität bei ±10% Netzspannungsänderung <0,05%, bei 100% Laständerung < 30mV; Stromkonstanz bei ±10% Netzspannungsänderung <0,05%, bei 100% Laständerung < 1mA; Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7,5kg.“

Voltcraft DC Power Supply 1,5…12V / 1,5A (Statron)

Der erst Anfang der 90er Jahre produzierte Gleichspannungsregler „Voltcraft DC Power Supply 1,5…12V / 1,5A“ liefert eine Spannung von 0 – 30V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 1,2A. Die Ausgangsspannung lässt sich über ein 270°-Poti einstellen. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 518468 für 49,50 DM angeboten wurde: „Voltcraft Stabilisiertes Netzgerät – Universell einsetzbares Netzgerät mit einer von 1,5 – 12V= stufenlos einstellbaren Ausgangsspannung (Skala mit 1,5V-Schritten). Bei jedem Wert der Ausgangsspannung ist ein Strom von 1,5A entnehmbar. Die Betriebsbereitschaft wird optisch (LED) angezeigt. Das Netzgerät ist gegen einen Kurzschluss am Ausgang elektronisch geschützt. VDE-gerecht. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ / 50Hz, Ausgangsspannung 1,5 – 12V= stufenlos, Ausgangsstrom 1,5A, Abmessungen 110 x 70 x 150mm, Gewicht 2kg.“

Voltcraft TNG 30 (EMG)

Das kurzschlussfeste „Labornetzgerät TNG 30“ liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 - 30V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 1,2 A. Der Ausgangsstrom und die Spannung lassen sich über zwei Tandem-Potis mit Grob- und Feineinstellungen stufenlos einstellen und werden über ein Drehspulmessinstrument angezeigt, das sich zwischen Strom- und Spannungsmessung umschalten lässt. Im Inneren des Gerätes finden sich viele Teile, die von den STATRON-Geräten aus DDR-Zeiten abweichen. Hierbei kann ich nicht sicher bestätigen, dass die Produktion des „TNG 30“ noch wirklich in Fürstenwalde oder vielleicht doch bei „EMG“ in Ungarn erfolgte.

Voltcraft TNG 35 (EMG 18142)

Das kurzschlussfeste „Labornetzgerät TNG 35“ liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 - 30V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5 A. Die Ausgangsspannung und Strombegrenzung lassen sich über zwei Tandem-Potis mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden über zwei Drehspulmessinstrument angezeigt. Die Produktion erfolgte vermutlich nicht mehr bei STATRON in Fürstenwalde, sondern bei EMG in Ungarn (?). Neben dem beschriebenen Gerät mit schwarzem Gehäuse gab es später auch ein weißes „Voltcraft TNG 35“. Dieses unterscheidet sich jedoch trotz identischer Bedienelemente-Anordnung und gleichen Leistungsangaben deutlich vom EMG-Vorgänger. Hier musste der CONRAD-Versand offensichtlich auf einen Hersteller aus Fernost zurückgreifen.

Voltcraft TNG 40 (EMG 18143)

Das kurzschlussfeste „Labornetzgerät TNG 40“ liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 - 40V mit einem Ausgangsstrom von bis zu 5A. Die Ausgangsspannung und Strombegrenzung lassen sich über zwei Tandem-Potis mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden auch separat über zwei Drehspulmessinstrumente angezeigt. Das Gerät entspricht dem in Ungarn vertriebenen „EMG 18143“.

Voltcraft TNG 235 (EMG 18145)

Das kurzschlussfeste „Labornetzgerät TNG 235“ liefert an zwei Ausgängen eine stabilisierte Gleichspannung von 0 – 30 V bei einem Ausgangsstrom von 2x 2,5 A. Der Ausgangsstrom und die Spannung lassen sich über je zwei Tandem-Potis mit Grob- und Feinregelung stufenlos einstellen und werden über je zwei Drehspulmessinstrument angezeigt. Optisch kann man das Gerät kaum von 2 nebeneinander gestellten „TNG 35“ unterscheiden, die lediglich das Gehäuse und der Netzschalter vereint. Auch technisch vermute ich hier lediglich eine Parallelschaltung von zwei technisch getrennten Einheiten hinter dem Netzschalter, da selbst die Kühlkörper mit den Leistungstransistoren unverändert übernommen wurden. Das „TNG 235“ lieferte offensichtlich die Basis für das heute (2014) noch produzierte „Statron Typ 2229.1“.

EMG 18145 Power Supply (TNG 235)

Das „Voltcraft TNG 235“ wurde über „EMG“ auch als „18145 Power Supply“ vertrieben. Die Beschriftung erfolgt hierbei auf Englisch statt Deutsch. „EMG“  (Elektronikus Mérökészülélek Gyára) war der größte Hersteller für Mess- und Stromversorgungstechnik in Ungarn. Da die „18145“ auch den Schriftzug „Made in Hungary“ tragen, vermute ich eine Lizenz-Produktion direkt in Ungarn. Parallel gab es noch das „EMG 18148 Power Supply“ mit zusätzlichem 5V/3A-Festspannungsausgang und 3½-stelligen LCD-Displays sowie das „EMG 18158 Power Supply“ mit 5V-Ausgang und Analoginstrumenten.

Voltcraft DIGI 35 (CONRAD Bestell-Nr. 518484/518506)

Die Typenbezeichnung "DIGI 35" wurde seit Mitte der 1980er bis weit in die 1990er Jahre für mehrere technisch und optisch immer wieder modifizierte STATRON-Labornetzteile verwendet. Das kurzschlussfeste Gerät liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 0 - 30V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5 A. Der Ausgangsstrom sowie die Spannung lassen sich über zwei 270°-Potis stufenlos einstellen und werden über jeweils ein 3½-stelliges 7-Segment-LCD-Display ohne Beleuchtung angezeigt. Bei späteren - ebenfalls noch zu DDR-Zeiten produzierten - Geräten wurden zur Regelung zwei 270°-Tandem-Potis mit Grob- sowie Feineinstellungen verbaut und der runde Netzschalter durch einen Wippschalter ersetzt. 1989 erfolgte dann eine erneute Modifizierung (Bild). Im Inneren des Gerätes finden sich viele Teile, die von den STATRON-Geräten aus DDR-Zeiten abweichen. Hierbei kann ich nicht sicher bestätigen, dass die Produktion des „DIGI 35“ noch wirklich in Fürstenwalde erfolgte, da zur selben Zeit bereits das „18135 Power Supply“ von „EMG“ mit „Made in Hungary“-Aufdruck auf dem Markt erschien. So stammt auch der Trafo aus ungarischer Produktion, der Brückengleichrichter aus Spanien, der Siebelko und offensichtlich auch die LCD-Module aus bundesdeutscher Produktion, der IC TAA2765 sowie die Transistoren 2N3055 und BD137 von Siemens und Motorola. …

… Auch hier gab es wieder eine Ausführung mit einfachen 270°- oder aufwendigerem Tandem-Potis und rundem Netzschalter oder Wippschalter. Die Hauptsicherung lässt sich nun an der Rückseite von außen wechseln. Das Abdeckblech ist nicht mehr dreiteilig sondern nur noch einteilig ausgeführt, wodurch es sich beim Abnehmen gerne verkantet. Außerdem wurde ein völlig anderer - eigentlich etwas zu langer - Griff verbaut. Das Gerät macht aber ansonsten den von STATRON gewohnt hochwertigen Eindruck. …

… Ab 1992 kamen neue Trafos zum Einsatz, deren Herkunft sich nicht genau erkennen lässt. Auch die Beschaltung hat sich geringfügig geändert und es finden sich drei zusätzliche Schmelzsicherungen im Gerät. Leider sind die teilweise verbauten Tandem-Potis bei diesen Geräten etwas minderwertig und bei meinem Netzteil von 1992 nach 20 Jahren ziemlich verharzt. …

… Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 518506 für angeboten wurde: „Stabilisiertes Labor-Netzgerät Digi 35, Ausgangsspannung und Ausgangsstrom stufenlos einstellbar. Sie können jederzeit nach Bedarf mit Analog- oder Digitalanzeige geliefert werden und eignen sich ideal für den Hobby- und Industriebereich. Die eingebaute Strombegrenzung schützt die angeschlossenen Verbraucher vor Überlastung. Die Geräte sind dauerkurzschlussfest. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~ ±10%, Ausgangsspannung 0 - 30V= stufenlos, Ausgangsstrom 0 - 2,5A stufenlos, Strombegrenzung 0,02 - 2,5A einstellbar, Spannungsstabilität bei ±10% Netzspannungsänderung 0,05%, bei 100% Laständerung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% Netzspannungsänderung 0,05%, bei 100% Laständerung < 30mV (…sollte wohl mA heißen), Restwelligkeit (bei 30V/2,5A) 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 260 mm, Gewicht 3,5kg.“. Wiederum später produzierte "Voltcraft DIGI 35" entsprechen technisch wohl komplett dem heute (2014) noch produzierten "Statron Typ 2223.1" und weichen auch optisch nur geringfügig ab. Mittlerweile hat sich STATRON auch im Westteil Deutschlands einen Namen gemacht und produziert offensichtlich ausschließlich unter eigenem Markennamen in einem der Qualität entsprechenden Preissegment, was zu DDR-Zeiten im Westexport wohl kaum gegeben war. In der Bundesrepublik waren die Geräte für nur 179,- DM erhältlich, woran auch CONRAD noch etwas verdienen wollte.

EMG 18135 Power Supply (DIGI 35)

Das „DIGI 35“ wurde über „EMG“ auch als „18135 Power Supply“ vertrieben. Die Beschriftung erfolgt hierbei auf Englisch statt Deutsch. „EMG“  (Elektronikus Mérökészülélek Gyára) war der größte Hersteller für Mess- und Stromversorgungstechnik in Ungarn. Einige Geräte trugen den zusätzlichen Schriftzug „Made in Hungary“ auf der Front. Evtl. erfolgte hier eine Lizenzproduktion direkt in Ungarn oder es handelt sich um eine ungarische Entwicklung in optischer Anlehnung an das Statron DIGI 35. Parallel gab es noch das identische „EMG 18142 Power Supply“ mit Analoginstrumenten.

Voltcraft DIGI 35 S (Statron)

Das kurzschlussfeste „Labornetzgerät DIGI 35 S" wurde von STATRON speziell für den CONRAD-Versand entwickelt und ab 1987 bis mindestens 1989 im brandenburgischen Fürstenwalde produziert. Ein entsprechendes Gegenstück mit offizieller STATRON-Typenbezeichnung ist mir nicht bekannt. Das Gerät entspricht in der Ausstattung weitestgehend dem zuvor beschriebenem "DIGI 35", besitzt aber einen völlig anderen elektronischen Aufbau und ein breiteres Gehäuse mit innenliegenden Leistungstransistoren und Kühlkörpern. Wie schon beim "DIGI 35" liefert das kurzschlussfeste Gerät eine stabilisierte Gleichspannung von 0 - 30V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 2,5 A. Spannung sowie Strom werden jeweils über eine 3½-stellige 7-Segment-LED-Anzeige dargestellt und können über drei 270°-Potis eingestellt werden (Spannung grob/fein & Strom). Das Gerät wurde bis zum Produktionsende meines Wissens nach nicht entscheidend modifiziert. Auf einen Vermerk zur ursprünglichen DDR-Herkunft wurde wie bei allen CONRAD-Geräten verzichtet. Die Abkürzung „S“ in der Typenbezeichnung könnte hierbei für STATRON stehen, sofern die „DIGI 35 (ohne S)“ doch in Ungarn produziert wurden (?).

Voltcraft DIGI 30 (Statron)

Das abgebildete „Labornetzgerät DIGI“ wurde erst im Juli 1989 produziert. Es entspricht optisch und technisch komplett dem zuvor beschriebenen „DIGI 35 S“. Bei näherer Betrachtung lässt sich noch die werkseitig ausgeschwärzte „30“ hinter dem Namen „DIGI“ erkennen. Warum ausgerechnet die letzten Geräte diese Bezeichnung trugen, ist mir nicht bekannt. Vielleicht war die Bezeichnung „DIGI 30“ ursprünglich für die STATRON-Geräte geplant und der Name „DIGI 35“ für die ungarischen Geräte. Im Ergebnis wurde dann aber „DIGI 35“ (EMG) und „DIGI 35 S“ (STATRON) verwendet. Aufgrund DDR-üblichen Zuliefer-Engpässen kamen dann vielleicht kurzerhand bereits bedruckte, aber eigentlich nicht mehr zur Auslieferung vorgesehene DIGI-30-Gehäuse zum Einsatz und wurden entsprechend ausgeschwärzt (?).

Voltcraft DIGI 35 CPU (EMG)

Das „Labornetzteil DIGI 35 CPU“ entspricht weitestgehend der letzten Ausführung des zuvor beschriebenen „DIGI 35“ Statt der beiden Tandempotis kam hier jedoch ein Zifferntastatur zur präzisen Eingabe des gewünschten Spannungswertes zum Einsatz. Die späteren und wohl auch heute noch produzierte „DIGI 35 CPU“ mit weißem Gehäuse stammen jedoch nicht von STATRON oder EMG. Hier musste CONRAD offensichtlich auf ein einfacheres Gerät aus Fernost zurückgreifen.

Voltcraft DIGI 40 (Statron)

Das „Labornetzgerät DIGI 40“ entspricht weitestgehend dem zuvor beschriebenen „DIGI 35 S“. Der Spannungsbereich lässt sich hier jedoch bis 40V wählen und der Ausgangsstrom erhöht sich auf bis zu 5A. Das ansonsten baugleiche Gehäuse wurde etwas breiter, die Anordnung der Bedien- und Anzeigeelemente blieb dabei unverändert. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum „DIGI 40“, das mit der Bestell-Nr. 518492 für 349,- DM angeboten wurde: „Stabilisiertes Labor-Netzgerät DIGI 40 – Deutsche Fertigung – Universal-Netzgerät mit stufenlos regulierbarer Ausgangsspannung und –strom. Die eingebaute Strombegrenzung schützt die angeschlossenen Verbraucher vor Überlastung. Ideal für den Hobby- und Industriebereich. Dauerkurzschlussfest – VDE-gerecht. Technische Daten: Eingangsspannung: 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 0 - 40V= stufenlos, Ausgangsstrom 0,05 - 5A stufenlos, Spannungsstabilität bei ±10% Netzspannungsänderung < 0,05%, bei 100% Laständerung < 30mV, Stromkonstanz bei ±10% Netzspannungsänderung < 0,05%, bei 100% Laständerung < 10mA, Restwelligkeit ca. 1mV eff, Abmessungen (B x H x T) 260 x 140 x 200 mm, Gewicht 7kg.“

Voltcraft DIGI 40 (EMG 18143)

Spätere „DIGI 40“ stammen offensichtlich aus ungarischer Produktion und erhielten bei gleichen Leistungswerten ein Gehäuse passend zur restlichen TNG/DIGI-Serie.

EMG 18143 Power Supply (DIGI 40)

Das „DIGI 40“ wurde über „EMG“ auch als „18144 Power Supply“ vertrieben. Die Beschriftung erfolgt hierbei auf Englisch statt Deutsch. „EMG“  (Elektronikus Mérökészülélek Gyára) war der größte Hersteller für Mess- und Stromversorgungstechnik in Ungarn. Parallel gab es noch das identische „EMG 18143 Power Supply“ mit zwei Analoginstrumenten.
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NORIS- & VOLTCRAFT-Festspannungsnetzteile (Statron)

Neben den regelbaren Labornetzteilen gab es speziell für den CONRAD-Versand noch eine große Auswahl an stabilisierten STATRON-Festspannungsnetzteilen mit 9, 12 oder 13,8V sowie 2, 3, 5, 10, 20 und 35A. Diese wurden anfangs unter dem Markennamen NORIS und später als VOLTCRAFT vermarkten. Seit mindestens 1993 vertreibt STATRON seine Festspannungsnetzteile unter eigenem Namen (z.B. Statron Modell 2253) und CONRAD musste auf günstigen Ersatz aus Fernost ausweichen.

Noris DC Power Supply 220 Vac / 12 Vdc - 2A

Die 2A-Ausführung war die kleinste Ausführung der sehr umfangreichen Festspannungsgeräte-Serie von STATRON. Das Gerät verfügt neben dem DDR-typischen Kippschalter zur Netzfreigabe lediglich über zwei ebenfalls typische DDR-Messgerätebuchsen.

Voltcraft DC Power Supply 12V / 2A (Statron Typ 2203)

Nach anfänglicher Vermarktung des 12V/2A-STATRON-Netzteils unter dem Markennamen NORIS wurde dieser später auf VOLTCRAFT umgestellt.

Voltcraft NG 2000 - DC Power Supply 12V / 2A (Statron Typ 2203)

Später wurde das „Voltcraft DC Power Supply 12V / 2A“ optisch überarbeitet und der Kippschalter durch einen Wippschalter ersetzt. Diese Geräte trugen dann teilweise auch die Bezeichnung „Typ 2203“ auf der Rückseite. Hierbei dürfte es sich um die offiziellen STATRON-Typenbezeichnung handeln. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum „Voltcraft NG 2000“, das mit der Bestell-Nr. 518042 für 34,50 DM angeboten wird: „Äußerst robust und stabil aufgebaut, dauerleistungsfest auch über längere Zeit. Erfüllt ohne Probleme Schul- und Laboranforderungen. Selbstverständlich VDE-gerecht gefertigt. Technische Daten halten allen Vergleichen mit Geräten weitaus höherer Preisklassen stand. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 12V=(12-14V=), Ausgangsstrom 2A, Abmessungen 110 x 70 x 150 mm, Gewicht 1660g“. Während das Bild neben der Beschreibung dem Original entspricht, wurden die Abmessungen hierbei versehentlich vom größeren Gerät übernommen.

Voltcraft DC Power Supply 12V / 2A (3A)

Die 12V/2A(3A)-Ausführung entspricht in der Ausstattung komplett der 2A-Ausführung (Statron 2203), verfügt aber über ein etwas größeres Gehäuse, einen etwas größeren Trafo und einen von außen zugänglichen Sicherungshalter.

Voltcraft NG 27-A-DL DC Power Supply 12V / 3A (5A)

Die 12V/3A(5A)-Ausführung entspricht in der Ausstattung komplett der 12V/2A(3A)-Ausführung. Auch das Gehäuse wurde übernommen. Lediglich der verbaute Trafo ist etwas größer geworden. …

… Im CONRAD-Katalog von 1990 heißt es zum eigentlich nur durch die allgemein gestiegene Netzspannung von 230V mit 13,8V beschrifteten „Netzgerätes NG 27-A-DL“, das mit der Bestell-Nr. 245160 für 59,50 DM erhältlich war: „Stabilisiertes Netzgerät aus deutscher Fertigung. Dieses NG eignet sich hervorragend für die zuverlässige Stromversorgung von CB-Funkgeräten. Es kann ein Dauerstrom von 3 Ampere und kurzzeitig bis 5 Ampere entnommen werden. Keine Kurzschluss-Automatik. Technische Daten:  Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 12,6V= ±5%, Spannungsänderungen <170mV, Welligkeit <15mV eff, Gewicht ca. 2000g, Abmessungen 110 x 70 x 150 mm, Sicherung 0,5A träge. VDE-gerechte Ausführung.“

Voltcraft DC Power Supply 13,8V / 3A (5A) (Statron Typ 2253)

Ab spätestens 1986 wurde die Ausgangsspannung des „NG 27-A-DL“ von 12 V auf die im Akkuladebereich üblichen 13,8 V umgestellt. Am Gehäuse und an der Bauteilbestückung im Inneren des Gerätes hat sich nichts geändert. Prinzipiell hat sich selbst an der Ausgangsspannung kaum etwas geändert. Die 12V-Geräte wurden zu Zeiten gebaut, in denen auch in der Bundesrepublik noch 220V-Netztspannung üblich waren. Die 13,8V-Geräte waren auf die 1986 in der BRD eingeführten 230 V Netzspannung ausgelegt. So ergibt sich mit den heute üblichen 235V Netzspannung ein Unterschied von 13,3 V zu 13,9V.

P&P DC Power Supply 9V / 3A

Beim „P&P 9V / 3A“ handelt es sich um eine geringfügig modifizierte 9V-Ausführung für die Firma "P&P Nürnberg" mit aufgeklebter Alufront, hinter der sich vermutlich die übliche Voltcraft-Beschriftung befindet.

Voltcraft NG 27-A - DC Power Supply 13,8V / 3A (5A) (Statron Typ 2253)

Die stabilisierten 13,8V/3A(5A)-Festspannungsnetzteile wurden 1989/1990 optisch überarbeitet und trugen spätestens seit diesem Zeitpunkt die Typenbezeichnung „Voltcraft NG 27-A“. Die Sicherung verschwand ins Gehäuseinnere und es kam ein neuer Netz-Wippschalter zum Einsatz.

… Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum „Netzgerätes NG 27-A“, das mit der Bestell-Nr. 517992 für 79,50 DM erhältlich ist: „Stabilisiertes Netzgerät aus deutscher Fertigung. Dieses NG eignet sich hervorragend für die zuverlässige Stromversorgung von CB-Funkgeräten. Es kann ein Dauerstrom von 3 Ampere und kurzzeitig bis 5 Ampere entnommen werden. Keine Kurzschluss-Automatik. VDE-gerecht.“ … und nochmal „… Deutsche Fertigung. Technische Daten:  Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 13,8V= ±5%, Ausgangsstrom 3A, kurzfristig 5A, Abmessungen 110 x 70 x 150 mm, Gewicht 2000g“

Voltcraft DC Power Supply 13,8V / 10A (Statron Typ 2230)

Das „VOLTCRAFT DC Power Supply 13,8V / 10A“ aus STATRON-Produktion liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8V bei einem Ausgangsstrom von bis zu 10A. An dem Gerät finden sich außer dem runden Netzschalter, einem von außen zugänglichen 2A-Sicherungseinsatz und zwei typischen DDR-Messgerätebuchsen keinerlei Bedienelemente. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu diesem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 517968 für 199,- DM angeboten wird: „Leistungsstarkes, stabilisiertes Netzgerät aus deutscher Fertigung. Ideal für die zuverlässige Stromversorgung von Funkstationen im Hobby und Beruf. Für Versuchsaufbauten im Schul- und Modellbaubereich. Lieferung anschlussfertig.“ … und nochmal „… Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 13,8V=, Ausgangsstrom max. 10A, Abmessungen 260 x 140 x210 mm, Gewicht 7,5kg.“ Das Netzteil wird noch heute (2016) optisch fast unverändert als „Statron Typ 2230.1“ produziert.

Voltcraft DC Power Supply 13,8V / 20A (Statron Typ 2208 & 2231)

Das „VOLTCRAFT DC Power Supply 13,8V / 20A“ aus STATRON-Produktion liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8V bis zu einem Ausgangsstrom von 20A. Der runde Netzschalter der 10A-Ausführung wurde durch den schon von einigen VERMONA-PA-Verstärkern bekannten, sehr massiven Wippschalter ersetzt und es kam einem Drehspul-Amperemeter aus Leipziger Produktion zum Einsatz. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 517950 für 298,- DM angeboten wird: „Hochleistungs-Netzgerät aus deutscher Fertigung. Garantiert belastbar bis 20A bei 13,8V=. Der fließende Ausgangsstrom wird über ein eingebautes Qualitäts-Amperemeter exakt angezeigt. Das Gerät besitzt eine elektronische Strombegrenzung und ist gegen Kurzschlüsse und Überlastungen mit elektronischer Temperaturüberwachung geschützt. Das Gerät ist VDE-gerecht und besitzt einen soliden mechanischen Aufbau. Lieferung komplett anschlussfertig. Für den Einsatz als einen zuverlässige Stromversorgung für leistungsstarke Funkstationen im Hobby und Beruf. Im Schulbereich für Versuchsaufbauten. Überall dort, wo sehr viel Leistung benötigt wird bis 20A. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 13,8V=, Ausgangsstrom 20A, Abmessungen 265 x 140 x255 mm, Gewicht 10,5kg.“ Das teilweise auch als „DC Power Supply Typ 2208“ bezeichnete Gerät wird noch heute (2014) etwas überarbeitet als „Statron Typ 2231.1“ produziert. Parallel zu dieser Ausführung gab es auch eine weitere Variante mit selber Bezeichnung, die ebenfalls bei STATRON produziert wurde. Diese verfügt neben dem Drehspulmessinstrument noch über einen Lautsprecher, dessen Verwendungszweck ich jedoch nicht kenne.

Voltcraft DC Power Supply 13,8V / 35A (Statron Typ 2232)

Das „VOLTCRAFT DC Power Supply 13,8V / 35A“ aus STATRON-Produktion liefert eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8V mit bis zu 35A. In der Ausstattung und Optik entspricht es fast komplett der 20A-Version. Das Netzteil lieferte wohl auch die Basis für die heute (2014) noch produzierten „Statron Typ 2232.0“, „2232.00“ und „2232.1“. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 518514 für 498,- DM angeboten wird: „Das Netzgerät Typ 2232 SB ist eine stabilisierte Gleichspannungsquelle mit einer fest auf 13,8V eingestellten Ausgangsspannung, die bis max. 35A im Dauerbetrieb belastet werden kann. Eine im Netzgerät enthaltene elektronische Strombegrenzung und Temperaturüberwachung schützen das Netzgerät vor Überlastungen und Kurzschluss am Ausgang. Bei Überlastung wird das Stellglied der Regelschaltung gesperrt. Nach Absenkung der Temperatur geht das Netzgerät stelbstständig wieder in seinen normalen Betrieb über. Die Ausgangsspannung wird über eine LED angezeigt. Der Ausgangsstrom kann über das eingebaute Instrument abgelesen werden. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ ±10% / 50Hz, Ausgangsspannung 13,8V=, Ausgangsstrom max. 35A, Stabilisierung: Änderung der Ausgangsspannung bei ±10% Netzänderung ca. 5mV, bei 100% Laständerung ca. 30mV, Restwelligkeit ca. 5mV eff, Masse ca. 22kg, Abmessungen 360 x 175 x 395 mm“

AMA DC Power Supply 13,8V / 35A (Statron Typ 2232)

Das Festspannungsnetzteil “Statron Typ 2232” wurde mit weißem statt schwarzem Gehäuse auch als „Audio Mobile Acoustic (AMA) DC Power Supply“ vertrieben.

Voltcraft NG 27 B-DL & NG ADL DC Power Supply (Statron)

Die Festspannungsnetzteile „VOLTCRAFT NG 27 B-DL DC Power Supply“ und „NG ADL DC Power Supply“ liefern eine stabilisierte Gleichspannung von 13,8V bis zu einem Ausgangsstrom von 2A bzw. 3A (kurzzeitig 3A und 5A). Vermutlich wurden die Netzteile trotz des abweichenden Gehäuses (aus dem CONRAD-Sortiment) in Fürstenwalde produziert (?). Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu den Geräten, die mit den Bestell-Nrn. 517984 und -92 für 49,50 bzw. 79,50 DM angeboten wurden: „Universell einsetzbares stabilisiertes Netzgerät aus deutscher Fertigung. Ein Qualitätserzeugnis in elektrischer und mechanischer Ausführung. Dauerstrom 2A (3A), kurzzeitig bis 3A (5A). Keine Kurzschuss-Automatik. VDE-gerecht. Dieses Gerät eignet sich hervorragend für die Stromversorgung von CB-Funkgeräten. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 13,8V= ±5%, Abmessungen 100 x 70 x 150 mm, Gewicht 1300 g.“
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Voltcraft Vorschalt-Transformator 400VA (EMG 18165)

Der „VOLTCRAFT Vorschalt-Transformator 400VA“ wurde Anfang bis Mitte der 1990er Jahre bei Elektronikus Mérökészülélek Gyára (EMG) in Ungarn für den deutschen CONRAD-Versand produziert. EMG war der größte Hersteller des Landes für Messgeräte, Netzteile und Signalgeneratoren. Parallel wurden hier aber auch Tischrechengeräte, Medizin- und Nukleartechnik gebaut. Der 400VA-Trafo ermöglicht die Spannungswandlung von 110, 130, 150, 220 oder 240V in eine Ausgangsspannung von 110, 130, 150 oder 240V, z.B. zum Betrieb amerikanischer 110V-Geräte im deutschen 235V-Netz. Das 6 kg schwere Gerät verfügt lediglich über je eine von außen zugängliche 4A-Primär- sowie Sekundär-Sicherung und über je ein nur mit Schraubendreher verstellbaren Ein- und Ausgangsspannungsregler. Auf einen Netzschalter, eine Betriebsanzeige oder ein Messinstrument hat der Hersteller aufgrund des Dauerbetriebs solcher Geräte bewusst verzichtet. …

… Die Beschriftung des 150 x 120 x 210 mm großen Gehäuses erfolgte komplett in Deutsch und – wie bei CONRAD üblich – ohne Herstellerverweis. Im Inneren findet sich lediglich ein Spartransformator ohne Netztrennung. Ein Betrieb als Trenntrafo wäre somit nicht möglich. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestell-Nr. 517534 für 109,- DM angeboten wurde: „Vorschalt-Transformator 400 VA – Zur ein- und ausgangsseitigen Umschaltung auf 110/130/150/220/240V~ durch 2 von außen bedienbare Spannungswähl-Schalter bei einer Durchgangsleistung von 400W“. Spätere leicht modifizierte Geräte mit weißem Gehäuse und europäischer plus amerikanischer Netz-Steckdose trugen die Zusatzbezeichnung „Voltcraft Typ 18165“, was zu den typischen 5-stelligen EMG-Bezeichnungen passt (181… & 182…). Auch der teilweise verbaute typische „EMG“-Gerätegriff deutet wieder auf eine ungarische Entwicklung und Produktion hin.

Voltcraft Vorschalt-Spartransformator 1kVA (EMG 18166)

Der „VOLTCRAFT Vorschalt-Spartransformator 1kVA“ wurde parallel zur kleineren 400VA-Ausführung bei Elektronikus Mérökészülélek Gyára (EMG) in Ungarn produziert. Der 1kVA-Trafo ermöglicht die Spannungswandlung von 110, 130, 150, 220 oder 240V in eine Ausgangsspannung von 110, 130, 150 oder 240V über einen Spartransformator ohne galvanische Netztrennung. Zum Betrieb als Trenntrafo ist das Gerät somit also nicht geeignet. Der Aufbau des 6,1 kg schweren Netzteils ist sehr überschaubar gehalten. Dem fest installierten Netzkabel wurde eine von außen zugängliche 10A-Sicherung nachgeschaltet, der dann der 5-fach-Primär-Umschalter folgt. Hier hinter findet sich wiederum der Ringkern-Spartrafo und auf der Sekundärseite erfolgte die selbe Bestückung in umgedrehter Reihenfolge. Auch bei diesem Gerät wurde auf einen Netzschalter, eine Betriebsanzeige und ein Messinstrument verzichtet. Das 19 x 16 x 25 cm große Stahlblech-Gehäuse ist komplett in Deutsch beschriftet und nur mit dem Markennamen VOLTCRAFT versehen. Die eigentliche Herkunft des Gerätes lässt sich nur an der ungarischen Beschriftung „1kVA autotranszformátor“ sowie der Herstellerbezeichnung „EMG r.sz.: 3810021210“ auf der Trafospule und dem typischen „EMG“-Gerätegriff erkennen. In Ungarn wurde das Gerät offensichtlich mit weißem Gehäuse als „Typ 18166“ vertrieben.

Voltcraft Spannungswandler (Statron)

Der „Voltcraft Spannungswandler“ erzeugt aus einer Gleichspannung von 11 - 13,8V eine Sinus-Wechselspannung von 220V mit einer Frequenz von 50Hz bei einer Dauerleistung von 180VA (Spitzenleistung 200VA). Das 6kg schwere und 18 x 12,5 x 21 cm große STATRON-Gerät besitzt ein elektronische Überlastsicherung und wurde noch bis mindestens 1992 für 339,- DM über CONRAD Electronic vertrieben.

Voltcraft Sinus-Spannungswandler (EMG)

Der abgebildete Spannungswandler stammt vermutlich aus ungarischer Produktion, nähere Infos gesucht!

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Voltcraft Unilader (Statron Typ 2246)

Den für den CONRAD-Versand bei STATRON in Fürstenwalde entwickelten und produzierten „Voltcraft Unilader“ gibt es in zwei optisch etwas unterschiedlichen Ausführungen. Wenn man noch die unterschiedliche Bestückung mit Brückengleichrichter oder Dioden berücksichtigt, sind es drei Ausführungen. Das Gerät lässt sich mittels 270°-Poti stufenlos bis auf einen Ladestrom von 1,4A regeln und passt sich mit der Ladespannung automatisch an den verbundenen Akku an (1,2 – 12V), sodass hierfür kein weiterer Regler notwendig war. Auf dem Gerät fehlen aufgrund der CONRAD-Eigenmarke sämtliche Herstellerangaben. Es findet sich teilweise lediglich die Bezeichnung „Modell 2246“ auf der Rückseite, was offensichtlich der eigentlichen Typenbezeichnung „Statron Typ 2246“ entspricht.

Voltcraft Unilader (Statron Typ 2246.1)

Das Bild zeigt die 2. überarbeitete Ausführung des „Statron Unilader“. Auf der Gehäuserückseite findet sich teilweise der Vermerk „Modell 2246“, direkt auf dem Trafo die Bezeichnung „2246.1“. Ich vermute daher, dass es sich bei „Statron Typ 2246.1“ um die offizielle Herstellerbezeichnung handelt. Im Gegensatz zur ersten Unilader-Ausführung ist hier die Schmelzsicherung im Gehäuseinneren auf einer separaten Platine untergebracht, der Kipp- durch einen Wippschalter und der Reglerknopf ersetzt worden. Das Gerät wird bis heute (2014) noch relativ unverändert als „Statron Typ 2251.0“ produziert. Die nach der Wende vertriebenen weißen „Voltcraft Unilader“ ähneln in der Größe und Bedienelemente-Anordnung stark dem DDR-Vorgänger, stammen aber wohl aus fernöstlicher Produktion. …

… Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum „Unilader“, der mit der Bestell-Nr. 242071 für 59,- DM angeboten wurde: „Der Unilader ist ein speziell für die Bedürfnisse des Modellbauers entwickeltes, universell einsetzbares Ladegerät. Es eignet sich zum Laden aller NC-Zellen und Blei-Akkus mit einer Nennspannung von 1,2 bis 12V. Das Gerät stellt sich automatisch auf die Ladespannung der angeschlossenen Akkus ein, der Ladestrom ist stufenlos von 50mA bis 1,4A regelbar. Der Ladestrom entspricht der Zeigerstellung des Einstellpotentiometers. Als Funktionskontrolle dient eine Leuchtdiode, die den Ladevorgang signalisiert. Der Unilader ist nach VDE-Bestimmungen aufgebaut und mechanisch sehr stabil konstruiert. Der Ausgang ist absolut kurzschlussfest. Technische Daten: Netzspannung 220V/ 50 - 60Hz, Ladespannung 1,2 - 12V, Ladestrom 50mA – 1,4A stufenlos einstellbar, Leistungsaufnahme max. 40VA, Netzsicherung 315mA, Abmessungen (B x H x T) 110 x 70 x 150mm, Gewicht 1,5kg“

Voltcraft Super-Unilader (Statron)

Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum „Super-Unilader“, der mit der BestellNr. 242233 für 89,- DM angeboten wurde: „Ein sehr interessantes Ladegerät für alle Modellsportler: Durch den integrierten Spannungswandler wird die Eingangsspannung von 12V (Kfz-Akku) auf 15V hochtransformiert. Erst durch diese Spannung ist auch eine Schnellladung von 7, 8, 9 oder 10 NC-Zellen möglich. Der Ladestrom ist stufenlos von 0,5 bis 5A einstellbar, die Spannung passt sich automatisch an die angeschlossenen Akkus an. Der Super-Unilader ist für alle Anwendungen im Modellbau bestens geeignet: Ob Einzelzelle (1,2Ah; 1,8Ah oder 4Ah) oder Powerpack mit bis zu 10 Zellen – ein Ladegerät, das den Anforderungen der Modellsportler gerecht wird. Die Leistungsfähigkeit ist so groß, dass sogar ein Kfz-Akku von einem anderen Kfz-Akku mit max. 5A geladen werden kann. Für RC-Car-Fahrer, Schiffsmodellbauer und Elektroflieger ist der Super-Unilader optimal geeignet. Er ersetzt und ergänzt durch den weiten Spannungsbereich von 1,2 – 15V in nahezu allen Fällen herkömmliche mobile Ladegeräte. Technische Daten: Eingangsspannung 12V= (Kfz-Akku), Ausgangsstrom stufenlos einstellbar von 0,5 bis 5A, Ausgang kurzschlussfest, verpolungsgeschützt im Ein- und Ausgang, Tiefenentladeschutz bei ca. 10,5V, Abmessungen (B x H x T) 110 x 70 x 150mm“

Voltcraft Automatic-Lader 12V 5A (Statron ?)

Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestellnr. 517895 für 69,- DM angeboten wurde: „Optimales Laden verlängert die Lebensdauer – Automatisches Akku-Ladegerät, 12V=/5A – Zum Laden von 12V=-Akkus mit einem Ladestrom von ca. 5A. Beim Erreichen der Gasungsspannung wird der Ladevorgang automatisch unterbrochen, so dass ein Überladen der angeschlossenen Batterien ausgeschlossen ist. Bei Absinken der Batteriespannung unter 12,6V= wird der Ladestrom automatische eingeschaltet. Eine rote Leuchtdiode dient als Netzspannungskontrolle. Eine weitere grüne Leuchtdiode, die während des Ladevorgangs konstant leuchtet, erlischt bei Abbruch des Ladevorgangs. Abgabespannung erfolgt über Anschlusskabel rot/schwarz mit Batterieklemmen. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Netzspannung 220V~ +10% / 50Hz, Ladespannung 12V=, Ladestrom 5A, Abschaltspannung ca. 14V, Einschaltspannung ca. 12,6V, Schutzgrad IP20, Schutzklasse II, Leistungsaufnahme ca. 80 Watt, Gewicht 2kg, Abmessungen (B x H x T) 140 x 120 x 190mm, Sicherung 0,4A träge, Ausgang 6,3A träge“. Ob das Gerät wirklich aus STATRON-Produktion stammt, ist mir nicht bekannt. Das eine Gerät, das mir bisher zu Gesicht gekommen ist, wirkte recht selbst gebastelt und mit Ringkerntrafo so gar nicht wie ein STATRON-Gerät, das typische Gehäuse deutet jedoch trotzdem hierauf hin.

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Statron elektronische Last 800W (Statron Typ 3229)

Die abgebildete „Elektronische Last 800“ entspricht technisch und optisch wohl weitestgehend dem heute noch (2016) produzierten „Statron Typ 3229.0“. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu dem Gerät, das mit der Bestellnr. 517256 für 998,- DM angeboten wurde: „Unentbehrlicher Helfer bei der Überprüfung von Netzgeräten, Baugruppen und Leistungsendstufen. Weiterhin lassen sich Akkumulatoren auf ihren Zustand überprüfen. Zahlreiche elektronische Sicherungen, wie Überspannungsabschaltung und Verpolungsschutz sorgen für optimale Sicherheit bei der Prüfung. Die LED-Anzeigen für Überstrom, Überlast und Übertemperatur, Überspannung, Verpolung und Lastabschaltung lassen die Ursache für das automatische Abschalten der elektronischen Last sofort erkennen. Die Sollwerteinstellungen können stufenlos vorgenommen werden.“

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  T e c h n i s c h - P h y s i k a l i s c h e   W e r k s t ä t t e n
                                   T h a l h e i m

Die Technisch-Physikalischen Werkstätten waren ein Betriebsteil des VEB Messgerätewerk Zwönitz und haben sich hauptsächlich auf Trenn- und Stelltrafos spezialisiert. Das Werk produziert noch heute als Thalheimer Transformatorwerke GmbH.

TRT 250/6 – Trennregeltransformator ~220V > ~0-250V 6A
TRT 280/1
– Trennregeltransformator ~110/220V > ~100-280V 4A
TST 280/1
– Trennstelltransformator ~220V > ~0-280V 1A
TST 280/6
– Trennstelltransformator ~220V > ~0-280V 6A
SST 250/10 – Sparstelltransformator ~220V > ~0-250V 10A
SST 250/20 – Sparstelltransformator ~220V > ~0-250V/20A & ~12V/ 20A
ST 240/4 – Stelltransformator ~220V > ~0-240V 4A

LTS 002

Der „Labor-Trenn-Stelltransformator 2A“ ist der kleinste der nachfolgend beschriebenen Spar- und Trennstelltrafos aus Thalheim. Das Gerät besitzt einen Trenntrafo, dem primär der Netzschalter und ein 2,5A-Sicherungsautomat vorgeschaltet wurde. Diesem folgt der Stelltrafo ESS102, ein weiterer Sekundär-Sicherungsautomat und zwei Analoginstrumente zur Spannungs- und Stromanzeige. Die gesamte LTS0xx-Serie aus Thalheim wurde u.a. auch im CONRAD-Katalog von 1990 angeboten. Hier heißt es zum „LTS 002“, „LTS 004“ und „LTS 006“, die für 375,-, 495,- und 589,- DM vertrieben wurden: „Regel-Trenneinheiten für die Wechselspannungsregelung in Labors, Prüffeldern sowie Service-Werkstätten, da durch den eingebauten Trenn-Transformator eine galvanische Trennung zwischen Primär- und Sekundärseite gewährleistet ist. Robustes, stabiles Metallgehäuse mit Tragegriff für den mobilen Einsatz, Anzeigeinstrumente für Strom und Spannung, Kontrolllampe, Sicherung, Schutzschalter, Ausgang über eine Steckdose (ohne Schutzkontakt). Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ 50/60Hz, Ausgangsspannung 1 – 250V~ (galvanisch getrennt)“

LTS 004

Der Trenn-Transformator „LTS 004“ liefert aus dem 230V-Netz eine galvanisch getrennte Wechslspannung von 1 – 250V und kann mit bis zu 4A belastet werden (Leistung: 1kVA). Auch diese Gerät wurde 1990 u.a. über CONRAD Elektronik vertrieben (siehe „LTS 002“).

LSS 010

Der „Labor-Spar-Stelltransformator 10A“ ermöglich die stufenlose Regelung der Ausgangsspannung von 0 – 250V bei einer Dauerlast bis 10A (2,5 kVA). Herzstück des Gerätes ist hierbei der Trafo ESS410 mit drehbarem Abgriff an der Sekundärspule. Das Gerät besitzt jedoch keinen vorgeschalteten Trenntrafo. Ausgangsspannung und –strom werden über zwei Analoginstrumente angezeigt. Zum Überlastschutz besitzt der „LSS 010“ eine 10A-Schmelzsicherung, zum Kurzschlussschutz einen Sicherungsautomat zwischen beiden Phasen. Beide Sicherungen sind sekundär in Reihe geschaltet und lassen sich an der Frontseite austauschen bzw. wieder regenerieren. Der Netz-Drehschalter lässt sich in drei Stufen schalten - 1. Stufe: Netz primär über eine Phase getrennt - 2. Stufe: Trafo (inkl. Netzanzeige) verbunden, aber Ausgang sekundär getrennt - 3. Stufe: Ausgangs-Schuko-Steckdose inkl. Messinstrumente komplett zugeschaltet. Das Gerät im typischen DDR-Messgerätegehäuse ist sehr solide aufgebaut und dementsprechend schwer (16,2 kg). Der „LSS 010“ wurde – wie auch der „LSS 020“ - u.a. im CONRAD-Katalog von 1990 angeboten. Hier heißt es zu den beiden Geräten, die für 475,- und 575,- DM vertrieben wurden: „Labor-Regeleinheiten für die Wechselspannungsregelung in Labors, Prüffeldern sowie Service-Werkstätten. Robustes, stabiles Metallgehäuse mit Tragegriff für den mobilen Einsatz, Anzeigeinstrumente für Strom und Spannung, Kontrolllampe, Sicherung, Ausgang über eine Schutzkontakt-Steckdose. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~ 50/60Hz, Ausgangsspannung 1 – 250V~ (in Sparschaltung)

LTS 006

Der „LTS 006“ entspricht prinzipiell dem „LSS 010“, besitzt jedoch einen zusätzlichen Trenntrafo, der für eine sichere Netztrennung sorgt. Auch diese Gerät wurde 1990 u.a. über CONRAD Elektronik vertrieben (siehe „LTS 002“).

LSS 020

Der „LSS 020“ sorgt dank verbautem LSS120 für eine Ausgangsleistung von 20A, besitzt jedoch wie der „LSS010“ keinen Trenntrafo. In dem Gerät wurden sekundär zwei Schmelzsicherungen und drei parallel geschaltete Sicherungsautomaten verbaut. Neben der mit 10A abgesicherten Schuko-Steckdose besitzt es aufgrund der Leistung über 16A einen Klemmanschluss zur festen Verkabelung bis 20A. Der „LSS020“ wurden in der Wendezeit auch über CONRAD Elektronik für 575,- DM in der Bundesrepublik vertrieben, wobei dieser dann nicht entsprechend umtypisiert wurde (siehe „LTS 002“).

LTS 602, LTS 604 & LTS 606

Die Labor-Regel-Trenntransformatoren „LTS 602“, „LTS 604“ und „LTS 606“ wurden Anfang der 90er Jahre als Nachfolger der „LTS 002“ und „LTS 006“ in Thalheim produziert. Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zu diesen Geräten: „Labor-Regel-Trenntransformatoren – 19“-fähig, Regel-Trenntrafo für die Wechselspannungsregelung in Labors, Prüffeldern sowie Service-Werkstätten, da durch den eingebauten Trenn-Transformator eine galvanische Trennung zwischen Primär- und Sekundärseite gewährleistet ist. Robustes, stabiles Metallgehäuse und Tragegriff für den mobilen Einsatz. Farbe Hellblau. Anzeigeinstrumente für Strom und Spannung, Kontrolllampe, Sicherung, Schutzschalter, Ausgang über eine Steckdose. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 1-250V~ (galvanisch getrennt). Deutsche Fertigung.“. Die 12kg schwere 2A(500VA)-Ausführung „LTS 602“ wurde für 498,- DM angeboten, das 18kg-4A(1000VA)-Gerät „LTS 604“ für 698,- DM und der 24kg-6A(1500VA)-Trenntrafo „LTS 606“ für 798,- DM.

ESS 102, ESS 104, ESS 110 & ESS 120

Im CONRAD-Katalog von 1992 wurden die in den Thalheimer Trafowerken produzierten Ringkern-Stelltransformatoren in verschiedenen Leistungsklassen angeboten. So findet sich hier der 2A-Ringkern-Stelltransformator „ESS 102“           für 149,- DM, die 4A-Ausführung für 188,- DM, der 10A-Trafo „ESS 110“ für 199,- DM und die 20A-Variante „ESS 120“ für 349,- DM. Die  2A-, 4A- und 10A-Ringkern-Trafos dürften auch in den zuvor beschriebenen Labor-Regel-Trenntransformatoren „LTS 602“, „LTS 604“ und „LTS 606“ verbaut worden sein. In der Katalogbeschreibung heißt es zum Aufbau der vier Einbau-Spar-Stelltransformatoren: „Ein Ringkern aus Siliziumtesturband ist mittels Polyurethan-Struktur-Schaumstoff in eine Schale aus glasfaserverstärktem Polyamid eingebettet, auf der sich gleichzeitig die Anschlussklemmen für die Wicklungs- und Außenanschlüsse befinden. Dieser Wickelkörper trägt eine einlagige, auf ca. 320° gleichmäßig verteilte Wicklung aus Kupferlackdraht und ist mit heißhärtendem Epoxidharz wieder in ein Gehäuseteil aus glasfaserverstärktem Polyamid eingebettet. Der Wickelkörper besitzt auf der Stirnseite am Außenrand eine ringförmige Erhöhung, so dass durch flächenhaftes Abisolieren der Wicklungsdrähte eine Schleifbahn entsteht.“

KSS 103

Der noch bis heute (2016) in Thalheim produzierte Einphasen-Sparstelltransformator „KSS 103“ wurde im CONRAD-Katalog von 1992 mit der Bestell-Nr. 516562 für 89,- DM angeboten. In der Beschreibung heißt es: „Niederspannungs-Stelltransformator zur stufenlosen Regelung von Niederwechselspannung für den Aufbau von Netzgeräten im Hobby-, Werkstatt- und Laborbereich. Einbau über Zentralbefestigungsmutter M10. Deutsche Fertigung. Technische Daten: Eingangsspannung 220V~/50Hz, Ausgangsspannung 1-42V~/2,5A (Sparschaltung), Ausgangsstrom 3A, Abmessungen Ø 75 x H 55mm, Achs-Ø 6mm, Drehbereich 320°.“

Trenntrafo LTT 003

Im CONRAD-Katalog von 1992 heißt es zum Trenn-Transformator „LTT 003“ aus dem VEB Technisch-Physikalischen Werkstätten Thalheim, der mit der Bestell-Nr. 517909 für 249,- DM angeboten wurde: „Modernes, transportables Gerät, das für netzgetrennte, potentialfreie 220V-Wechselspannung benötigt wird. Galvanische Trennung zwischen Primär- und Sekundärseite und Aufbau nach Schutzklasse II im Kunststoffgehäuse mit Tragegriff. Die Anwendung des Gerätes liegt im Sinne der Schutztrennung, die häufig im Bereich des Elektrohandwerks oder anderen Servicewerkstätten notwendig ist. Technische Daten: Nennspannung 220V~/50/60Hz, Nennleistung 550VA, Ausgangsspannung 220V~/50/60Hz, Gewicht ca. 7,5kg – der Trenntrafo beinhaltet Netzschalter, Anschlussleitung, Sicherung und Steckdose ohne Schutzkontakt. Der Trenntransformator ist für einen Arbeitstemperaturbereich von -10 bis +40°C ausgelegt. Abmessungen (B x H x T) 236 x 223 x 153mm. Deutsche Fertigung. Komplett mit Gehäuse.“

EVS 200 Electronic AC Voltage Stabilizer

Der Wechselspannungs-Konstanthalter „EVS 200“ stellt aus einer Wechselspannung von 160 – 250V eine konstante Wechselspannung von 220V bereit. Das Gerät aus den Thalheimer Trafowerken wurde in der Bundesrepublik über den CONRAD-Versand für 289,- DM vertrieben. Im Hauptkatalog 1990 heißt es zum „EVS 200“: „Elektronischer Wechselspannungs-Konstanthalter – 750VA. Nahezu alle elektronischen und elektrischen Geräte, welche am 220V-Wechselspannungsnetz betrieben werden, reagieren empfindlich gegenüber Netzspannungsschwankungen größer ±10%. In der Bundesrepublik Deutschland werden zwar seitens der Energieversorgungsunternehmen diese Toleranzen in der Regel eingehalten, jedoch sehr oft im Haus oder Betrieb selbst Spannungssprünge erzeugt. Dieses geschieht, wenn sporadisch starke Verbraucher (z.B. Aufzüge) ein- und ausgeschaltet werden. Der Voltcraft Spannungskonstanter arbeitet vollelektronisch, so dass die Schaltzeiten sehr kurz gehalten werden und sorgt für eine innerhalb von ±5% konstante Ausgangsspannung, so dass vorher beschriebene Schäden vermieden werden. Technische Daten: Eingang 160 – 250V~; Ausgang 220V~; Ausgangsstrom 3,4A; Kurvenform praktisch sinusförmig; Betriebsanzeige Leuchtdiode; Umgebungstemperatur -10 bis +40°C; Schutzklasse II; Schutzgrad IP20; Abmessungen (B x H x T) 236 x 223 x 153mm; Gewicht ca. 6kg.“

NR 120 – 25A-Netzregler ~176-253V > ~218-227V regelbar/konstant
NR 122 – 16A-Netzregler ~220V
NR 170 – 7A-Netzregler ~176-250V > ~220V konstant
NR 220/20 – 20A-Netzregler ~220V +10/-20% > ~220V +/-0,5%
NRA 220/10
– Automatischer 10A-Netzregler ~125/220V schwankend > ~125/220V konstant
Volto – Spannungsgleichhalter ~220V 150VA
Volto 110 – Spannungsgleichhalter ~220V +10/-20% > ~220V +/-3% 200VA
Voltus & Volti – Spannungsgleichhalter ~220V
SG 440 – Stellgleichrichter ~220V > =0-6,3V 40A
TG 1 – Transistor-Stromversorgungsgerät ~220V > =0,5-15V 4A
3TG1 – 3x TG 1 in gemeinsamem Gehäuse ~220V > =0,5-15V 12A oder =0,5-45V 4A
UHS 401 – Universal-Heimwerk-Stelltrafo ~220V > ~120-180V oder ~180-240V/1,25A; ~0-17V/5A; DC =0-15V/4A; ohne Netzschalter
UHS 401-1 – Universal-Heimwerk-Stelltrafo ~220V > ~120-180V oder ~180-240V/1,25A; ~0-17V/5A; DC =0-15V/4A; mit Netzschalter
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F e i n w e r k t e c h n i k   L e i p z i g

Stromversorgungsgerät SCOLI

Das „Stromversorgungsgerät SCOLI“ dient als Ergänzung zum Polytronic-Elektronikbaukasten, dessen Spannungsversorgung ansonsten über Batterien erfolgte. Unter der Bezeichnung „SCOLI“ wurden hierbei Betriebe zusammengefasst, die Geräte und Bauteile zur Verwendung im Schulunterricht produzierten. Der „VEB Feinwerktechnik Leipzig“ lieferte lediglich die 220V-Netzteile. Hier werden in einem Nachfolgebetrieb auch heute noch Bauteile für den Maschinenbau, Medizin- und Messtechnik produziert. Das „SVG SCOLI“ verfügt über jeweils eine Anschlussbuchse mit 2-, 3-, 8- und 12 Volt Wechselspannung, eine zusteckbare Gleichrichterschaltung, Netz-LED und Kurzschluss-Sicherung mittels Relaisschaltung.

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R o b o t r o n - E l e k t r o n i k   R a d e b e r g

robotron Schul-Stromversorgungsgerät 30W

Das abgebildete 30W-Stromversorgungsgeräte ohne erkennbare Typenbezeichnung wurde um 1976 im VEB Robotron-Elektronik Radeberg, Betriebsschule „Dr. Salvador Allende“, Abteilung Polytechnik produziert. Es entspricht technisch und optisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen „Stromversorgungsgerät SCOLI“ und verfügt über jeweils eine Anschlussbuchse mit 2-, 3-, 8- und 12 Volt Wechselspannung sowie eine zusteckbare Gleichrichterschaltung. Die Netzanzeige erfolgt im Gegensatz zum „SCOLI“ noch über eine Glühlampe statt LED und statt des fest installierten Netzkabels findet sich hier eine Kaltgeräte-Buchse an der Gehäuserückseite.

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R o b o t r o n - E l e k t r o n i k   Z e l l a - M e h l i s

robotron STM

Die Netzteil-Einschübe „STM“ (Stromversorgungsmodul) wurden für den Robotron-Großrechner „K1510“ entwickelt und teilweise auch noch im Nachfolger „K1520“ verbaut. Die ersten „STM“ (wie der abgebildete „STM K0310.09“ mit 12V 4,2A) waren reine Analognetzteile. Die Beschaltung erfolgte über 4mm-Schraubklemmen an der Rückseite. Neben den STM mit verschiedenen Ausgangsspannungen und -leistungen gibt es noch passende „STZ“ (Stromversorgungszusatzmodul) und „DCW“ (Gleichspannungswandler).

K0310.01 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 12V / 1,5A
K0310.03 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 10,7V / 2A
K0310.04 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 9V / 2,2A
K0310.05 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 5V / 3,3A
K0310.06 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 5V / 10A
K0310.08 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 9V / 5,6A
K0310.09 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 12V / 4,2A
K0310.10 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 15V / 3,3A
K0310.11 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 6V / 2,9A
K0310.12 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 15V / 1A
K0312.01 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 60V / 0,08A
K0312.02 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 2x60V / 2x0,08A
K0312.03 STZ – analoges Stromversorgungszusatzmodul 220V~ > 12V / 0,1A
K0312.04 STZ – analoges Stromversorgungszusatzmodul 220V~ > 2x12V / 2x0,1A
K0312.05 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 12V + 60V / 0,1A + 0,8A
K0312.06 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 5V / 10A
K0316.01 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 24V / 2A
K0316.02 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 24V / 2,2A
K0316.03 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 2x24V / 1,4A
K0316.03 STM – analoges Stromversorgungsmodul 220V~ > 24V / 5A

Die später speziell für den „Robotron K1520“ entwickelten Modelle mit bis zu 150W Leistung sind bereits als Schaltnetzteile aufgebaut. Diese sind technisch bedingt etwas störanfälliger, zeichnen sich dafür aber durch ein geringeres Gewicht und eine geringere Wärmeentwicklung aus. Die Beschaltung erfolgte hier über EFS-Steckverbinder. Die Geräte sind fernsteuerbar, kurzschlussfest und besitzen eine Schutzschaltung gegen Überspannung sowie Überhitzung.

K0360.03 STM – 25W-Schaltnetzteil 220V~ > 5V / 5A
K0360.05 STM – 25W-Schaltnetzteil 220V~ > 7V / 3,6A
K0360.06 STM – 25W-Schaltnetzteil 220V~ > 9V / 2,8A
K0360.08 STM – 25W-Schaltnetzteil 220V~ > 12V / 2,1A
K0360.10 STM – 25W-Schaltnetzteil 220V~ > 15V / 1,6A
K0360.13 STM – 25W-Schaltnetzteil 220V~ > 24V / 1A
K0361.03 STM – 50W-Schaltnetzteil 220V~ > 5V / 10A
K0361.05 STM – 50W-Schaltnetzteil 220V~ > 7V / 7,1A
K0361.06 STM – 50W-Schaltnetzteil 220V~ > 9V / 5,6A
K0361.08 STM – 50W-Schaltnetzteil 220V~ > 12V / 4,2A
K0361.10 STM – 50W-Schaltnetzteil 220V~ > 15V / 3,3A
K0361.13 STM – 50W-Schaltnetzteil 220V~ > 24V / 2,1A
K0361.16 STM – 50W-Schaltnetzteil 220V~ > 36V / 1,4A
K0362.03 STM – 100W-Schaltnetzteil 220V~ > 5V / 20A
K0362.05 STM – 100W-Schaltnetzteil 220V~ > 7V / 14,3A
K0362.08 STM – 100W-Schaltnetzteil 220V~ > 12V / 8,3A
K0362.10 STM – 100W-Schaltnetzteil 220V~ > 15V / 6,7A
K0362.13 STM – 100W-Schaltnetzteil 220V~ > 24V / 4,2A
K0362.16 STM – 100W-Schaltnetzteil 220V~ > 36V / 2,8A
K0363.03 STM – 150W-Schaltnetzteil 220V~ > 5V / 30A
K0363.05 STM – 150W-Schaltnetzteil 220V~ > 7V / 21,4A
K0363.06 STM – 150W-Schaltnetzteil 220V~ > 9V / 16,7A
K0363.08 STM – 150W-Schaltnetzteil 220V~ > 12V / 12,5A
K0363.10 STM – 150W-Schaltnetzteil 220V~ > 15V / 10A
K0363.13 STM – 150W-Schaltnetzteil 220V~ > 24V / 6,3A
K0363.16 STM – 150W-Schaltnetzteil 220V~ > 36V / 4,2A
K0365.01 DCW – Gleichspannungswandler +5V > -5V / 0,7A
K0365.06 DCW – Gleichspannungswandler +5V > +12V / 0,3A
K0365.07 DCW – Gleichspannungswandler +5V > -12V / 0,3A
K0365.21 DCW-F – Gleichspannungswandler +12V > -5V / 0,7A
K0365.27 DCW-F – Gleichspannungswandler +12V > -12V / 0,3A
K0366.01 DCW – Gleichspannungswandler +5V > ±15V / 2x 0,1A
K0367 STZ – Stromversorgungszusatzmodul 220V~ > 5V / 7V / 9V / 12V / 15V / 24V / 60V
K0369 SKE – Schaltkassette 220V~
K0371 MSM – Mehrspannungsmodul 220V~ > 5V / 7V / 9V / 12V / 15V / 24V / 60V

Die Produktion der Analog- und Schalt-Netzteile erfolgte bis mindestens 1990 durch die zur Wendezeit gegründete „Robotron Elektronik Zella Mehlis GmbH“. Die Typenschilder wurden hier einfach entsprechend überklebt. Anfang der Neunziger ist der Hersteller dann aber endgültig in Konkurs gegangen.
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F E U T R O N   G r e i z

FEUTRON Stelltransformator

Die Karl Weiss KG Greiz, später VEB Feutron Greiz, hat sich hauptsächlich auf die Produktion von Feuchtemesstechnik und Geräte zur Klimasimulation spezialisiert. Nebenher lieferte der Betrieb aber auch Stelltransformatoren für Privathaushalte aus. Diese wurden damals zum Betrieb von Fernsehgeräten benötigt, da die Netzspannung teilweise noch etwas schwankte. Der Ende der 50er Jahre gebaute „FEUTRON Stelltransformator“ ermöglicht die Regelung von 180 – 235 V in neun Stufen (150 VA) bei einer konstanten Eingangsspannung von 220V (mit aktuell 230-240V entsprechend höhere Werte). Die geregelte Spannung kann über das frontseitige Dreheisenmessinstrument abgelesen und über die rückseitige Steckdose abgegriffen werden. Die Eingangsbuchse, der Netzschalter und die Schmelzsicherung findet sich ebenfalls an der Gehäuserückseite. Zu beachten ist, dass bei dem Gerät ein Spartrafo zum Einsatz kam. Hierbei erfolgt keinen Netztrennung wie beim Trenntrafo.

FEUTRON Stelltransformator 2118

Der Anfang der 60er Jahre im zwischenzeitig verstaatlichten VEB Feutron Greiz produzierte „Stelltransformator 2118“ unterscheidet sich vom einfach nur „FEUTRON Stelltransformar“ genannten Gerät offensichtlich nur durch das verwendete eckige Drehspulmessinstrument. Auch er ermöglicht die Regelung von 180 – 235 V in neun Stufen (150 VA) bei einer konstanten Eingangsspannung von 220V.

FEUTRON Type 1221

Der um 1962 produzierte „Feutron Type 1221“ stellte eine verbesserte Version des „Stelltransformator 2118“ dar. So konnte die Spannung in 15 Stufen von 165 – 242 V geregelt werden (statt 9 Stufen von 180 – 235 V). Das Netzkabel war nun direkt mit dem Gerät verbunden. Ansonsten sind beide Varianten fast baugleich.

FEUTRON Type 1222

Der „FEUTRON Type 1222“ ermöglicht die Regelung von 165 - 242V in 14 Schaltstufen bei einer konstanten Eingangsspannung von 220V und erhielt erstmal ein Plastikgehäuse.

FEUTRON Type 1223

Der „FEUTRON Type 1223“ ermöglicht – wie schon der „1222“ - die Regelung von 165 - 242V in 14 Schaltstufen bei einer konstanten Eingangsspannung von 220V und wurde als letzter Typ dieser Art bis mindesten 1980 produziert.

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E l e k t r o n i s c h e   B a u e l e m e n t e   D o r f h a i n

NLG 10

Das „Netz-Ladegerät 10“ wurde Mitte der 80er Jahre im VEB Elektronische Bauelemente Dorfhain produziert und ermöglicht die Ladung von vier R6-Batterien aus dem 230V-Netz. Zur Technik und Bedienung gibt´s nicht viel zu sagen: Batterien und Netzstecker rein, LED geht an und abwarten. Im Batteriefach findet sich der deutsche Hinweis „Nur für NC-Akkus“ ergänzt in russischer Sprache mit „Только Аккумуляторы“.

NLG 20

Das „Netz-Ladegerät 20“ entspricht weitestgehend dem zuvor beschriebenen „NLG 10“, wurde aber um ein zusätzliches Stromversorgungskabel mit Hohlstecker für das Hand-Diktiergerät „HDG 242“ ergänzt (Bild & Beschreibung unter „Monorecorder“). So kann das Diktiergerät direkt aus dem Stromnetz versorgt werden und gleichzeitig können die zum mobilen Einsatz benötigten vier R6-Akkus nachgeladen werden. Als Hersteller wurde auf dem Gehäuse des „NLG 20“ der VEB Elektronik Gera (Geracord) angegeben. Ich vermute, dass hier lediglich eine einheitliche Angabe auf dem Netzteil und Diktiergerät gewünscht war und die Ladegeräte nach wie vor aus dem VEB Elektronische Bauelemente Dorfhain kamen.

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E l e k t r o s c h a l t g e r ä t e   O p p a c h   ( E S O )

Ladefix GL-E12-6/2,5Bu

Die Autobatterie-Ladegeräte der LADEFIX-Serie wurden hauptsächlich in den 1980er Jahren im VEB Elektroschaltgeräte Oppach  produziert (Kombinatsbetrieb des EAW Treptow, heute ESGO GmbH). Von dieser schlichten, aber sehr zuverlässige Geräteserie gab es die kleinen 2,5A- und die großen 4A-Geräte. Der kleine „Ladefix GL-E12-6/2,5Bu“ liefert eine Ausgangsspannung von 6 V oder 12 V mit 2,5 A. Die Ausgangsspannung kann über den frontseitigen Schiebeschalter ausgewählt werden, der Ladevorgang wird über eine Soffitte an der Front angezeigt. Des Weiteren besitzt das Gerät je eine Ein- und Ausgangssicherung, die – wie die Soffitte - ohne Öffnen des Gehäuses gewechselt werden können. Der „Ladefix 2,5“ wurde in der DDR für 72,50 M vertrieben. …

… Neben dem regulären Vertrieb in der DDR wurde der „Ladefix GL-E12-6/2,5Bu“ auch im GENEX-Katalog angeboten. Über die GENEX Geschenkdienst GmbH konnten Bundesbürger DDR-Waren aller Art gegen D-Mark erwerben und diese dann als Geschenk direkt an DDR-Adressen liefern lassen. Dieses für den DDR-Außenhandel wohl sehr einträgliche Geschäft wurde über die Jauerfood Kopenhagen vermittelt, die auch die Bestellhotline mit dänischer Landesvorwahl betreute.

Ladefix GL-E12-6/4Bu

Neben den kleinen 2,5A-Geräten gab es den großen „Ladefix GL-E12-6/4Bu“ mit einer Ausgangsspannung von 6 V und 12 V bei einer Stromleistung von 4 A. Der verbaute Trafo entspricht dem des Modellbahn-Trafos „FZ 1“, jedoch ohne drehbaren Sekundärspulen-Abgriff. Die Ausgangsspannung kann über den frontseitigen Schiebeschalter ausgewählt werden, der Ladevorgang wird über eine Soffitte an der Front angezeigt. Des Weiteren besitzt der „Ladefix 4“ eine Ein- und Ausgangssicherung, die ohne Öffnen des Gehäuses gewechselt werden können. Das Gerät wurde in der DDR für 99,- M vertrieben.

Ladefix GL-2-E12-6/4Bu

Der „Ladefix GL-2-E12-6/4Bu“ entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen „Ladefix GL-E12-6/4Bu“. Er besitzt jedoch eine zusätzliche Plastikabdeckung an der Front, hinter der sich neben der Schmelzsicherung auch die Anzeige-Soffitte befindet. Zum Wechseln der Lampe muss somit nicht mehr das komplette Gehäuse geöffnet werden. …

… Neben dem regulären Vertrieb in RFT-Geschäften der DDR wurde der „Ladefix GL-2-E12-6/4Bu“ auch über die GENEX Geschenkdienst GmbH in der Bundesrepublik angeboten. Das Gerät findet sich im Katalog von 1986 für 49,- DM statt 99,- DDR-Mark. Hier war das Gerät im Katalog von 1986 für 39,- DM statt 72,50 DDR-Mark erhältlich. Auf dem Katalogbild lässt sich ein zweiter Sicherungshalter, ein zusätzlicher Schalter und ein Messinstrument auf der Oberseite erkennen. Vermutlich handelt es sich um eine separate Ladestandsanzeige mit zugehörigem Prüf/Ladeumschalter und eine Ausgangssicherung, die sich nicht unter der Anzeigenabdeckung sondern in einem eigenen Sicherungshalter befindet. Beides wurde meines Wissens nie umgesetzt und so vermutlich auch nie ausgeliefert.

Ladefix GL-E12/4-0,05Bu

Der „Ladefix GL-2-E12-6/4Bu“ entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen „Ladefix GL-2-E12-6/4Bu“ mit außenliegender Soffitte. Er liefert jedoch nur noch eine feste Ausgangsspannung von 12V, die aber zwischen 4A-Aufladung und 50mA-Erhaltungsladung umgeschaltet werden kann. Das Gerät eignet sich somit nicht mehr für die seinerzeit noch recht verbreitete 6V-Trabis, Simson-Schwalbe-Mopeds und SR 50/51 mit 6V-Anlage, ist aber ideal für aktuelle Autos mit 12V-Anlage.

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P I K O   S o n n e b e r g

Mindestens seit den 60er Jahren und vermutlich auch früher wurden im VEB PIKO Sonnenberg parallel zu den Modelleisenbahnen auch die passenden Trafos produziert.

Typ ?

Der erste mir bekannte Modellbahntrafo aus DDR-Produktion trägt weder eine eine Hersteller- noch eine Typenangabe. Auf dem schwarz lackierten Stahlblechgehäuse mit Griff findet sich nur die Beschriftung "Der feinstufige Electric-Transformator mit Kurzschlußauslösung… …4 deutsche Patente" Der 13-stufige Transformator liefert eine Gleichspannung von 6 - 22V in 13 Stufen und verrät seine DDR-Herkunft eigentlich nur durch das typische Symbol mit der "1" in einem Dreieck. Der Wechsel der Fahrtrichtung erfolgt noch über einen separaten Umschalthebel an der Front.

ME 002 g

Der erste nachweislich in Sonneberg produzierte Trafo ist der "ME002g" aus den 1960er Jahren. Das Gerät mit braunem Bakelitgehäuse liefert eine Gleichspannung von 1,7 - 12V in mehreren Stufen, die zusammen mit der Fahrrichtung erstmals über nur einen gemeinsamen Drehregler gewählt werden kann. Des Weiteren stellt das Gerät eine Wechselspannung von 16V für das gesamte Zubehör bereit (Beleuchtung u.ä.). Als Kurzschlusssicherung besitzt der Trafo zwei Glühlampen, die als Verbraucher jeweils parallel zu den Ausgängen geschaltet wurden und den Kurzschluss damit auch gleich anzeigen.

FZ1 ME005

In den 70er Jahren folgte dann der "ME005" mit der Zusatzbezeichnung "FZ1" (Kurzform von Fahrleitung(?) & Zubehör Typ 1". Das Gerät entspricht von der Ausstattung komplett dem Vorgänger "ME002g". Der verbaute Trafo ist fast identisch mit der großen 4A-Ausführung des DDR-Autobatterie-Ladegerätes "Ladefix", besitzt aber zusätzlich einen drehbaren Sekundärspulen-Abgriff. Das Gerät gab es in verschiedenen Gehäusefarbtönen, blieb aber ansonsten bis in das Jahr 1990 unverändert.

F2 Typ 545/210

Parallel zum "FZ1" produzierte der VEB PIKO Sonneberg den ebenfalls kurzschlussfesten "F2 Typ 545/210". Wie schon in der Typenbezeichnung "F2" (Fahrleitung Typ 2) erkennbar ist, besitzt das Gerät keinen Zubehöranschluss mehr. Außerdem wurde ein einfacherer Trafo mit 0,6 statt 1,2A verbaut, dessen Sekundärspule statt einem Schleifkontakt sechs Spannungsabgriffe besitzt. …

… Hierdurch liefert das Gerät die Ausgangsspannung von 2 - 12V in sechs festen Stufen. Der Phasenwechsel zum Ändern der Fahrtrichtung ist wie beim großen Gerät möglich. Die Kurzschlusssicherung mit Lampe entfällt. Das Gerät wurde später mit etwas verändertem Gehäuse (andere Verschraubung sowie Kontaktklemmen) und in grau oder braun (oberes Bild Mitte) ausgeliefert. …

… Der Modellbahntrafo „F2“ wurde über CONRAD Electronic für 14,50 DM auch in der Bundesrepublik vertrieben. Im Hauptkatalog 1990 heißt es zum „Modellbahntrafo F 2“, der mit der Bestell-Nr. 495760 für 14,50 DM angeboten wurde: „Der Regeltrafo eignet sich hervorragend für den Betrieb von Gleichstromeisenbahnen oder vielen anderen elektrischen Spielzeugen. Die Kurzschlusssicherung unterbricht den Stromkreis bei Überlast und ist wenige Sekunden nach Beseitigung der Überlast wieder betriebsbereit. Technische Daten: Anschlussspannung (primär): 220V~, Ausgangsspannung regelbar von -0V bis -12V= und +0V bis +12V=, Maximale Stromabgabe 0,6A, Leistung 7,2VA, Abmessungen (B x H x T) 133 x 113 x 45 mm, Nur für trockene Räume.“

F2 Typ 545/210 rallye

Des Weiteren gab es noch das "F2 Typ 545/210 rallye" mit einer festen Ausgangsspannung von 12V.

TT start Typ 545/209

Die kleinste Ausführung unter den PIKO-Trafos war wiederum der "TT start Typ 545/209" mit 3,5 - 9V und 0,2 A.

PIKO Junior Typ 1762

Später folgte dann der "PIKO Junior Typ 1762", der noch bis mindestens 1990 produziert wurde. Allen Geräten gemeinsam ist wohl die recht hohe Westexport-Quote, aber Sonneberg lag ja zumindest rein geografisch schon mehr in Franken als in Thüringen. Neben den 220V-Modellbahn-Trafos gab es noch verschiedene Steuerungen mit Batteriebetrieb, die ich hier nicht weiter aufführen will.

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E l e k t r o m o t o r e n w e r k   G ö l l i n g e n

RT 85/0W

Der Spielzeugtrafo „RT 85/OW“ wurde Ende der 50er Jahre im VEB Elektromotorenwerk Göllingen produziert und liefert eine stufenlos regelbare Wechselspannung von 14 - 24V mit Phasenwechsel (zum Richtungswechsel der Bahn) sowie parallel 6V, 18V sowie 24V Wechselspannung mit bis zu 1,6A. Auf eine Gleichrichterschaltung wurde noch verzichtet.

RT 85/OG Gigant

Der Spielzeugtrafo „RT 85/OG“ wurde um 1961 als Nachfolger des „RT 85/OW“ im selben Gehäuse produziert. Im Gegensatz zum Vorgänger besitzt er einen Gleichrichter und liefert eine stufenlos regelbare Spannung von 6 - 16V sowie eine Festspannung von  6V, 18 und 24V mit bis zu 1,3A (30W). Die Typenbezeichnung orientiert sich offensichtlich etwas an den Sonneberger Röhrenradios (xx/x G bzw. –W).

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E l e k t r o a p p a r a t e b a u   B a n n e w i t z

ZWL-1/59

Das "ZWL-1/59" aus dem VEB Elektroapparatebau Bannewitz dient zur Ladung des NVA-Standard-Akkus "EST 62" (Typ 0908.1), wie er z.B. im "ZW 59" zum Einsatz kam (siehe „Sonstige DDR-Geräte“). Alternativ kann auch die komplette Mehrzweckleuchte eingesetzt werden. Die Spannungsversorgung erfolgt wahlweise über das 220V-Stromnetz oder das 12V-Fahrzeug-Bordnetz. Ein Wechsel auf 110V Netzspannung ist durch einfaches Umlöten ebenfalls möglich. Die Lade-Ausgangsspannung beträgt 2,5 V, die Ladezeit eines "EST 62" laut Beschriftung 12 Stunden.

ZWL-4/59

Das "ZWL-4/59" ermöglicht die Ladung von vier Akkus des Typs "EST 62" bzw. von vier kompletten Mehrzweckleuchten "ZW 59" (siehe „Sonstige DDR-Geräte“).. Die Ladeeinheit wurde in einem verschließbaren Koffer aus olivgrünem Miramid verbaut. Das erste Highlight des Gerätes steigt dem Nutzer schon beim Öffnen dieses Koffers in die Nase. Zumindest kann mein Gerät von 1978 seine Herkunft mit dem typischen - aber selten so deutlichen - "DDR-Plastik-Duft" nicht leugnen. Im Inneren finden sich 4 Ladeschalen, in die entweder der Akku "EST 62" eingelegt werden kann oder die komplette Leuchte "ZW 59". Neben diesen Schalen findet sich ein 220V-Netzkabel und ein 12V-Bordnetz-Kabel, außerdem vier Taste mit einem zugehörigen Lämpchen zur Akkustandskontrolle sowie der Sicherungshalter. Im Gehäusedeckel gibt es ein Fach für Ersatzlämpchen, -Sicherungen und -Kontaktstifte. Außerdem wurde hier der recht überschaubare Schaltplan eingeklebt. Das Gerät besteht eigentlich nur aus einem Trafo mit vorgeschalteter Hauptsicherung, dahinter eine Dioden-Brückenschaltung, ein Spannungsteiler, das Betriebslämpchen und die vier Minus-Kontakte sowie die vier Unterbrecher-Tasten vor den Pluspolen mit gemeinsamem Lämpchen zur Akkustandskontrolle. Im Schaltplan ist auch der mögliche Wechsel auf das 110V-Netz oder 24V-Bordspannung beschrieben. An der Gehäuseaußenseite finden sich das Betriebslämpchen sowie ein ausführliches Typenschild.

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S o n s t i g e   N e t z t e i l e   &  L a d e g e r ä t e

GCN 12 – Netzteil für den LCS 1010, LCS 1020 & LCS 2010, 1989
GCN 6/12
– Festspannungsnetzteil, 1989
Medicor – Netzteil Темп Sokol 403, 1975
N 200 – Netzteil zum Stern Automatic/-Elite (ohne –N), 220V~ > 7,5+9V~, 1972
R 201 – Regelnetzteil für Kofferradios & Recorder
R 203
– Regelnetzteil 220V~ > 9-13V-/350mA 2 Varianten mit Schieberegler oder Trimmer, 1983
R 204 – Netzteil für das RC 2001, RC 2002 & TR 2010, 198x
R 205 – Netzteil mit R6-Batterieadaptern für RC 40, RC 86 & RC 87, 220V~ > 4,5V-, 198x
R 209 – Regelnetzteil mit R6-Batterieadaptern für RFT-Taschenradios, 220V~ > 1,5-12V-
SG 6A – Netzteil Stern Sonneberg, 196x
SNT 3000 – Netzteil für das SRC 3001, 220V~ > 12V- / 650mA
S5 A/G – Festspannungsnetzteil 220V~ > 6V~/5VA, 196x

UNW 71-S

Netzteil für Funkgeräte im Gehäuse des "Stern Elite Super“, nähere Infos gesucht!

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