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Der VEB Klingenthaler Harmonikawerke wurde 1949 gegründet und war der größte Produzent von PA-Verstärkern/-Boxen, Bass- sowie Gitarrencombos, Elektroorgeln, Akkordeons und Mundharmonikas in der Ex-DDR. Anfangs beschränkte sich die umfangreiche Produktion ausschließlich auf klassische Instrumente. In den 60er und 70er Jahren wurden mehrere Betriebe mit staatlicher Beteiligung, wie der VEB VERMONA, aber auch eigenständige Unternehmen wie die F.A.Böhm Electronic KG in die Klingenthaler Harmonikawerke eingegliedert.

Die Böhm KG produzierte bereits zuvor erfolgreich Röhren-Leistungsverstärker und passende Boxen wie den MV 3 oder die Böhm-Regent-Serie. Diese Serie wurde dann als VERMONA regent fortgeführt. Mit dem Wechsel zu VERMONA erfolgte auch die komplette Transistorisierung der Verstärker. Viele Schaltungen blieben bis Ende der 80er relativ unverändert, was dazu führte, dass die Verstärker gegenüber den RFT-HIFI-Geräten etwas veraltet wirken. Was sie wiederum auszeichnet, ist die sehr hohe Zuverlässigkeit, großzügige Bauteilbestückung und die meiner Meinung nach recht gelungene Optik. Die verbauten Lautsprecher - wie z.B. der L 3401 aus dem Fernmeldewerk Leipzig - und Endstufentransistoren - wie der TESLA KD606 - sorgen für ordentliche Leistungsreserven und machen das hohe Grundrauschen oder Einschaltknacken wieder etwas Wett. Ab Mitte der 80er wurden die PA-Verstärker und -Boxen als VEB Musikelektronik Klingenthal produziert und der VERMONA-Schriftzug durch ein ME-Logo oder die Typenbezeichnung VM ersetzt. Parallel gingen bereits frühzeitig sehr viele Geräte in den Export. In der Bundesrepublik, Großbritannien und anderen westeuropäischen Ländern trugen sie dann Markennamen wie Falcon, Matrix, Echolette, Avora, Sound City oder Kay Sound Fashion, wobei man die DDR-Herkunft auf dem Typenschild oft trotzdem auswies. Eine sehr große Stückzahl an Geräten wurde offensichtlich auch in die Ex-UdSSR geliefert.

Im Jahr 1990 wurden die Klingenthaler Harmonikawerke wieder aufgesplittet. Hieraus ging unter anderem die Klingenthaler Musikelektronik GmbH (K.M.E.) hervor, die ihre Geräte in der schwierigen Nachwendezeit Anfang der 90er lediglich mit M.E.K. sound und "Made in Germany" auswies, aber auf weitere Herstellerangaben verzichtete. Später ist man dann wieder auf ein selbstbewusstes K.M.E. ausgewichen. Der Hersteller entwickelt und produziert bis heute Beschallungssysteme. Somit wechselte die Herstellerbezeichnung im Laufe der Jahrzehnte von Weltklang auf Böhm und VERMONA, die Kürzel ME sowie VM bis nach der Wende auf MEK und KME. Nebenher gab es noch fünf Export-Markennamen. Was sich für die Klingenthaler Geräte zu DDR-Zeiten relativ konstant hielt, war lediglich die Modellbezeichnung REGENT, die aber dann nach der Wende auch aufgegeben wurde. Der ursprünglich ebenfalls zu VERMONA gehörige Betriebszweig Signal-, Mess- und Tongeräte (kurz: SIMETO) arbeitet heute als Simeto Klingenthal GmbH. Der Markenname VERMONA (offensichtlich die Kurzform von VEB Klingenthaler Harmonikawerke) wird wiederum von der HDB electronic GmbH weitergeführt.

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L E I S T U N G S V E R S T Ä R K E R



Weltklang MV 2 (Verstärkeranlage VA 1)

Der Mischverstärker „MV 2“ wurde ab Anfang der 60er Jahre bei der Böhm KG in Klingenthal produziert und durch die passende Tonsäule zur Verstärkeranlage „VA 1“ komplettiert. Der Vertrieb erfolgte unter dem Markennamen „Weltklang“. In dem Röhrengerät kamen zwei ECC83, zwei Endverstärkerröhren EL84 und eine EZ81 als Netzgleichrichter zum Einsatz. Das Gerät verfügt über zwei getrennt regelbare Eingänge und einen 6,3Ω-Ausgang mit einer Leistung von 12 VA. Die Spannungsversorgung kann zwischen 125 und 220 V gewechselt werden, darf aber – wie schon an den E-Röhren zu erkennen – ausschließlich aus dem Wechselspannungsnetz erfolgen.



Böhm MV 3 (Verstärkeranlage VA 2)

Der „Misch-Verstärker 3“ wurde ab Mitte der 60er Jahre bei der Böhm KG in Klingenthal produziert und gehörte zusammen mit der passende Bassreflexbox zur „Verstärker-Anlage 2“. Das Röhrengerät ist mit zwei EL84, zwei ECC83 und einer EF86 bestückt, verfügt über zwei Eingänge mit getrennter Pegel-, Höhen- sowie Tiefenregelung und einen 6Ω-Ausgang mit 12 VA Nennleistung. Alle Bedienelemente und Anschlüsse sind frontseitig montiert. Die Spannungsversorgung kann über das 127V- oder 220V-Wechselspannungsnetz erfolgen.

Böhm regent 60 & Böhm regent 60-2

Der Mono-Mischverstärker „regent 60“ war die größte von „Böhm“ produzierte Röhrenendstufe ohne eingebauten Lautsprecher. Das Gerät ist mit fünf ECC 83, zwei EL 34  und einer EM 84 bestückt, die für eine Ausgangsleistung von 40 VA sorgen (Musikleistung: 50 VA, Impedanz: 6Ω). Das Gerät besitzt fünf Eingänge, von denen jeder über eine eigene Höhen-, Tiefen- und Lautstärkeregelung verfügt. Über einen Summenregler kann außerdem die Gesamtlautstärke geregelt werden. Die ersten beiden Eingänge (100 mV an 100 kΩ) sind für Instrumentalbetrieb vorgesehen, die zweiten beiden (30 mV an 1 MΩ) für Mikrofone und ein Eingang z.B. für Tonbandgeräte (mit Aufnahmeausgang). Die Spannungsversorgung kann über 110, 127 oder 220 V erfolgen.



Vermona regent 150 (Verstärker)

Der Mono-Transistorverstärker „regent 150“ wurde als Nachfolger des „MV 3“ produziert und in der Regel zusammen mit der gleichnamigen Bassreflexbox ausgeliefert. Das Gerät mit einer Ausgangsleistung von 12,5 VA (6Ω) war als erster Verstärker der Regent-Serie komplett transistorbestückt. Es verfügt über zwei Eingänge mit Diodenbuchsen, deren Lautstärke, Höhen und Tiefen sich getrennt regeln lassen.

Vermona regent R 224

Der 12VA-Monoverstärker „regent R 224“ entspricht weitestgehend der Gitarrencombo „regent R 221“. Es entfällt jedoch der Lautsprecher mit dem genau hierfür notwendigen unteren Gehäuseteil. Des Weiteren fehlt – wie schon bei der Combo „R 222“ - der regelbare Federhall. Anstelle der Reverb-Stop-Buchse des „R 221“ findet sich beim „R 224“ der Lautsprecherausgang. Das Gerät verfügt über einen Eingang mit Höhen-, Mitten- und Tiefenregler. Außerdem besitzt er einen weiteren Eingang ohne Mittenregler. Zusätzlich lässt sich noch ein nachgeschalteter zweiter Verstärker über „Slave out“ anschließen. In der Endstufe kamen zwei SD347 zum Einsatz. Als Ergänzung zu diesem Verstärker war die 1-Wege-Box „L 9020“ vorgesehen. Ob es parallel zum „R 224“ auch eine Ausführung mit integriertem Federhall gab oder zumindest serienreif entwickelt wurde, ist mir nicht bekannt. Was dafür spricht, ist der bei der Gitarrencombo „R 221“ erstmals direkt in das Verstärkerchassis integrierte Federhall und die nicht verwendete Typenbezeichnung „regent R 223“.

Vermona regent 300 H/S (Modell-Nr. 303)

Mit dem „regent 300/600/1000“ startete Anfang der 70er eine neue Serie von leistungsstarken und volltransistorisierten Mischverstärkern parallel zum kompakten „regent 150“. Der gesamten Serie gemeinsam ist die Bauform des Holzgehäuses und die kombinierte Bedienung über Dreh- und Schiebereglern. Der „regent 300 H/S“ war hierbei der einzige 25VA-Verstärker ohne integrierten Lautsprecher. Er löste den Kompaktverstärker „regent 300 H“ (Modell-Nr. 301 mit integrierten Lautsprechern) ab. Das Gerät besitzt zwei Eingängen, eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung für beide Eingänge, einen gemeinsamem Summenregler sowie über einen regelbaren Federhall.

Vermona regent 600 N (Modell-Nr. 604)

Der Monoverstärker „regent 600 N“ wurde parallel zum gleichnamigen Kompaktverstärker produziert. Technisch entspricht er diesem auch komplett, es fehlen jedoch die fünf Lautsprecherchassis und der gesamte untere Gehäuseteil. Stattdessen war hier die separate Zweiwege-Bassreflexbox „Vermona regent 600/1000“ vorgesehen. Der Verstärker sorgt für eine Ausgangsleistung von 50 VA, verfügt aber noch nicht über eine Halleinrichtung. Es stehen drei Eingänge zur Verfügung, zwei davon mit getrennter Höhen- und Tiefenregelung. Die Ausgangslautstärke lässt sich über einen gemeinsamen Summenregler einstellen. Des Weiteren besitzt das Gerät eine farbige Aussteuerungsanzeige.

Vermona regent 600 H (Modell-Nr. 605)

Der Monoverstärker „regent 600 H“ (Modell-Nr. 605) entspricht komplett dem zuvor beschriebenen „regent 600 N“ (Modell-Nr. 604), verfügt jedoch zusätzlich über einen regelbaren Federhall.

Vermona regent 600 H/S (Verstärker)

Der Monoverstärker „regent 600 H/S“ entspricht technisch komplette dem zuvor beschriebenen „regent 600 H“ (Modell-Nr. 605) mit integrierter Halleinrichtung. Er wurde jedoch optisch überarbeitet und war als Ergänzung zur Zweiwegebox „regent 600/1000 H/S“ (Modell-Nr. 905) gedacht.

Vermona regent 600 G (Modell-Nr. 606)

Der 50VA-Gesangsverstärker „regent 600 G“ (Modell-Nr. 606) auf Basis des „regent 600 N“ (Modell-Nr. 604) verfügt über insgesamt fünf Eingänge mit getrennter Höhen-, Mitten- und Tiefenregelung sowie über eine farbige Aussteuerungsanzeige.

Vermona regent 600 G/S (Modell-Nr. 607)

Der Gesangsverstärker „regent 600 G/S“ (Modell-Nr. 607) entspricht technisch komplette dem zuvor beschriebenen „regent 600 G“ (Modell-Nr. 606). Er wurde jedoch optisch überarbeitet und war als Ergänzung zur Zweiwegebox „regent 600/1000 H/S (Modell-Nr. 905) gedacht.

Vermona regent 600 B (Modell-Nr. 608)

Der Bassverstärker „regent 600 B“ war – wie schon der „regent 600 G/S“ - als Ergänzung zur Zweiwegebox „regent 600/1000 H/S“ (Modell-Nr. 905) gedacht. Das Gerät sorgt für eine Ausgangsleistung von 50 VA, verfügt über drei Eingänge, zwei davon mit getrennter Höhen- und Tiefenregelung. Die Ausgangslautstärke lässt sich über einen gemeinsamen Summenregler einstellen. 

Vermona regent 1000 H (Modell-Nr. 100)

Der Monoverstärker „regent 1000 H“ (Modell-Nr. 100) wurde parallel zum etwas schwächeren „regent 600 H“ (Modell-Nr. 605) produziert. Der Verstärker sorgt hierbei für eine Ausgangsleistung von 100 VA statt 50 VA (Musikleistung: 150 VA). Es stehen vier Eingänge mit getrennter Höhen-, Mitten- und Tiefenregelung zur Verfügung. Die Ausgangslautstärke lässt sich über einen gemeinsamen Summenregler einstellen. Des Weiteren besitzt das Gerät eine farbige Aussteuerungsanzeige sowie einen regelbaren Federhall.

Vermona regent 1000 H/S (Modell-Nr. 101)

Der Monoverstärker „regent 1000 H/S“ (Modell-Nr. 101) entspricht technisch komplett dem zuvor beschriebenen „regent 1000 H“ (Modell-Nr. 100). Er wurde jedoch optisch überarbeitet und war als Ergänzung zur Zweiwegebox „regent 600/1000 H/S“ (Modell-Nr. 905) gedacht, von der sich hier gleich zwei Stück betreiben lassen.

Vermona regent 1000 B (Modell-Nr. 102)

Der Bassverstärker „regent 1000 B“ (Modell-Nr. 102) war – wie schon der „regent 600 G/S“ und „regent 600 B“ - als Ergänzung zur Zweiwegebox „regent 600/1000 H/S“ (Modell-Nr. 905) gedacht. Das Gerät sorgt für eine Ausgangsleistung von 100 VA, verfügt über drei Eingänge, zwei davon mit getrennter Höhen- und Tiefenregelung. Die Ausgangslautstärke lässt sich über einen gemeinsamen Summenregler einstellen.

Vermona regent 1000 S

Der Monoverstärker „regent 1000 S“ ist mit 100 VA der zu diesem Zeitpunkt leistungsstärkste Verstärker der Regent-Serie. Das Gerät verfügt über einen 0dB-Klinkeneingang (775 mV), dem ein Lautstärkeregler nachgeschaltet ist. Auf eine Klangregelung wurde verzichtet. Parallel zum Eingang wurde ein Slave-Out-Ausgang geschaltet, der das Nachschalten eines weiteren Verstärkers ermöglicht. Als Endstufentransistoren kamen zwei 2N3773 zum Einsatz. Der Verstärker besitzt zwei parallel geschaltete Klinken-Ausgangsbuchsen zum Anschluss einer 8Ω- Box (100 VA) oder von zwei 4Ω-Boxen (ja 50 VA) mit Kurzschlusssicherung. Die Eingangs-Netzspannung kann über den an der Gehäuserückseite verbauten Spannungswahlschalter (mit integrierter Hauptsicherung) zwischen 110, 220 & 240 V umgeschaltet werden. Zur Netzanzeige befindet sich eine kleine Lampe an der Front.

Vermona regent 1010

Der Monoverstärker „regent 1010“ entspricht in der Ausstattung und Optik weitestgehend dem Vorgänger „regent 1000 S“. Allerdings wurde die Beschaltung und Transistorbestückung komplett überarbeitet. Integrierte Schaltungen kamen aber nach wie vor nicht zum Einsatz. Das Gerät verfügt über einen 0dB-Klinkeneingang (775 mV), dem ein Lautstärkeregler nachgeschaltet ist. Auf eine Klangregelung wurde verzichtet. Parallel zum Eingang ist ein Slave-Out-Ausgang geschaltet, der das Nachschalten eines weiteren Verstärkers ermöglicht. In der Quasikomplimentärendstufe mit symetrischer Betriebsspannung kamen zwei 2N3773 zum Einsatz (teilweise auch KD503). Der Verstärker besitzt zwei parallel geschaltete Klinken-Ausgangsbuchsen zum Anschluss einer 4Ω-Box (100 VA) oder von zwei 8Ω-Boxen (je 50 VA) mit Kurzschlusssicherung. Die Eingangs-Netzspannung kann über den an der Gehäuserückseite verbauten Spannungswahlschalter (mit integrierter Hauptsicherung) zwischen 110, 220 und 240 Volt umgeschaltet werden. Zur Netzanzeige befindet sich an der Front eine kleine Lampe. Bei späteren Geräten wurde der Kunstlederbezug geändert, die Netz-Lampe durch eine LED und der Spannungswahlschalter durch einen einfachen Sicherungshalter ersetzt. Der Betrieb am 110V-Netz ist bei diesen Geräten nur noch nach Veränderung der Trafobeschaltung möglich.

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Avora 1000 S (Vermona regent 1010)

Der Monoverstärker „regent 1010“ der 2. Serie (mit LED) wurde für den Export auch als „AVORA R 1000 S“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1060“, „ME 10G“, „regent 30-G“, „regent R 225“, „regent 50-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent ME 30B“, „regent 50-B1“ und „50-B1“ als „AVORA R 1060“, „ME 10“, „30-G“, „50-G“, „R 225“, „30-B1“, „30-B“, „ME 30B“, „50-B1“ und „2050 / Bass Amplifier“.

Vermona regent 620

Der „regent 620“ verfügt über zwei Eingangskanäle und einen 7-stufigen Graphic-Equalizer. Die zwei parallelgeschalteten Mono-Ausgänge mit Klinkenbuchsen und 60 VA sind für 4- und 8Ω-Boxen ausgelegt. (Bild & Beschreibung folgt)

Vermona regent 1020

Der „regent 1020“ verfügt über zwei Eingangskanäle und einen 7-stufigen Graphic-Equalizer. Die zwei parallelgeschalteten Mono-Ausgänge mit Klinkenbuchsen und 100 VA sind für 4- und 8Ω-Boxen ausgelegt. (Bild & Beschreibung folgt)

Vermona regent 660

Der „regent 660“ verfügt über sechs gleichwertige Eingänge mit unabhängiger dreistufiger Klangregelung plus gemeinsamen zweistufigen Summenregler, außerdem Eingänge mittels Klinken- und Diodenbuchsen. Die zwei parallelgeschalteten Mono-Ausgänge mit Klinkenbuchsen und 60 VA sind grundsätzlich für 4- und 8Ω-Boxen ausgelegt. (Bild & Beschreibung folgt)

Vermona regent 1060

Der Mischverstärker „regent 1060“ basiert technisch auf dem „regent 1010“, dessen Endstufe mit zwei TESLA KD503  und einem Auskoppelkondensator auch komplett übernommen wurde. Das Netzteil und der mechanische Aufbau sind ebenfalls fast identisch. Der Trafo hat die selbe Größe, jedoch aufgrund der fehlenden Spannungswahlmöglichkeit weniger Abgriffe. Vor den eigentlichen Verstärker wurde die Regel- und Abmischeinheit gesetzt. Hier verfügt der Verstärker über sechs gleichwertige Eingänge mit unabhängiger dreistufiger Klangregelung plus gemeinsamen zweistufigen Summenregler, außerdem jeweils Eingänge mittels Klinken- sowie Diodenbuchsen. Bei den Diodenbuchsen ist lediglich der linke Kanal beschaltet. Der rechte Kanal wurde intern auf Masse gelegt. Das Gerät besitzt einen integrierten Federhall, der sich für jeden Eingangskanal stufenlos einstellen lässt. Die beiden parallel geschalteten Lautsprecherausgänge mit Klinkenbuchsen und 100 VA Ausgangsleistung sind für zwei 8Ω-Boxen oder eine 4Ω-Box ausgelegt. Der Verstärker verfügt des Weiteren über eine Ausgangspegelanzeige, die anfangs mittels Analoginstrument, später mittels 12-stufiger LED-Kette realisiert wurde. An den Mischverstärker kann über die Slave-Out-Buchse ein weiterer Verstärker nachgeschaltet werden, der die Klangregelung und Quellenauswahl mit übernimmt (z.B. Regent 1010 ohne eigene Klangregelung). Weitere Anschlüsse: Submix (Anschluss für einen zweiten Regent 1020 oder -1060 zur Realisierung von 8 bzw. 12 Eingängen), Tape (Aufnahmeausgang ?), Effects (für ein Effektgerät) und Reverb Stop (Federhall aus ?). Das Gehäuse gab es in zwei Ausführungen: Die ältere Ausführung (um 1987, Bild) besitzt Metallschutzecken und eine abnehmbare Abdeckplatte, die spätere Ausführung Plastikschutzecken und ein einteiliges Holzgehäuse. …

… Der „regent 1060“ wurde noch 1992 bei CONRAD Electronic für 825,- DM vertrieben. Parallel waren noch die Gitarrenverstärker „ME 10G, „ME 30G“ und „50G“ sowie die Bassverstärker „30B“ und „50B“ erhältlich. Zum „PA-Gesangsverstärker 1060, 150 Watt“ (Best.-Nr. 307866) heißt es in der Produktbeschreibung: „6 gleichwertige Eingangskanäle mit Lautstärkeschieberegler, Bass-, Mitten- und Höhenregler. Signaleinspeisung über Dioden- und Klinkenbuchse wahlweise symmetrisch oder asymmetrisch möglich. Boost-Taste. Eingebauter Federhall. Summenmodul mit Lautstärkeschieberegler, Bass- und Höhenregler, Hallregler, Aussteuerungsanzeige. Schaltbarer Begrenzer zur Erzielung optimaler Lautstärken und als automatischer Übersteuerungsschutz. Anschlussmöglichkeit für externe Effekt-, Echo-Hall-, Tonbandgeräte und Hall-Stop-Fernbedienung. Steuerausgang. Technische Daten: Ausgangsleistung Musik 150/100W, Klirrfaktor <1%, Übertragungsbereich 20Hz – 20kHz, Lautsprecherimpedanz 1x 4Ω oder 2x 8Ω, Eingangsempfindlichkeit umschaltbar 4/40mV, Steuerausgang 0dB = 0,775V, Abmessungen (B x H x T): 510 x 150 x 340 mm, Gewicht: 13 kg“

Avora R 1060 (Vermona regent 1060)

Der Mischverstärker „regent 1060“ wurde für den Export auch als „AVORA R 1060“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „ME 10G“, „regent 30-G“, „regent R 225“, „regent 50-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent ME 30B“, „regent 50-B1“ und „50-B als „AVORA 1000 S“, „ME 10“, „30-G“, „R 225“, „50-G“, „30-B1“, „30-B“, „ME 30B“, „50-B1“ und „2050 / Bass Amplifier“.

Vermona regent 2010

Beim „regent 2010“ handelt es sich um einen Monoverstärker mit einer 200 VA-Endstufe (Impedanz: 8Ω, Musikleistung: 300 VA).  Wie schon bei der 6xx- und 10xx-Serie von VERMONA geben auch bei der 20xx-Serie die ersten beiden Stellen die Gesamt-Musikleistung vor (S in VA)/10). Das Gerät besitzt einen übersteuerungsfeste 0dB-Klinkeneingänge (775 mV). Näheres ist mir nicht bekannt.

Vermona regent 2011

Der Monoverstärker „regent 2011“ ist mit einer 200 VA-Endstufen bestückt. Er verfügt über zwei parallel geschaltete Klinken-Ausgangsbuchsen zum Anschluss einer 4Ω-Box oder von zwei 8Ω-Boxen, des Weiteren über eine Kurzschlusssicherung und eine so genannte Erdschleifenbrummunterdrückungsschaltung. Das Gerät besitzt einen übersteuerungsfeste 0dB-Klinkeneingang (775 mV). Außer der Lautstärkereglung bestehen keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Als Anzeigen stehen zwei Betriebs-LED´s und eine 12-stufige LED-Aussteuerungsanzeige zur Verfügung.

Vermona regent 2020

Der Monoverstärker „regent 2020“ entspricht wohl weitestgehend dem zuvor beschriebenen „regent 2010“ mit 200VA an 8Ω, verfügt aber zusätzlich über eine Eingangspegel-, Höhen-, Mitten- sowie Tiefenregelung und eine Präsenzschalter. Die aktivierte Präsenzfunktion bewirkt eine Anhebung der mittleren Tonfrequenzen (ca 1kHz), was für kurzzeitige Sprachansagen zwischen eher bass- und höhenlastigen Musikwiedergaben sinnvoll ist.

Vermona regent 2021

Der Monoverstärker „regent 2021“ entspricht wohl weitestgehend dem zuvor beschriebenen „regent 2011“. Er ist mit einer 200 VA-Endstufe bestückt und verfügt über zwei parallel geschaltete Klinken-Ausgangsbuchsen zum Anschluss einer 4Ω-Box oder von zwei 8Ω-Boxen, des Weiteren über eine Kurzschlusssicherung und eine so genannte Erdschleifenbrummunterdrückungsschaltung. Gegenüber dem „regent 2011“steht zusätzlich eine Höhen-, Mitten- sowie Tiefenregelung und eine Präsenzschalter zur Verfügung. Als Anzeigen besitzt er wieder zwei Betriebs-LED´s und eine 12-stufige LED-Aussteuerungsanzeige zur Verfügung.

Vermona regent 2022

Beim „regent 2022“ wurden die beiden schon zuvor verbauten 100 VA-Endstufenmodule des „regent 2021“ zur Stereo-Wiedergabe erstmals getrennt (Impedanz: je 4Ω). Als Leistungstransistoren kamen jeweils zwei Tesla KD 503 zum Einsatz. Das Gerät besitzt zwei übersteuerungsfeste 0dB-Klinkeneingänge (775 mV) mit jeweils einem parallel geschalteten „Slave-Out“-Ausgang zum Nachschalten eines weiteren Stereo- oder zweier Monoverstärker. Die Lautsprecherschutzschaltung wurde mit zwei 40V-Relais realisiert. Außer der für beide Seiten getrennten Lautstärkereglung bestehen keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Das Gerät verfügt über zwei Betriebs-LED für jeden Kanal und jeweils eine 12-stufige LED-Aussteuerungsanzeige. …

… Der „regent 2022“ wurde 1990 auch bei CONRAD Electronic für 498,- DM vertrieben. Parallel waren noch der Monoverstärker „regent 1060“; die Gitarrenverstärker „ME 10G, „ME 30G“ und „50G; die Bassverstärker „30B“ und „50B“, der Keybordverstärker „regent R 225“ sowie das Digital-Delay „PDD 501“ erhältlich. Zum „Stereo-Leistungsverstärker R 2022, 300 Watt“ (Best.-Nr. 307882) heißt es in der Produktbeschreibung: „Stereo-Linearleistungsendstufe in Verbindung mit Mischeinrichtungen für hochwertige PA-Anlagen oder Stereo-Universalverstärker, übersteuerfeste Eingänge mit Volumenregler, Steuerausgänge für weitere Zusatzleistungsverstärker, getrennte LED-Aussteuerungsanzeigen für beide Kanäle, getrennte Erdschleifenbrummunterdrückungsschaltungen, getrennte Lautsprecherschutzschaltungen. Technische Daten: Ausgangsleistung (Musik/Sinus) 2x150W / 2x100W, Klirrfaktor <0,6%, Übertragungsbereich 20Hz – 20.000Hz, Lautsprecherimpedanz 2x4Ω, Ein-/Ausgangsempfindlichkeit 0dB = 0,775V, Abmessungen (B x H x T) 475 x 180 x 320 mm“

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Vermona regent 3010

Nachdem die beiden 100VA-Endstufenmodule in den Monoverstärkern „regent 2010-2021“ zusammengeschaltet und im Stereoverstärker „regent 2022“ getrennt wurden, kamen sie beim „regent 3010“ getrennt, aber wieder im Monobetrieb zum Einsatz. Hierbei teilt ein Crossover das Eingangssignal bei einer Frequenz von 300Hz und führt den Tieftonbereich zu einem Modul und den Mitten- sowie Hochtonbereich zum zweiten Modul. Durch diese Trennung können mit einer entsprechenden Tieftonbox bis zu 150 VA erreicht werden (Impedanz: 8Ω, Musikleistung: 300 VA) und im Mitten/Hochton-Bereich die üblichen 100VA an 4Ω (Musikleistung: 200 VA). Neben einem gemeinsamen Lautstärkeregler besitzt das Gerät eine getrennte Bass- und Höhen/Mitten-Einstellung. Des Weiteren verfügt der „regent 3010“ über eine ebenfalls getrennte Pegelanzeige für beide Frequenzbereiche.

Vermona regent 3020

Der „regent 3020“ entspricht dem zuvor beschriebenen „regent 3010“. Es fehlt jedoch die getrennte Bass- und Höhen/Mitten-Regelung.

Vermona regent 2012

Der Monoverstärker „regent 2012“ entspricht technisch wohl weitestgehend dem zuvor beschriebenen „regent 2010“ mit 200 VA an 8Ω. Statt des kunstlederbezogenen Holzgehäuses kam später jedoch ein 19-Zoll-Stahlblech-Gehäuse zum Einsatz.

Vermona regent 2013

Der Monoverstärker „regent 2012“ entspricht technisch wohl weitestgehend dem zuvor beschriebenen „regent 2011“ mit 200 VA an 4Ω. Statt des kunstlederbezogenen Holzgehäuses kam später jedoch ein 19-Zoll-Stahlblech-Gehäuse zum Einsatz.

Vermona regent 2023

Der „regent 2023“ entspricht technisch wohl weitestgehend dem zuvor beschriebenen „regent 2022“ mit 2x100 VA an 4Ω. Statt des kunstlederbezogenen Holzgehäuses kam jedoch später ein 19-Zoll-Stahlblech-Gehäuse zum Einsatz.

Joker (Vermona regent 2023)

Der „regent 2023“ wurde auch unter der Bezeichnung „Joker“ vermarktet.



mek SPA 240

Der „Stereo Power Amplifier 240“ ist der Kleinste einer ganzen Serie von Leistungsverstärkern, die kurz nach der Wende durch die zwischenzeitig privatisierte Klingenthaler Musikelektronik GmbH unter dem Markennamen „M.E.K. sound“ produziert wurden. Das nur 44 mm hohe, 330 mm tiefe  und 7,4 kg schwere 19“-Einschub-Gerät liefert eine Leistung von 2x 120 VA an 4Ω, 2x70VA an 8Ω oder 1x 300VA an 8Ω (Stereoausgänge gebrückt). Hierbei handelt es sich jedoch schon um RMS-Leistungsangaben nach westlichen Standard, die mit den deutlich ehrlicheren DDR-Angaben wohl kaum zu vergleichen sind. Das Gerät verfügt über getrennte Lautstärkeregler für beide Kanäle, einen beleuchteten Netzschalter, zwei LEDs zur Betriebsanzeige beider Endstufen und eine weitere LED zur Anzeige eventuell gebrückter Ausgänge. An der Rückseite finden sich jeweils zwei Ein- und Ausgänge mit Klinkenbuchsen. Die beiden Eingänge wurden zusätzlich mit XLR-Buchsen versehen, Selbiges gilt auch für den gemeinsamen 8Ω-Bridge-Ausgang.

mek SPA 450 & SPA 900

Bilder & Beschreibungen folgen!

mek SPA 1200

Der Stereo-PA-Verstärker “SPA 1200” liefert eine RMS-Leistung von 2x 850 VA an 2Ω, 2x 600 VA an 4Ω, 2x 400 VA an 8Ω oder gebrückt 1700 VA an 4Ω sowie 1200 VA an 8Ω. Bild & nähere Beschreibung folgt!

mek SPA 1600

Der “SPA 1600” ist der größte „M.E.K. sound“-Verstärker. Er liefert eine RMS-Leistung von 2x 800 VA an 4Ω. Bild & nähere Beschreibung folgt!

mek SPM 8/240

Stereo-Mischverstärker, Bild & Beschreibung folgt!
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G I T A R R E N C O M B O S



Böhm regent 10

Der „regent 10“ war Mitte der 60er Jahre der erste Instrumentalverstärker, den die „F.A. Böhm KG“ in Klingenthal produziert. Das mit den Röhren ECC 83, EZ 81 und 2x ECL 86 bestückte Gerät liefert eine Sinusleistung von 8 VA, die über den integrierten 12,5VA-Breitbandlautsprecher LO 3960 BP wiedergegeben wird. Die beiden Klinkeneingänge an der Rückseite können im Pegel getrennt geregelt werden. Der Klang und die Gesamtlautstärke lassen sich über einen Höhen-, Tiefen- und Summenregler anpassen. Die Spannungsversorgung kann noch zwischen 125 V und 220 V gewählt werden.

Böhm regent 15

Der „regent 15“ löste später den „regent 10“ ab und wurde technisch weiter verbessert. Der Mischverstärker verfügt nun neben den beiden Klinkeneingängen noch über zwei weitere Diodenanschlüsse. Der Klang lässt sich jetzt für den ersten und zweiten Kanal getrennt regeln. Dem zweiten Klinkenanschluss ist eine Diodenbuchse mit etwas abweichender Empfindlichkeit parallel geschaltet, deren Signal die Klangregelung des zweiten Kanals mit übernimmt. Die zweite Diodenbuchse dient als vierter Eingang zum Anschluss eines klassischen Tonbandgerätes oder Plattenspielers mit Vorverstärker. Das Signal durchläuft hierbei aber keine separate Klang- und Pegelregelung. Auch die Endstufe wurde verbessert. So kamen hier zwei EL 84 statt der zuvor verbauten ECL 86 zum Einsatz, was für eine Ausgangsleistung von 12 VA statt 8 VA sorgt. Der 12,5VA-Breitbandlautsprecher LO 3960 BP blieb hingegen - wie auch das Gehäuse - unverändert.

Böhm regent 30 (später: Vermona regent 30)

Beim „regent 30“ konnte gegenüber dem „regent 15“ die Ausgangsleistung weiter erhöht werden. So ließ sich dank Bestückung mit den Endstufenröhren EL 34 und dem Einsatz von zwei statt einem Lautsprecher LO 3960 BP eine erhöhte Sinusleistung von 20 VA erzielen. (Bild Rückansicht)



Vermona regent 30H

Der „regent 30H“ entspricht technisch und optisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen „regent 30“, er verfügt jedoch über eine zusätzliche Federhalleinrichtung. In dem Gerät kamen in der Vorstufe drei Röhren vom Typ ECC83 und in der Endstufe zwei EL34 zum Einsatz. Außerdem wurden als Lautsprecher zwei parallel geschaltete L 3401 mit je 12,5 VA (6Ω) verbaut. Die Produktion des Verstärkers erfolgte nach Verstaatlichung der „F.A. Böhm KG“ endgültig über den Markennamen VERMONA.

Vermona regent 150K

Der „regent 150 Kofferverstärker“ war der erste bei VERMONA produzierte Transistor-Kofferverstärker. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „regent 150 (ohne …K)“ als Monoverstärker mit getrennter Bassreflexbox. Der „regent 150K“ verfügt über 2 Eingänge mit Diodenbuchsen und getrennten Lautstärke-, Höhen- sowie Tiefenregelung. Als Lautsprecher kam der L 3401 mit 12,5VA (6Ω) zum Einsatz. Der Verstärker verteilt sich auf insgesamt drei Platinen: zwei Vorstufen (für jeden Eingang getrennt) sowie eine Leistungsendstufe. Die beiden Endstufentransistoren KD605 sind direkt auf einem Kühlblech montiert. Mein Verstärker ist mit einem Aufkleber „Expovita – Hervorragendes Freizeit-Erzeugnis“ versehen, dessen Hintergrund mir jedoch nicht bekannt ist.

Vermona regent 300K

Der „regent 300K“ unterscheidet sich vom „regent 150K“ hauptsächlich durch die Bestückung mit zwei L 3401 (12,5VA/6Ω). Später kam dann der L 3404 (15VA/8Ω) zum Einsatz. Technisch entspricht der „regent 300K“ ansonsten weitestgehend dem „GA 30“.

Vermona GA 30

Der 50 cm hohe und 11,5 kg schwere „Guitar Amplifier 30“ verfügt über zwei Eingänge mit getrennten Lautstärke-, Höhen- sowie Tiefenreglern. Der Eingang 1 (5mV/5kΩ) ermöglicht den Anschluss eines niederohmigen Mikrofons, einer Gitarre (mit oder ohne Fuzz-Effekt) oder einer analogen Orgel mit geringer Ausgangsspannung. Der Eingang 2 (40mV/200kΩ) dient zum Anschluss einer Gitarre, Analogorgel mit hoher Ausgangsspannung, eines Tonband/Kassettenrecorder oder etwas zeitgemäßer eines CD-/MP3-Players mit Kopfhörerausgang. Das Gerät ist mit dem Lautsprecher L 3401 (12,5"/12,5VA/6Ω) bestückt. Der Verstärker mit einer Ausgangsleistung von 15/25 VA verteilt sich auf insgesamt drei Platinen: zwei Vorstufen (für jeden Eingang getrennt) mit jeweils einem SC238 und SC239,  sowie eine Leistungsendstufe mit SC237, SC 238, BC177, BC 211, BC 313. Die beiden Endstufentransistoren KD605 sind direkt auf einem Kühlblech montiert. Neben dieser Ausführung des „GA 30“ gab es das Gerät auch mit dem deutlich leistungsstärkeren Chassis L 1635 (12,5"/100VA/8Ω, gusseiserner Korb und 145mm-Magnet). Diese Verstärker gingen aber wohl ausschließlich in den Export.

Echolette CA 30

Speziell für den Westexport wurde der „Vermona GA 30“ optisch überarbeitet und mindestens von 1978 - 1980 als „Echolette CA 30“ durch der gleichnamigen Münchner Firma in der Bundesrepublik vertrieben. Ein Verweis auf den ursprünglichen Hersteller aus dem Vogtland fehlt komplett, wobei sich auf der Rückseite trotzdem ein etwas seltsam übersetztes „Made in DDR“ findet. Die Verstärkerrückwand entspricht noch dem „Regent 150K“ mit abnehmbaren Netzkabel und der von außen zugänglichen Hauptsicherung. Das Chassis ist lediglich mit „Specially designed for Echolette Orchestra Electronics - 63055“ beschriftet. Ich vermute hier einen L 3401 oder L 3402 aus Leipziger Produktion.

Echolette CA 30 N

Der „Echolette CA 30 N“ entspricht technisch komplett dem „Vermona GA 30“ bzw. „Echolette CA 30“  Die Combo verfügt lediglich über ein abweichendes Gehäuse mit diagonalem statt horizontalem Bedienfeld und eine vollflächige Lautsprecherabdeckung statt der runden Öffnung. Das abnehmbare Netzkabel und die von außen zugängliche Hauptsicherung des „Echolette CA 30“ wurden beibehalten.

Echolette CA 30 R

Der „Echolette CA 30 R“ entspricht technisch weitestgehend dem größeren „Vermona GA 60“. Optisch wurde er wiederum an den „Echolette CA 30 N“ angepasst. Der Verstärker besitzt zwei Eingänge mit gemeinsamer Höhen-, Mitten- und Tiefenregelung sowie Fuzz-, Depth- und Frequency-Einstellung. Die Mittenregelung lässt sich zudem abschalten. Außerdem verfügt er über einen regelbaren Federhall, der sich über den „Footswitch“-Anschluss zusätzlich unterbrechen lässt. Der ansonsten mit dem „GA 60“ komplett identische Verstärker verfügt lediglich über zwei Endstufentransistoren „KD 605“ statt der leistungsstärkeren „KD 606“ im „GA 60“, einen 2200µF- statt 4700µF-Siebelko und Druck- statt Kipp-Netzschalter. Als Trafo kam der „Bv 5131“ statt des „Bv 7130“ zum Einsatz. Beide weisen jedoch die selbe Größe und Anschlussbelegung auf. Der größte Unterschied zum „GA 60“ besteht wohl in der Bestückung mit einem statt zweier 30cm-Lautsprecher. Das Chassis ist lediglich mit „Specially designed for Echolette Orchestra Electronics“ beschriftet. Ich vermute hier einen L 3401 oder L 3402 aus Leipziger Produktion. Auch ansonsten wurden - wie bei ECHOLETTE üblich - alle Herstellerverweise getilgt. Selbst das auf dem „CA 30“ noch vermerkte „Made in DDR“ fehlt hier. Die Produktion im erzgebirgischen Klingenthal ist eigentlich erst bei herausgezogenem Verstärker auf dem Trafo zu erkennen. Die hier abgebildete Combo von 1981 ist wohl eines der letzten Echolette-Geräte, da die Münchener Marke im selben Jahr von DYNACORD übernommen wurde. VERMONA-Verstärker mit DYNACORD-Typenbezeichnung sind mir jedoch nicht bekannt.

Vermona GA 60

Der „Guitar Amplifier 60“ entspricht technisch weitestgehend dem Vorgänger „regent 300K“ und eigentlich auch der zuvor beschrieben Exportausführung „Echolette CA 30 R“. Optisch wurde er hingegen an den „GA 30“ angepasst. Das Gerät verfügt über zwei Eingänge mit gemeinsamer Höhen-, Mitten- und Tiefenregelung sowie Fuzz-, Depth- und Frequency-Einstellung. Die Mittenregelung lässt sich zudem abschalten. Außerdem verfügt er über einen regelbaren Federhall, der sich über den „Footswitch“-Anschluss zusätzlich unterbrechen lässt. Der ansonsten mit dem „GA 60“ komplett identische Verstärker verfügt lediglich über zwei leistungsstärkere Endstufentransistoren „KD 606“ statt der „KD 605“, einen 4700µF statt 2200µF-Siebelko und Kipp- statt Druck-Netzschalter. Der größte Unterschied besteht wohl in der Bestückung mit zwei statt einem 30cm-Lautsprecher (vermutlich L 3404).

Vermona regent 12-G1

Der  „regent 12-G1“ war der kleinste Gitarrenverstärker der Klingenthaler REGENT-Serie. Er verfügt lediglich über einen Klinkeneingang (4 mV). Der Eingangspegel lässt sich in der Vorstufe, bestehend aus einem SC239 und SC238, über das Lautstärkepoti regeln. Das Signal durchläuft anschließend eine sehr einfache Klangregelung mit Hoch- und Tiefpass sowie entsprechenden Reglern. Die nachgeschaltete Endstufe ist mit dem SD335 und SD336 bestückt. Die Wiedergabe erfolgt über den 16x25cm-Ovallautsprecher L 6501 mit 6 VA (4Ω). Ansonsten verfügt der Verstärker lediglich über einen Netzschalter mit Anzeige-LED und ein fest installiertes Netzkabel. Das Gehäuse ist komplett geschlossen ausgeführt. Die Front ist leicht abgeschrägt, auf Schutzecken wurde noch verzichtet. Aus der Typenbezeichnung geht - wie schon beim „regent 30-2R“ oder „regent 100G1“ - die Musikleistung (12 VA), die Verwendung (Gitarrenwiedergabe) und die Anzahl der Eingänge hervor (…1). …

… Neben der regulären Ausführung gab es bereits mindestens seit dem Dezember 1983 „regent 12-G1“, in denen die Verstärkerplatine des nachfolgend beschriebenen „regent 10G“ verbaut wurden. Statt einer Transistor-Endstufe mit je einem SD335 und SD336 besitzen diese Geräte einen IC-Verstärker vom Typ A2030V. Parallel zur DDR-Ausführung gab es Geräte für den Westexport ohne Hersteller-/Herkunftsangabe und mit ausgeschwärztem Lautsprecher-Typenschild (oberes Bild, Export mit A2030V-Endstufe vom Dezember 1983).

Vermona regent 10G

Der „regent 10G“ wurde ab 1986 als Nachfolger des zuvor beschriebenen „regent 12-G1“ produziert. Die Vorstufe - bestehend aus einem SC239 und SC238 – sowie die Klangregelung und der 6VA/4Ω-Lautsprecher L 6501 wurden lückenlos vom „12-G1“ übernommen. Lediglich die Transistor-Endstufe weicht hier dem schon in vielen RFT-Heimverstärkern verbauten IC-Verstärker A2030V. Das Gehäuse besitzt – im Gegensatz zum „regent 12-G1“ - eine komplett senkrechte Front und Plastikschutzecken, die Lautsprecherblende war anfangs aber immer noch abgeschrägt (Bild unter „Falcon 10G“). Später wurden auch diese senkrecht ausgeführt (dieses Bild). Außerdem wechselte im selben Zuge die Optik des Stoffbezugs, wie eigentlich bei allen Vermona-Boxen. Parallel zur DDR-Variante gingen die Verstärker auch in größeren Stückzahlen in den Westexport (ebenfalls dieses Bild). Hierbei wurde die Modelbezeichnung „regent 10G“ lediglich durch ein gekürztes „10G“ ersetzt und das Lautsprechertypenschild ausgeschwärzt. Die DDR-Herkunft hat der westdeutsche Importeur auf dem rückseitigen Typenschild jedoch nicht geleugnet.

Falcon 10G

Neben der bereits zuvor beschriebenen Exportausführung ohne nähere Herstellerangabe gibt es den „regent 10G“ auch mit zusätzlichen FALCON-Typenschild auf der Lautsprecherabdeckung. „Falcon“ war hierbei offensichtliche eine E-Gitarren-Serie des amerikanischen Herstellers „Gretsch“. Dieser lieferte auch E-Gitarren in die Bundesrepublik und ergänzte sie wohl zum Teil mit Vermona-Verstärkern aus DDR-Produktion. Neben dem kleinen „Falcon 10G“ gab es auch den größeren „Falcon R 221“ von Vermona. Das Typenschild mit dem Schriftzug „Made in GDR“ und der ehrlichen DDR-Leistungsangabe wurde hierbei unverändert übernommen. Sinniger Weise wurde aber das Lautsprecher-Typenschild trotzdem ausgeschwärzt (wie auch schon bei den Export-10G). Vielleicht war das rückseitige Typenschild für die Exportgeräte ursprünglich auch so nicht angedacht?!

Matrix 10G

Der „regent 10G“ wurde in der Bundesrepublik auch als „Matrix 10G“ vertrieben. Parallel gingen für MATRIX noch der „Vermona regent R 221“, der „ME regent 30-B“ und „regent VM 30B“ in den Export.

sound city sc 10 (Vermona regent 10G)

Der „Vermona regent 10G“ wurde in Westeuropa auch als „sound city sc 10“ vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich lediglich durch die abweichend beschriftete Verstärker-Frontblende. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich ein britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 30“, „30 R“, „sc 50“ und „sc 120 r“ auf Basis des „regent 30-G“, „Rock 30-R“, „regent 50-G“ bzw. „regent 100-G1“ und die Bassverstärker „sound city sc 10 b“, „sc 30 b“ und „sc 50 b“ auf Basis des „regent 10-B“, „30-B“ bzw. „50-B“.

Vermona regent 25-G1

Der Gitarrenverstärker "Vermona regent 25-G1" (25VA Musikleistung, Gitarre, 1 Kanal) wurde ab Anfang der 80er im VEB Klingenthaler Harmonikawerke produziert. Das Gehäuse ist bis auf einen schmalen Schallschlitz an der unteren Rückseite komplett geschlossen ausgeführt. Der Verstärker war die einfachste Vermona-Ausführung in dieser Leistungsklasse und ist lediglich mit einem High- und Low-Pegel-Eingang ausgestattet (4,5 & 45 mV), verfügt über einen Bass- und Höhenregler sowie über zwei Regler für den Ein- und Ausgangspegel. Auf einen Federhall und einen Kopfhöreranschluss wurde noch verzichtet. Ansonsten besitzt der Verstärker lediglich eine Netz-LED. Als Endstufentransistoren kamen zwei KD605 zum Einsatz.

Kay Sound Fashion 30L (Vermona regent 25-G1)

Der "Vermona regent 25-G1" wurde optisch etwas modifiziert auch als "Kay Sound Fashion 30L" vertrieben. Das Gerät war offensichtlich für den britischen und eventuell auch amerikanischen Markt gedacht. Optisch unterscheidet sich der „30L“ vom „25-G1“ nur durch die veränderten Beschriftung (Kay Sound Fashion 30L – Solid State Amplifier). Parallel zum Gitarrenverstärker „Kay Sound Fashion 30L“ gab es noch die 50VA-Ausführung „Kay Sound Fashion 50L“ auf Basis des „regent 50-G1“ und den mit diesem fast baugleichen Bassverstärker „Kay Sound Fashion 50B“ auf Basis des „regent 50-B1“.

ME regent 30-G (Vermona)

Der "ME regent 30-G" wurde ab Mitte der 80er als Nachfolger des „Vermona regent 25-G1“ im zwischenzeitig umbenannten VEB Musikelektronik Klingenthal (ME) produziert. Der Verstärker verfügt lediglich über einen High- und Low-Pegel-Eingang, einen Bass- und Höhenregler sowie über zwei Regler für den Ein- und Ausgangspegel. Auf den Federhall und Kopfhöreranschluss wurde – wie schon beim Vorgänger – verzichtet. Ansonsten besitzt der Verstärker lediglich eine Netz-LED. Als Lautsprecher kam das 15VA/8Ω-Breitbandchassis L 3102 zum Einsatz.

sound city sc 30 (ME regent 30-G)

Der „regent 30-G“ wurde in Westeuropa auch als „sound city sc 30“ vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich lediglich durch die abweichend beschriftete Verstärker-Frontblende. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich ein britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 10“, „30 R“, „sc 50“ und „sc 120 r“ auf Basis des „regent 10G“, „Rock 30-R“, „regent 50-G“ bzw. „regent 100-G1“ sowie die Bassverstärker „sound city sc 10 b“, „sound city sc 30 b“ und den „sc 50 b“ auf Basis des „regent 10-B“, „30-B“ bzw. „50-B“.

Avora 30-G (ME regent 30-G)

Der Gitarrenverstärker „regent 30-G“ wurde für den Export auch als „AVORA 30-G“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „regent 1060“, „ME 10G“, „regent R 225“, „regent 50-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent ME 30B“, „regent 50-B1“ und „regent 50-B“ als „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „ME 10“, „R 225“, „50-G“, „30-B1“, „30-B“, „ME 30B“ und „50-B1“ und „2050 / Bass Amplifier“.

Vermona regent 30-2S

Beschreibung folgt!

Vermona regent 30-2R & Rock 30-2R

Der „regent 30-2R“ (teilweise auch als „Rock 30-2R“ bezeichnet) entspricht weitestgehend dem "GA 30", dessen Gehäuse auch verwendet wurde. Er verfügt über zwei Eingänge mit getrenntem Lautstärke-, Höhen- sowie Tiefenreglern. Der Eingang 1 (5mV/5kΩ) ermöglicht den Anschluss eines niederohmigen Mikrofons, einer Gitarre oder einer analogen Orgel mit geringer Ausgangsspannung. Der Eingang 2 (40mV/200kΩ) dient zum Anschluss einer Gitarre, Analogorgel mit hoher Ausgangsspannung, eines Tonband/Kassettenrecorder oder etwas zeitgemäßer eines CD-/MP3-Players mit Kopfhörerausgang. Des Weiteren verfügt der Verstärker über einen getrennt sowie in Summe regelbaren Federhall, der sich über die Reverb-Stop-Buchse auch extern ab- und wieder zuschalten lässt.

ME Rock 30-R (Vermona)

Der "Rock 30-R" wurde ab Mitte der 80er parallel zum „regent 30-G“ produziert. Der Verstärker verfügt – wie der „30-G“ - über einen High- und Low-Pegel-Eingang, einen Bass- und Höhenregler sowie über zwei Regler für den Ein- und Ausgangspegel („Gain & „Volume“). Zusätzlich besitzt er einen regelbaren Federhall mit Reverb-Stop-Anschluss, eine Kopfhörerbuchse und einen Slave-Out-Ausgang zum Nachschalten eines weiteren Verstärkers.

sound city 30 R & sound city guitar amplifier (ME Rock 30-R)

Der „ME Rock 30-R“ wurde in Westeuropa auch als „sound city guitar amplifier 30 R“ und „sound city guitar amplifier“ (ohne Typenbezeichnung „30 R“) vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich neben der abweichend beschrifteten Verstärker-Frontblende auch durch die vollflächige Stoff-Lautsprecherabdeckung, die so beim „Rock 30-R“ eigentlich nicht mehr zum Einsatz kam. Ich vermute, daher, dass der „sound city Guitar amplifier“ noch vor der DDR-Binnenmarkt-Variante „Rock 30-R“ produziert wurde. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich ein britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 10“, „sc 30“, „sc 50“ und „sc 120 r“ auf Basis des „regent 10G“, „30-G“, „50-G“ bzw. 100-G1“ sowie die Bassverstärker „sound city sc 10 b“, „sound city sc 30 b“ und den „sc 50 b“ auf Basis des „regent 10-B“, „30-B“ bzw. „50-B“.

Vermona regent 60-2R

Der „regent 60-2R guitar amplifier“ entspricht optisch komplett dem zuvor beschriebenen „regent 30-2R“. Auch die Ausstattung ist identisch. Ich vermute anhand der Typenbezeichnung „60…“, dass hier lediglich - wie schon in der Westexport-Ausführung des „GA 30“ - ein stärkerer Lautsprecher zum Einsatz kam (?).

Vermona regent 60-2S

Der „regent 60-2S guitar amplifier“ entspricht offensichtlich weitestgehend dem zuvor beschriebenen „regent 30-2R“. Das Gehäuse ist komplett identisch. Im ebenfalls fast baugleichen Verstärkerteil fehlt lediglich das Regelpotentiometer für den verbauten Federhall. Somit lässt sich dieser nur durch Anschluss eines entsprechenden Fußschalters an die Reverb-Stop-Buchse deaktivieren. Des Weiteren vermute ich anhand der Typenbezeichnung „60...“, dass hier - wie schon in der Westexport-Ausführung des „GA 30“ - ein stärkerer Lautsprecher zum Einsatz kam (?).

Vermona regent 50-G1

Der knapp 25 kg schwere Gitarrenverstärker "Vermona regent 50-G1" (50VA - Gitarre 1-Kanal) wurde ab 1979 im VEB Klingenthaler Harmonikawerke produziert. Der Verstärker unterscheidet sich vom zuvor bereits beschriebenen „regent 25-G1“ eigentlich nur durch das größere Gehäuse, den höher dimensionierten Lautsprecher L 3511 mit einer Nennleistung von 50VA (4Ω), den größeren Netztrafo und die beiden Endstufentransistoren KD606 (statt KD605). Der Verstärker ist ansonsten schaltungstechnisch komplett identisch.

Kay Sound Fashion 50L (Vermona regent 50-G1)

Der "Vermona regent 50-G1" wurde optisch etwas modifiziert auch als "Kay Sound Fashion 50L" vertrieben. Das Gerät war offensichtlich für den britischen und eventuell auch amerikanischen Markt gedacht. Optisch unterscheidet sich der „50L“ vom „50-G1“ nur durch die veränderten Beschriftung (Kay Sound Fashion 50L – Solid State Amplifier). Parallel zum Gitarrenverstärker „Kay Sound Fashion 50L“ gab es noch den fast baugleichen Bassverstärker „Kay Sound Fashion 50B“ auf Basis des „regent 50-B1“ mit abgeschrägter Front und zusätzlichen Bassreflexöffnungen hinter der Stoffblende.

ME regent 50-G (Vermona)

Der "ME regent 50-G" wurde seit mindestens 1984 als Nachfolger des „Vermona regent 50-G1“ im zwischenzeitig umbenannten VEB Musikelektronik Klingenthal (vormals VEB Klingenthaler Harmonikawerke) produziert. Technisch blieb das Gerät offensichtlich unverändert, lediglich das Gehäuse zeigt sich optisch überarbeitet. Der Verstärker verfügt über einen High- und Low-Pegel-Eingang, einen Bass- und Höhenregler sowie über zwei Regler für den Ein- und Ausgangspegel. Auf den Federhall und Kopfhöreranschluss wurde – wie schon beim Vorgänger – verzichtet. Ansonsten besitzt der Verstärker lediglich eine Netz-LED.

Bei späteren „regent 50-G“ wurde dann die vollflächige Stoff-Lautsprecherblende durch ein rundes Lautsprecher-Lochblech ersetzt. Parallel zur Produktion für die DDR und die RGW-Länder gingen die Verstärker auch in den Westexport (Bild). Hierbei wurde das ausführliche Typenschild mit kompletter Herstellerangabe durch ein vereinfachtes Typenschild ersetzt, auf dem sich aber trotzdem die Angabe „Made in GDR“ findet. Außerdem ist das Lautsprecher Typenschild ausgeschwärzt. Hier lässt sich aber etwas erhaben unter starkem Licht trotzdem noch die Beschriftung „L 3511 - 50VA 4Ω - VEB Nachrichtenelektronik Leipzig“ erkennen.

sound city sc 50 (ME regent 50-G)

Der „ME regent 50-G“ wurde in Westeuropa auch als „sound city sc 50“ vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich lediglich durch die abweichend beschriftete Verstärker-Frontblende. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich ein britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 10“, „sc 30“, „30 R“ und „sc 120 r“ auf Basis des „regent 10G“, „regent 30-G“, „Rock 30-R“ bzw. „regent 100-G1“ sowie die Bassverstärker „sound city sc 10 b“, „sound city sc 30 b“ und den „sc 50 b“ auf Basis des „regent 10-B“, „30-B“ bzw. „50-B“.

Avora 50-G (ME regent 50-G)

Der Gitarrenverstärker „regent 50-G“ wurde für den Export auch als „AVORA 50-G“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „regent 1060“, „ME 10G“, „regent R 225“, „regent 30-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent 50-B1“, „regent ME 30B“ und „regent 50-B“ als „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „ME 10“, „R 225“, „30-G“, „30-B1“, „30-B“, „50-B1“, „ME 30B“ und „2050 / Bass Amplifier“.

ME Rock 50-R (Vermona)

Der "Rock 50-R" wurde ab Mitte der 80er parallel zum „regent 50-G“ produziert. Der Verstärker verfügt – wie der „50-G“ - über einen High- und Low-Pegel-Eingang, einen Bass- und Höhenregler sowie über zwei Regler für den Ein- und Ausgangspegel („Gain & „Volume“). Zusätzlich besitzt er einen regelbaren-Federhall mit Reverb-Stop-Anschluss, eine Kopfhörerbuchse und einen Slave-Out-Ausgang zum Nachschalten eines weiteren Verstärkers.

Vermona regent 100-G1

Der „Vermona regent 100-G1“ war der bis zu diesem Zeitpunkt leistungsstärkste Instrumentalverstärker aus DDR-Produktion.  Das 70 x 50 x 28cm große und 27kg schwere Gerät verfügt über zwei Eingangskanäle (Lead/Rythm & Bass/Organ) mit jeweils einem High- und Low-Pegel-Anschluss, einen 8Ω-Lautsprecher- und einen Slave-Ausgang zum Nachschalten eines weiteren Verstärkers. Als Lautsprecher kamen zwei 30VA/4Ω-Breitbandchassis vom Typ L 3501 zum Einsatz.

sound city sc 120 r (Vermona regent 100-G1)

Der „Vermona regent 100-G1“ wurde in Westeuropa auch als „sound city sc 120 r“ vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich lediglich durch die abweichend beschriftete Verstärker-Frontblende. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich ein britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 10“, „sc 30“, „30 R“ und „sc 50“ auf Basis des „regent 10G“, „regent 30-G“, „Rock 30-R“ sowie „regent 50-G“ und die Bassverstärker „sound city sc 10 b“, „sc 30 b“ und „sc 50 b“ auf Basis des „regent 10-B“, „30-B“ und „50-B“.

ME regent R 221 (Vermona)

Der Gitarrenverstärker „ME regent R 221“ wurde von 1986 bis mindestens 1988 als Nachfolgemodell der „Vermona GA 30“ und „Vermona Rock 30-2R“ vom zwischenzeitig umbenannten VEB Musikelektronik Klingenthal (ME) produziert. Er verfügt über einen Eingang mit Höhen-, Mitten- und Tiefenregler sowie einen regelbaren Federhall. Außerdem besitzt er einen weiteren Eingang ohne Mittenregler und Federhall. Zusätzlich lässt sich noch ein nachgeschalteter zweiter Verstärker über „Slave out“ anschließen. Als Chassis kam der 30cm-Breitbandlautsprecher L 3402 mit 15 VA und 8Ω zum Einsatz und als Endstufe zwei SD347. Das Gehäuse ist etwas kompakter gehalten als die Standardgröße der sonstige 30er-Serie. Der Federhall wurde erstmals direkt in den Verstärker integriert und befindet sich nicht mehr neben dem Lautsprecher. Das Netzkabel ist aber weiterhin nicht abnehmbar und die Sicherung auch noch nicht direkt von außen zu entnehmen. Leider gestaltet sich auch die Entnahme des Verstärkerchassis etwas schwieriger als ansonsten von VERMONA gewöhnt. So kann dieses nach Entfernen der Lautsprecher- und Verstärkerabdeckung sowie des Griffes erst komplett nach hinten entnommen werden, wenn die zusätzlich verklebten Kanthölzer für die Rückwand entfernt werden. Die Sicherung lässt sich aber wiederum recht unkompliziert ohne kompletten Ausbau wechseln. Selbiges gilt für die mit der Zeit ziemlich heftig kratzenden Potis. Einfach das Frontblech bei leicht gelöstem Chassis entfernen und die Potis sind ideal zu erreichen.

Falcon R 221 (ME regent R 221)

Beim „Falcon R 221“ handelt es sich um eine technisch identische Exportausführung der „regent  R 221“ für den Vertrieb in der Bundesrepublik. „Falcon“ war hierbei offensichtliche eine E-Gitarren-Serie des amerikanischen Herstellers „Gretsch“. Dieser lieferte auch E-Gitarren in die Bundesrepublik und ergänzte sie offensichtlich zum Teil mit VERMONA-Verstärkern aus DDR-Produktion. Auf dem Gehäuse des „R 221“ fehlt bewusst die Herstellerangabe. Es findet sich auf dem etwas kleineren Typenschild aber noch die Angabe „Made in GDR“. Seltsamerweise wurde trotz der DDR-Angabe das Typenschild des Lautsprechers ausgeschwärzt. Ich vermute, dass der Hintergrund hierfür weniger die erkennbare Herkunft aus Leipzig als viel mehr die bescheidene DDR-Leistungsangabe mit  15VA war. Nach westlicher Übertreibung wurde die Box in der Werbung wohl eher mit 100VA angegeben. Neben dem „Falcon R 221“ gab es noch den kleinen „Falcon 10G“, ebenfalls aus Klingenthal.

Matrix regent R 221 & Matrix R 221

Beim „MATRIX regent R 221“, später „MATRIX R221“, handelt es sich um die technisch identischen Exportausführungen des „ME regent 221“ für den Vertrieb in der Bundesrepublik. Auch hier wurde – wie schon beim „Falcon R 221“ - das Typenschild mit dem Schriftzug „Made in GDR“ unverändert übernommen, aber das Lautsprecher-Typenschild ausgeschwärzt. Neben dieser Combo gibt es noch den „regent 10G“, den „regent 30-B“ und „VM 30B“ mit MATRIX-Typenschild.

ME regent R 222 (Vermona)

Der „regent R 222“ entspricht prinzipiell komplett dem „regent R 221“. Es wurde jedoch auf das integrierte Federhallsystem verzichtet. Das Gerät verfügt über einen Eingang mit Höhen-, Mitten- und Tiefenregler. Außerdem besitzt es einen weiteren Eingang ohne Mittenregler. Zusätzlich lässt sich noch ein nachgeschalteter zweiter Verstärker über „Slave out“ anschließen. Als Chassis kam der 30cm-Breitbandlautsprecher L 3402 mit 15 VA und 8Ω zum Einsatz und als Endstufe zwei SD347. Das Gehäuse ist etwas kompakter gehalten als die Standardgröße der sonstige 30er-Serie.

Vermona regent R 1040

Der „Vermona regent R 1040“ löste vermutlich den zuvor bereits beschriebenen „regent 100-G1“ ab und war dann mit 100VA der leistungsstärkste Instrumentalverstärker aus DDR-Produktion. Das 700 x 500 x 280 mm große Gehäuse des Vorgängers wurde hierbei fast unverändert übernommen. Statt der beiden 30VA-Chassis des „100-G1“ kamen im „R 1040“ zwei 312mm-Breitbandlautsprecher vom Typ L 3518 mit 50 VA und 8Ω zum Einsatz. Der Verstärker besitzt – wie schon der Vorgänger – jeweils zwei High- und Low-Pegeleingänge, realisiert  jedoch nicht mehr über vier Klinkenbuchsen sondern über zwei Buchsen mit entsprechenden Umschaltern. Auch die restliche Bedienelemente-Belegung hat sich etwas geändert. Der Federhall für einen Kanal blieb erhalten. Im Inneren kamen zunehmend IC´s zum Einsatz, währen der „100-G1“ noch komplett mit Transistoren bestückt war.

ME 10G (Vermona)

Im Jahr 1989 wurde der „Vermona regent 10G“ optisch komplett überarbeitet und erschien als „ME 10G“ im Design der nachfolgend beschriebenen Combo-Serie. Das Gehäuse wirkt mit den Aluschutzkanten und Plastikecken deutlich moderner als der Vorgänger. Die vollflächige Stoffbespannung über dem Lautsprecher wurde aber noch beibehalten. Der „ME 10G“ wurde noch 1992 bei CONRAD Electronic für 129,- DM vertrieben (Bild). Parallel waren noch die Gitarrenverstärker „ME 30G“ und „50G“, die Bassverstärker „30B“ und „50B“ sowie der Gesangsverstärker „regent 1060“ erhältlich. Im Katalog heißt es zur gesamten ME-Serie: „Leistungsfähige, kompakte Gitarrenverstärker der ME-Serie für Musiker. Modernes Design mit Alu-Kanten, Kunststoffecken, schwarzem Gehäuse und Abdeckgitter. Alle Modelle besitzen sowohl Lineausgänge zum Anschluss an Beschallungsanlagen sowie Kopfhörerausgänge, Gain- und Masterregler. Übersichtliche, farblich markierte Knöpfe erleichtern eine schnelle, sichere Bedienung. Einsetzbar für Gitarre, Keybord und Mikrofon.“. Zum „15 Watt-Kofferverstärker ME-10“ (Best.-Nr. 308129) heißt es weiter: „Kleiner kompakter Kofferverstärker mit einem Eingang, jedoch ohne Line Out. Bass-/Höhenregler und Volumenregler, Frequenzbereich 60 – 12.000 Hz, Schalldruck 95 dB, Leistung 6W Sinus / 15W Musik / Abmessungen (B x H x T): 360 x 335 x 180 mm, Anschluss 220V“.

Avora ME 10 (ME 10G)

Der Gitarrenverstärker „ME 10G“ wurde für den Export auch als „AVORA ME 10“ vertrieben. Die Bedienblende mit ME-Logo blieb hierbei fast unverändert (bis auf das fehlende „…G“), das „regent“-Schild musste jedoch zugunsten eines AVORA-Schriftzuges weichen. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „regent 1060“, „regent 30-G“, „regent R 225“, „regent 50-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent ME 30B“, „regent 50-B1“ und „regent 50-B“ als „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „30-G“, „R 225“, „50-G“, „30-B1“, „30-B“, „ME 30B“, „50-B1“ und „2050 / Bass Amplifier“.

regent ME 30G (Vermona)

Der "ME 30 G" wurde Ende der 80er Jahre als vereinfachte Ausführung des "VM 30" im VEB Musikelektronik Klingenthal produziert und ist mit dem 12½"-Breitbandlautsprecher L 3412 (30VA/8Ω) bestückt. Er verfügt über einen High- und Low-Pegel-Eingang, Höhen-, Mitten-, Bass- und Gain-Regler, Line-Out-Ausgang sowie zusätzlichen Kopfhörer-Ausgang an der Rückseite. Die Geräte wurden 1990 unverändert von der Klingenthaler Musikelektronik GmbH weiter produziert und auch entsprechend beschriftet, bevor die MEK-sound-Serie folgte. Noch bis mindestens 1992 war der „30G“ bei CONRAD Electronic für 269,- DM erhältlich. In der Beschreibung zum „Kofferverstärker ME-30 G“ (Bestell-Nr. 308137) heißt es: „Zwei Eingänge (High/Low) zur idealen Anpassung, Klangregler Bass/Mitten/Höhen, Volumenregler, Frequenzbereich 40 – 18.000Hz, Leistung 30W max., Line Out 120Ω, Kopfhöreranschluss max. 8V/120Ω, Abmessungen (B x H x T): 535 x 415 x 270 mm, Anschluss 220V“.

regent ME 50G (Vermona)

Die „ME 50G“ wurde Ende der 80er Jahre als Nachfolger des „regent 50-G“ produziert. Die Gitarrenbox im typischen Combo-Serien-Gehäuse mit Alukanten unterscheidet sich in der Ausstattung vom Vorgänger durch die zusätzliche Line-Out-Buchse zum Anschluss eines weiteren Verstärkers und einen Verzerrer (Tube/Clean-Taste) mit entsprechenden Anzeige-LED´s sowie zusätzlicher Klinkenbuchse. Noch bis mindestens 1992 war der „50G“ bei CONRAD Electronic für 399,- DM erhältlich. In der Beschreibung zum „Kofferverstärker ME-50 G“ (Bestell-Nr. 308153) heißt es: „Mit eingebautem, regelbarem Verzerrer. Der Verzerrer kann sowohl manuell wie auch extern über Fußschalter hinzugeschaltet werden. 2 Eingänge (High/Low), Klangregler Bass/Mitten/Höhen, Volumenregler, Frequenzbereich 40 – 18.000Hz, Leistung 50W max., Line Out 120Ω, Kopfhöreranschluss max. 8V/120Ω, Abmessungen (B x H x T): 535 x 460 x 270 mm, Anschluss 220V“.

regent VM 10 (Vermona)

Der „regent VM 10“ wurde  ab 1989 als kleinster Gitarrenverstärker der Combo-Serie im VEB Musikelektronik Klingenthal produziert und basiert technisch noch auf dem „Regent 10G“. An dem schon beim „ME 10G“ verwendeten (aber etwas höheren) Gehäuse wurde die vollflächige Stoffbespannung durch eine Lochblech-Lautsprecherabdeckung ersetzt. Was optisch nicht ganz passt, ist der im Gegensatz zu den größeren Combo-Boxen verwendete Oval-Lautsprecher. Dieser ist hinter der trotzdem runde Abdeckung von außen auch direkt sichtbar. Der technisch überarbeitete Verstärker verfügt über einen High- und Low-Pegel-Eingang, einen beleuchteten Netzschalter, einen Höhen-, Mitten- und Bass-Regler, jeweils einen Eingangs- und Ausgangspegel-Regler (Overdrive & Volume), einen Line-Out-Ausgang (0dB/775mV) sowie einen zusätzlichen Kopfhörer-Anschluss. Als Endstufe kam wieder der IC-Verstärker A2030H (MDA-/TDA2030) von HFO zum Einsatz, als Lautsprecher das 160 x 250 mm große 4Ω-Breitbandchassis L 6501 mit 6 VA. Die Verstärker-Einheit lässt sich nach Entfernen der entsprechenden Verschraubung und des Tragegriffes nach vorne entnehmen. Selbiges gilt für das Lautsprecherchassis, nur das hier noch zusätzlich das Gitter und die Frontblende entfernt werden müssen.

regent VM 30 (Vermona)

Beschreibung folgt!

regent VM 60 (Vermona)

Bild & Beschreibung folgt!



M.E.K. sound DCA 50

Der „DCA 50“ (Duo Channel Amplifier 50 Watt) wurde ab 1992 von der zwischenzeitig privatisierten Klingenthaler Musikelektronik GmbH auf Basis der Combo-Serie entwickelt und produziert. Hierbei erfuhr das Gehäuse - wie ich finde – eine sehr gelungene optische Überarbeitung. Der Gehäusebezug sowie die Plastikecken blieben komplett unverändert, die ebenfalls identischen Aluminium-Kantenprofile sind jetzt lediglich schwarz eloxiert und das Gehäuse rückseitig offen ausgeführt. Die vollflächige Lautsprecherabdeckung, die Bedienelemente und der Griff sind hingegen komplett neu, ähneln aber auch wieder den Vorgängern. Auf die Herstellerangabe „Klingenthaler Musikelektronik GmbH“ an der Rückseite, wie sie bei den letzten „ME 30G“ noch zu finden war, wurde in der schwierigen Nachwendezeit wohl bewusst verzichtet. Auf der Front findet sich lediglich das Logo „M.E.K. sound“ und auf der Rückseite „M.E.K. product“. Der „DCA 50“ klingt besonders im Vergleich zu den älteren Vermona-Combos etwas dünner, aber nach wie vor gut. Was sehr positiv auffällt, ist das nun deutlich reduzierte Grundrauschen und Einschaltknacken. Technisch findet sich auch bei meiner Box von 1993 viel Bekanntes aus DDR-Zeiten wieder. Der lediglich mit „MEK system“ beschriftete 12“-Lautsprecher mit Hochton-Kalotte ist durch den identischen Korb noch eindeutig als Nachfolger der Leipziger Chassis (L 3401 & Co.) zu erkennen, der Magnet wirkt aber nicht mehr ganz so hochwertig wie die plastgekapselten Ausführungen zu DDR-Zeiten. Die Belastbarkeit von 50 VA (8Ω) ist wohl weniger dem technischen Fortschritt als den nun marktüblichen Leistungsangaben geschuldet. Im Verstärker finden sich die schon zu VERMONA-Zeiten mit „TKO“ beschrifteten Platinen und diverse Frolyt-Elkos einträchtig neben Malaysischen Endstufen (TIP132 & TIP137) und anderen Halbleitern wieder. Das Gerät besitzt frontseitig zwei Klinkeneingänge mit getrennter Regelung für Eingangspegel, Höhen, Mitten sowie Bass; einen ebenfalls getrennt und in Summe regelbaren Federhall; einen gemeinsamen Master-Regler sowie Kopfhöreranschluss; außerdem einen Effektgeräte-Ein- und Ausgang, „Line“- sowie Federhall-Stop-Anschluss an der Verstärker-Rückseite.

K.M.E. sound DCA 50

Spätere „DCA 50“ (um 1995) wurden dann wieder selbstbewusst unter eigenem Namen vertrieben. So findet sich frontseitig das fast identische Typenschild mit „K.M.E. sound“ statt „M.E.K. sound“ und der zusätzlich ausgeschriebenen Herstellerbezeichnung „Klingenthaler Musik Elektronik“. Auch auf der Verstärkerrückseite wurde die Herkunft nicht mehr geleugnet. Das nun komplett geschlossene Gehäuse erhielt außerdem eine robuste Filzbeflockung (ohne Alu-Kantenleisten) und die zuvor schon vom „M.E.K. DCA 82“ bekannten zwei Bassreflexrohre. Die Filzbeflockung hat hierbei gegenüber Kunststofffolien und Kunstlederbeschichtungen den Vorteil, dass keine Kanten und Überlappungen entstehen und sich auch ungerade Kanten problemlos realisieren lassen (wie über dem Bedienteil). Der in den „K.M.E. DCA 50“ verbaute Lautsprecher unterscheidet sich optisch etwas vom „M.E.K.“, nachdem die Elektroakustik Leipzig wohl endgültig durch die Treuhand abgewickelt war (vermutlich Ersatz durch FOSTEX-Chassis).

M.E.K. sound DCA 80

Der offensichtlich recht seltene „M.E.K. DCA 80“ entspricht wohl weitestgehend dem nachfolgend beschriebenen „DCA 82“. Hier kam jedoch nur ein Breitbandlautsprecher ohne separaten Hochtöner zum Einsatz und die Bassreflexöffnungen fehlen. Nähere Infos gesucht!

M.E.K. sound DCA 82 & K.M.E. sound DCA 82

Der „Duo Channel Amplifier 82“ mit einer Ausgangsleistung von 80VA entspricht weitestgehend dem zuvor beschriebenen 50VA-Verstärker „DCA 50“. So wurde die Anordnung der Bedienelemente und Anschlüsse auch komplett übernommen. Das Gerät besitzt an der Front zwei Klinkeneingänge mit getrennter Regelung für Eingangspegel, Höhen, Mitten sowie Bass; einen ebenfalls getrennt und in Summe regelbaren Federhall; einen gemeinsamen Master-Regler sowie Kopfhöreranschluss; außerdem einen Effektgeräte-Ein- und Ausgang, „Line“- sowie Federhall-Stop-Anschluss an der Verstärker-Rückseite. Im Gegensatz zum „DCA 50“ kam in dem nur geringfügig breiteren Gehäuse jedoch eine leistungsstärkere Endstufe bestehend aus einem TIP142 und TIP147 sowie ein 2-Wege-Lautsprechersystem plus zwei Bassreflexöffnungen zum Einsatz. Auch hier wurden die späteren Geräte unter dem Markennamen „K.M.E. sound“ vertrieben und erhielten eine robuste Filzbeflockung (ohne Alu-Kantenleisten). Eine geschlossene Rückwand besaß die MEK-Ausführung aufgrund des Bassreflexsystems ohnehin schon. Im abgebildeten „KME DCA 82“ kam als Hochtöner der polnische 8Ω-Kalotten-Lautsprecher TONSIL GDWT 9/80 zum Einsatz, der mit etwas optimistischen 80VA Nennbelastbarkeit und 160 VA Höchstbelastbarkeit angegeben ist. Als Tief-Mittel-Töner findet sich ein FOSTEX 12W100 mit 100 VA und ebenfalls 8Ω Impedanz. Trotz Baujahr 1995 wurden hier noch einige DDR-IC´s und -Transistoren verbaut (z.B. SF817C & AD082 mit 1990er Produktionscode), die aber nur noch als Ergänzung zu aktuell verfügbaren Bauteilen dienten. Auch der regelbare Federhall blieb gegenüber der DDR-Ausführung komplett unverändert und stammt vermutlich aus eigener Fertigung.

M.E.K. sound GRA 30

Der „GRA 30“ war der kleinste Gitarrenverstärker der Klingenthaler MEK-sound-Serie. Die Typenbezeichnung orientiert sich auch hier wieder an den 30VA Musikleistung des verbauten 8Ω-Breitbandlautsprechers. Das Gerät verfügt über einen hoch- und einen niederpegeligen Eingang; einen regelbaren Federhall; Ein- und Ausgangspegelregler (Volume & Master); Bass-, Mitten, Höhenregler; Kopfhöreranschluss sowie einen Line-, Reverb Stop- und Drive-Anschluss an der Rückseite. Hier findet sich neben dem  Aufdruck „MEK sound – Made in Germany“ auch wieder die offizielle Firmenbezeichnung „Klingenthaler Musikelektronik GmbH“.

M.E.K. sound GRA 50

Der „GRA 50“ entspricht optisch weitestgehend dem schon zuvor beschriebenen „DCA 50“. Im Gegensatz zu diesem sind die beiden Eingänge jedoch nicht getrennt regelbar und der Lautsprecher besitzt keine Hochtonkalotte. Somit hat der „MEK GRA 50“ dann wohl wieder mehr mit dem „regent ME 30G“ gemeinsam, dessen Nachfolger er wohl auch war. Die Abstammung von der VERMONA-Combo-Serie aus DDR-Zeiten ist auch hier wieder unverkennbar.
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B A S S V E R S T Ä R K E R



ME regent 10-B (Vermona)

Der „regent 10-B“ war der kleinste Bassverstärker der Klingenthaler Regent-Serie. Er verfügt lediglich über einen Klinkeneingang. Der Eingangspegel lässt sich in der Vorstufe über ein „Gain“-Poti regeln. Das Signal durchläuft anschließend eine sehr einfache Klangregelung für die Höhen und Tiefen. Die nachgeschaltete Endstufe ist  mit dem schon in vielen RFT-Heimverstärkern verbauten IC-Verstärker „A2030V“ bestückt. Die Wiedergabe erfolgt über einen  16x25cm-Ovallautsprecher. Ansonsten verfügt der Verstärker lediglich über einen Netzschalter mit Anzeige-LED und ein fest installiertes Netzkabel. Das Gehäuse entspricht dem „regent 10G“, wurde jedoch etwas höher ausgeführt und mit einer Bassreflexöffnung unterhalb des Lautsprechers versehen.

sound city sc 10 b (ME regent 10-B)

Der „regent 10-B“ wurde in Westeuropa auch als „sound city sc 10 b“ vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich lediglich durch die abweichend beschriftete Verstärker-Frontblende. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich eine britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 30 b“ und den „sc 50 b“ auf Basis des „regent 30-B„ bzw. „50-B“ sowie die Gitarrenverstärker „sound city sc 10“, „sc 30“, „30-R“, „sc 50“ und „sc 120 r“ auf Basis des „regent 10G“, „regent 30-G“, „Rock 30-R“, „regent 50-G“ bzw. „regent 100-G1“.

ME regent 30-B (Vermona)

Beschreibung folgt!

Matrix 30-B (ME regent 30-B)

Der „regent 30-B“ wurde in der Bundesrepublik als „Matrix 30-B bass amplifier“ vertrieben. Statt des REGENT-Typenschildes besitzt dieses Gerät einen MATRIX-Schriftzug. Neben dieser Combo gab es noch den „regent 10G“, den „regent R 221“ sowie den Nachfolger dieser Combo „regent VM 30B“ als MATRIX-Ausführung.

Avora 30-B1 & Avora 30-B (Vermona regent 30-B1 & 30-B)

Der Bassverstärker „regent 30-B“ wurde für den Export auch als „AVORA 30-B“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch den „AVORA 30-B1“ im „alten Design“ als Gegenstück zum „regent 30-B1“, der so wiederum in der DDR ja gar nicht vertrieben wurde. Weitere VERMONA-Verstärker mit AVORA-Schriftzug waren der „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „ME 10“, „30-G“, „ME 30B“, „50-G“, „50-B1“ und „2050 / Bass Amplifier“.

sound city sc 30 b (ME regent 30-B)

Der „regent 30-B“ wurde in Westeuropa auch als „sound city sc 30 b“ vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich lediglich durch die abweichend beschriftete Verstärker-Frontblende. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich ein britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 10 b“ und den „sc 50 b“ auf Basis des „regent 10-B“ bzw. „50-B“ sowie die Gitarrenverstärker „sound city sc 10“, „sc 30“, „30 R“, „sc 50“ und „sc 120 r“ auf Basis des „regent 10G“, „regent 30-G“, „Rock 30-R“, „regent 50-G“ bzw. „regent 100-G1“.

Vermona regent 50-B1

Der Bassverstärker "Vermona regent 50-B1" (50VA Bass 1-Kanal) wurde ab 1979 im VEB Klingenthaler Harmonikawerke produziert. Das Gehäuse ist - wie bei einer Bassbox üblich - komplett geschlossen ausgeführt. Zwischen dem Verstärker und dem Lautsprecher befindet sich eine Trennwand. Beide Komponenten lassen sich nach vorne entnehmen. Die Front wurde leicht angewinkelt. Als Lautsprecher kam ein 12½"-Chassis mit Gusseisenkorb zum Einsatz (vermutlich L 3511 ?). Beim Verstärker handelt es sich um  die in der Ausstattung einfachste VERMONA-Ausführung. Er ist lediglich mit einem High- und Low-Pegel-Eingang ausgestattet, verfügt über einen Bass- und Höhenregler sowie über zwei Regler für den Ein- und Ausgangspegel. Der Federhall und Kopfhöreranschluss entfällt bei den Bassverstärkern ohnehin. Ansonsten besitzt der Verstärker lediglich eine Netz-LED. Als Endstufe kamen zwei "Tesla KD 606" zum Einsatz.

Kay Sound Fashion 50B (Vermona regent 50-B1)

Der "regent 50-B1" wurde optisch etwas modifiziert auch als "Kay Sound Fashion 50B" vertrieben. Das Gerät war offensichtlich für den britischen und eventuell auch amerikanischen Markt gedacht. Auf das übliche Krania-Netzkabel mit verschweißtem Stecker wurde verzichtet. An meinem Gerät von 1983 ist ein Original-Kabel vom Kabelwerk Oberspree verbaut und um dieses wurde eine Folie mit englische Beschreibung und Zeichnung zur deutschen Aderbelegung geklebt. Direkt am üblichen Vermona-Trafo ist durch geringfügig veränderte Beschaltung ein Wechsel von 220V auf 110V möglich, was auf dem Trafo selbst auch beschrieben ist. Somit konnten die Geräte recht einfach auf den britischen Netzstecker oder auf das 110V-Netz mit entsprechendem Stecker für die Amerikaner umgerüstet werden. Auf das bei den meisten Vermona-Westexport-Geräten trotzdem vermerkte "Made in GDR" wurde hier verzichtet. Optisch unterscheidet sich das Gerät neben der veränderten Beschriftung (Kay Sound Fashion 50B – Solid State Amplifier) auch durch die vollflächige Lautsprecherabdeckung mit zwei runden Bassreflexöffnungen statt des üblichen Schlitzes unterhalb der Abdeckung. Der Typenaufkleber des Lautsprechers ist, wie bei allen Vermona-Westexport-Combos, ausgeschwärzt, weshalb ich nicht sagen kann, welches Chassis verbaut wurde (vermutlich L 3511 ?). Parallel zum Bassverstärker „Kay Sound Fashion 50B“ gab es noch den fast baugleichen Gitarrenverstärker „Kay Sound Fashion 50L“ auf Basis des „regent 50-G1“ mit komplett senkrechter Front und ohne Bassreflexöffnungen hinter der Stoffblende.

Avora 50-B1 (Vermona regent 50-B1)

Der Bassverstärker „regent 50-B1“ wurde für den Export auch als „AVORA 50-B1“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „regent 1060“, „ME 10G“, „regent 30-G“, „regent 50-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent ME 30B“ und „regent 50-B“ als „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „ME 10“, „30-G“, „50-G, „30-B1“, „30-B“, „regent ME 30B“ und „2050 / Bass Amplifier“.

ME regent 50-B (Vermona)

Der Bassverstärker "ME regent 50-B" wurde ab Mitte der 80er Jahre als Nachfolger des „Vermona regent 50-B1“ im zwischenzeitig umbenannten VEB Musikelektronik Klingenthal (vormals VEB Klingenthaler Harmonikawerke) produziert. Technisch wurde das Gerät offensichtlich nicht verändert, lediglich das Gehäuse ist jetzt an der Frontseite nicht mehr abgeschrägt ausgeführt und die Verstärkerfront umgestaltet. Bei späteren „regent 50B“ wurde die vollflächige Stoff-Lautsprecherblende durch das auch bei der Combo-Serie übliche runde Lautsprechergitter ersetzt.

sound city sc 50 b (ME regent 50-B)

Der „regent 50-B“ wurde in Westeuropa auch als „sound city sc 50 b“ vertrieben. Der Verstärker unterscheidet sich lediglich durch die abweichend beschriftete Verstärker-Frontblende. Hinter der Marke „sound city“ verbirgt sich offensichtlich eine britischer Hersteller bzw. Vermarkter. Parallel zu diesem Gerät gab es noch den „sound city sc 10 b“ und „sc 30 b“ auf Basis des „regent 10-B“ bzw. „30-B“ und die Gitarrenverstärker „sound city sc 10“, „sc 30“, „30 R“, „sc 50“ und „sc 120 r“ auf Basis des „regent 10G“, „regent 30-G“, „Rock 30-R“, „regent 50-G“ bzw. „regent 100-G1“.

Avora 2050 / Bass Amplifier (Vermona regent 50-B)

Der Bassverstärker „regent 50-B“ wurde für den Export auch als „AVORA 2050 / Bass Amplifier“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „regent 1060“, „ME 10G“, „regent 30-G“, „regent 50-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent ME 30B“ und „regent 50-B“ als „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „ME 10“, „30-G“, „50-G, „30-B1“, „30-B“, „ME 30B“ und „50-B“.

regent ME 30B (Vermona)

Der "regent ME 30 B" wurde Ende der 80er Jahre als vereinfachte Ausführung des "VM 30 B" im VEB Musikelektronik Klingenthal produziert und entspricht technisch sowie optisch fast komplett dem Gitarrenverstärker „regent ME 30 G“. Der „ME 30 B“ ist ebenfalls mit einem 12½"-Breitbandlautsprecher bestückt, verfügt über einen High- und Low-Pegel-Eingang, Höhen-, Mitten-, Bass- und Gain-Regler sowie Line-Out-Ausgang. Der zusätzliche Kopfhörer-Ausgang des „ME 30 G“ entfällt - wie bei allen VERMONA-Bassverstärkern - zugunsten einer Bassreflexöffnung unterhalb des Lautsprechers, wodurch das Gehäuse auch 4cm höher ausgeführt ist. Der Lautsprecher des „ME 30G“ wurde offensichtlich unverändert beibehalten. Noch bis mindestens 1992 war der „ME 30B“ bei CONRAD Electronic für 269,- DM erhältlich. Parallel gab es noch die Gitarrenverstärker „ME 10G“, „30G“ und „50G“, den Bassverstärker „50B“ sowie den Gesangsverstärker „regent 1060“. Im Katalog heißt es zur gesamten ME-Serie: „Leistungsfähige, kompakte Gitarrenverstärker der ME-Serie für Musiker. Modernes Design mit Alu-Kanten, Kunststoffecken, schwarzem Gehäuse und Abdeckgitter. Alle Modelle besitzen sowohl Lineausgänge zum Anschluss an Beschallungsanlagen sowie Kopfhörerausgänge, Gain- und Masterregler. Übersichtliche, farblich markierte Knöpfe erleichtern eine schnelle, sichere Bedienung. Einsetzbar für Gitarre, Keybord und Mikrofon.“. Zum „Kofferverstärker ME-30 B“ (Bestell-Nr. 308145) heißt es weiter: „Speziell entwickelt für die Bass-Gitarre mit Bass-Reflex-Loch. Zwei Eingänge (High/Low) zur idealen Anpassung, Klangregler Bass/Mitten/Höhen, Volumenregler, Frequenzbereich 40 – 18.000Hz, Leistung 30W max., Line Out 120Ω, Abmessungen (B x H x T): 575 x 415 x 265 mm, Anschluss 220V“.

Avora ME 30B (Vermona)

Der Gitarrenverstärker „ME 30B“ wurde für den Export auch als „AVORA ME 30 B“ vertrieben. Die Bedienblende mit ME-Logo blieb hierbei fast unverändert, das „regent“-Schild musste jedoch zugunsten eines AVORA-Schriftzuges weichen. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „regent 1060“, „regent 30-G“, „regent R 225“, „regent 50-G“, „ME 10G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent 50-B1“ und „regent 50-B“ als „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „30-G“, „R 225“, „50-G“, „ME 10“, „30-B1“, „30-B“, „50-B1“ und „2050 / Bass Amplifier“.

regent ME 50B (Vermona)

Der „regent ME 50B“ im typischen Combo-Serie-Design entspricht in der Ausstattung soweit den Vorgängern „Vermona regent 50-B1“ und ME regent 50-B“, verfügt jedoch noch über einen zusätzlichen Line-Out-Ausgang zum Anschluss eines weiteren Verstärkers. Noch bis mindestens 1992 war der „ME 50B“ bei CONRAD Electronic für 399,- DM erhältlich (Bild). In der Beschreibung zum „Kofferverstärker ME-50 B“ (Bestell-Nr. 308161) heißt es: „Bass-Gitarrenverstärker mit hoher Leistung. Besonders kräftige Bassentwicklung durch Bass-Reflex-Loch. 2 Eingänge (High/Low), Klangregler Bass/Mitten/Höhen, Volumenregler, Frequenzbereich 40 – 18.000Hz, Leistung 50W max., Line Out 120Ω, Abmessungen (B x H x T): 625 x 460 x 270 mm, Anschluss 220V“.

regent VM 10B (Vermona)

Der „regent VM 10B“ wurde  ab 1989 als kleinster Bassverstärker der Combo-Serie im VEB Musikelektronik Klingenthal produziert und entspricht technisch weitestgehend dem Gitarrenverstärker „regent VM 10“. Er unterscheidet sich offensichtlich nur durch die zusätzliche Schallöffnung unterhalb des etwas höher gesetzten Lautsprechers. Der Verstärker verfügt über einen High- und Low-Pegel-Eingang, einen beleuchteten Netzschalter, einen Höhen-, Mitten- und Bass-Regler, jeweils einen Eingangs- und Ausgangspegel-Regler (Overdrive & Volume), einen Line-Out-Ausgang (0dB/775mV) sowie einen zusätzlichen Kopfhörer-Anschluss. Als Endstufe kam der IC-Verstärker A2030H (MDA-/TDA2030) von HFO zum Einsatz, als Lautsprecher das 160 x 250 mm große 4Ω-Breitbandchassis L 6501 mit 6 VA. Die Verstärker-Einheit lässt sich nach Entfernen der entsprechenden Verschraubung und des Tragegriffes nach vorne entnehmen. Selbiges gilt für das Lautsprecherchassis, nur das hier noch zusätzlich das Gitter und die Frontblende entfernt werden müssen.

regent VM 30B (Vermona)

Der "regent VM 30B" wurde Ende der 80er Jahre als erweiterte Ausführung des " regent ME 30 B" im VEB Musikelektronik Klingenthal produziert. Das Gerät ist vermutlich mit dem selben 12½"-Breitbandlautsprecher bestückt, verfügt über einen High- und Low-Pegel-Eingang, Höhen-, Mitten-, Bass-, Gain- und Master-Regler sowie Line-Out-Ausgang. Hinzugekommen ist die zusätzliche Level- und Frequenzeinstellmöglichkeit für den Bass- und Mittenbereich (parametrische Regelung) sowie zwei Effektanschlüsse.

Matrix VM 30B

Der Bassverstärker „regent VM 30B“ wurde – wie schon der Vorgänger „ME regent 30-B“ - in der Bundesrepublik als „Matrix VM 30B“ vertrieben. Parallel hierzu gab es noch die Gitarrenverstärker „regent 10G“ und „regent R 221“ mit MATRIX-Typenschild.

regent VM 60B (Vermona)

Beschreibung folgt!



M.E.K. sound GBA 30

Der „GBA 30“ war der kleinste Bassverstärker der Klingenthaler MEK-sound-Serie. Die Typenbezeichnung orientiert sich auch hier wieder an den 30VA Musikleistung des verbauten 8Ω-Lautsprechers. Das vom Universalverstärker „GRA 30“ abgewandelte Gerät verfügt über lediglich einen Eingang; einen Ein- und Ausgangspegelregler (Gain & Volume); Bass-, Mitten, Höhenregler sowie Kopfhöreranschluss. Statt des zweiten Eingangs und regelbaren Federhalls im „GRA 30“ besitzt der „GBA 30“ zwei Bassreflexöffnung und ein hierfür komplett geschlossen ausgeführtes Gehäuse.

K.M.E. sound GBA 30

Spätere „GBA 30“ wurden dann wieder selbstbewusst unter eigenem Namen vertrieben. So findet sich frontseitig das fast identische Typenschild mit „KME sound“ statt „MEK. sound“ und der zusätzlich ausgeschriebenen Herstellerbezeichnung „Klingenthaler Musik Elektronik“. Das Gehäuse erhielt außerdem eine robuste Filzbeflockung (ohne Alu-Kantenleisten). Die Filzbeflockung hat hierbei gegenüber den zuvor verwendeten Kunststofffolien und Kunstlederbeschichtungen den Vorteil, dass keine Kanten und Überlappungen entstehen und sich auch ungerade Kanten problemlos realisieren lassen (wie über dem Bedienteil).

K.M.E. sound GBA 50

Der 47 x 43 x 26 cm große „KME GBA 50“ entspricht optisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen „KME GBA 30“. Er verfügt jedoch über einen größeren Lautsprecher mit 50 statt 30VA sowie über eine zusätzliche Level- und Frequenzeinstellmöglichkeit für den Bass- und Mittenbereich (parametrische Regelung). Eine „MEK sound“-Ausführung gab es hier offensichtlich noch nicht (?).

M.E.K. sound GBA 80

Der „MEK sound GBA 80“ entspricht in der Ausstattung offensichtlich komplett dem zuvorbeschriebenen “GBA 50“ mit Ein- und Ausgangspegelregler (Gain & Master), Höhenregler,parametrischer Tiefen- und Mittenregelung sowie Kopfhöreranschluss. Statt eines50VA-Lautsprechers kam hier jedoch eine 80VA-Ausführung zum Einsatz und dieEndstufe wurde entsprechend stärker dimensioniert (vermutlich TIP142 und TIP147).

K.M.E. sound GBA 80

Spätere „GBA 80“ wurden unter dem Markennamen „KME sound“ vertrieben. Das Gehäuse erhielt hierbei eine robuste Filzbeflockung (ohne Alu-Kantenleisten).
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K E Y B O R D V E R S T Ä R K E R



Vermona regent R 225

Der Keybordverstärker „regent R 225“ unterscheidet sich technisch vom Gitarrenverstärker „regent 221“ offensichtlich nur durch den fehlenden Federhall und das veränderte Gehäuse (?). Bei diesem ist das Bedienteil diagonal an der Gehäuserückseite positioniert und der Verstärker hierzu komplett gedreht worden. Dieses ermöglicht die Bedienung von der Gehäuserückseite aus bei Positionierung unter oder neben dem Keybord. Der Verstärker verfügt über zwei Eingänge, einen Kopfhörerausgang sowie einen Slave-Anschluss für einen weiteren Verstärker. …

… Der „regent R 225“ wurde 1990 auch bei CONRAD Electronic für 198,- DM vertrieben. Parallel waren noch der Monoverstärker „regent 1060“; der Stereo-Verstärker „regent 2022“; die Gitarrenverstärker „ME 10G, „ME 30G“ und „50G, die Bassverstärker „30B“ und „50B“ sowie das Digital-Delay „PDD 501“ erhältlich. Zum „Keybord-Koffer-Verstärker, 20 Watt“ (Best.-Nr. 307980) heißt es in der Produktbeschreibung: „Zur Erweiterung des Klang-Dynamikbereichs. Klein, kompakt und handlich – der Keybord-Verstärker für den individuellen Einsatz. Regelmöglichkeit: Master, Middle, Treble, Bass und Gain; Eingangsempfindlichkeit (Eingang 1 und 2) 40mV; Steuerausgang für weitere Zusatzleistungsverstärker 0dB = 0,775V, Frequenzbereich 40 – 18.000Hz, Abmessungen (B x H x T) 365 x 450 x 220 mm, Gewicht 11 kg“

Avora R 225 (Vermona regent R 225)

Der Keybordverstärker „regent R 225“ wurde für den Export auch als „AVORA R 225“ vertrieben. AVORA war in den 70er und 80er Jahren offensichtlich eine Marke des niederländischen Musikinstrumente-Vertriebs Voerman. Parallel hierzu gab es noch die VERMONA-Verstärker „regent 1010“, „regent 1060“, „ME 10G“, „regent 30-G“, „regent 50-G“, „regent 30-B1“, „regent 30-B“, „regent ME 30B“ und „regent 50-B1“ als „AVORA 1000 S“, „R 1060“, „ME 10“, „30-G“, „50-G“, „30-B1“, „30-B“, „ME 30B“ und „50-B1“.
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O R G E L V E R S T Ä R K E R



Vermona OV 25-1

Der „Orgelverstärker 25-1“ wurde als Ergänzung zur „TO 10“ gebaut und kann als Ersatz für die Blende zwischen die Stativbeine geschraubt werden. In dem recht kompakten Kofferverstärker wurde der aus dem „regent 10G“ bekannte 6VA-Breitbandlautsprecher verbaut.

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M O N I T O R V E R S T Ä R K E R



Vermona regent 310

Der ab 1982 gebaute Monitorverstärker „regent 310“ verfügt über einen 775mV-Klinkeneingang mit Höhen-, Tiefen- und Lautstärkeregelung sowie einen zusätzlichen 0dB-Ausgang für einen weiteren Verstärker. Das Gerät mit zwei TESLA KD 606 in der Endstufe liefert eine Sinusleistung von 25VA (40VA Musik), die über einen L 3515 wiedergegeben wird (50VA 4Ω 12,5"-Breitbandlautsprecher mit Gusseisen-Korb). Die Spannungsversorgung erfolgt über das 230V-Netz und wird mittels LED signalisiert.

ME regent 510 (Vermona)

Der aktive Monitorverstärker „regent 510“ löste Ende der 80er Jahre den „regent 310“ ab und verfügt prinzipiell über die gleichen Funktionen wie der Vorgänger. Hinzugekommen sind lediglich eine Bassreflexöffnung und eine sogenannte „Erdschleifenbrummunterdrückungsschaltung“. Das Gehäuse wurde optisch an die Combo-Serie angepasst. Die Besonderheit ist hierbei der veränderte Dreieckwinkel von 30-60-90° statt 45-45-90°, wodurch die Box im 30°- oder 60°-Winkel zur Bühne positioniert werden kann.



mek MONITOR FM 1122 A SPECIAL

Das Aktiv-Monitor-System „FM 1122 A SPECIAL“ weist technisch und optisch offensichtlich eine große Verwandschaft zur Combo „DCA 82“ auf. So findet sich auch hier ein optisch sehr ähnliches 2-Wege-System (Hochtöner: vermutlich Fostex FH 27 mit 150VA/8Ω). Das Bedienteil beschränkt auf eine Ein- und eine Ausgangsbuchse, einen Höhen-, Tiefen und Lautstärkeregler und einen beleuchteten Netzschalter. Die Maximalleistung liegt vermutlich wie bei 80 VA, der Frequenzbereich bei 50 – 20.000 Hz. mit einer Trennfrequenz von 5.000 Hz. Später folgt dann der der Aktiv-Monitor „K.M.E. FM 1122 AE“ mit etwas verbesserter Ausstattung.
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K O M P A K T V E R S T Ä R K E R



Vermona regent 300 N (Modell-Nr. 300)

Der Mitte bis Ende der 70er produzierte „regent 300 N“ (Modell Nr. 300) war der erste volltransistorisierte Kompaktverstärker aus Klingenthal. Hierbei bildeten Verstärker und Box noch eine feste Einheit, was die Bedienung etwas erschwert. Wohl auch aus diesem Grund ist man auch relativ zügig wieder von diesem Konstruktionsprinzip abgekommen und hat es eigentlich nur noch bei den wirklich kompakten Gitarren- und Bassverstärkern verwendet. Als Lautsprecher kamen - wie in der später produzierten Box „regent 300 H/S“ (Modell 906) - zwei 12,5VA-Breitbandlautsprecher L 3401 zum Einsatz. Der Verstärker sorgt für eine Nennleistung von 25 VA (Musikleistung: 40 VA).

Vermona regent 300 H (Modell-Nr. 301)

Der „regent 300 H“ (Modell-Nr. 301) entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen „regent 300 N“ (Modell 300), verfügt aber zusätzlich über einen regelbaren Federhall.

Vermona regent 600 N

Der Kompaktverstärker „regent 600 N“ wurde parallel zum gleichnamigen Monoverstärker (Modell-Nr. 604) mit getrennter Box „regent 600/1000“ (Modell 901) produziert, verbindet jedoch beide Einheiten noch in einem Gehäuse. Der integrierte Monoverstärker sorgt für eine Ausgangsleistung von 50 VA, verfügt aber noch nicht über eine Halleinrichtung. Es stehen drei Eingänge zur Verfügung, zwei davon mit getrennter Höhen- und Tiefenregelung. Die Ausgangslautstärke lässt sich über einen gemeinsamen Summenregler einstellen. Des Weiteren besitzt das Gerät eine farbige Aussteuerungsanzeige. In der integrierten Box kam der 50VA/4Ω-Breitbandlautsprecher L 3701 als Tief/Mittel-Töner sowie insgesamt vier 8VA/8Ω-Konus-Hochtöner L 5904 zum Einsatz. Der L 3701 liegt hierbei direkt am Verstärkerausgang, während je zwei L 5904 in Reihe gelegt, paarweise parallel geschaltet, um eine L-C-Schaltung in Reihe ergänzt wurden und zwischen Minusanschluss und L 3701 liegen.
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L A U T S P R E C H E R B O X E N



Weltklang VA 1 (Tonsäule)

Die im VEB Blechblas- und Signal-Instrumenten-Fabrik Marktneukirchen unter dem Markennamen „Weltklang“ produzierte Lautsprecherbox „VA 1“ diente als Ergänzung zur gleichnamigen Verstärker-Anlage mit dem Verstärker „MV 1“. Sie wurde mit dem 12,5VA-Breitbandlautsprecher  L3354 PBK bestückt.

Weltklang VA 2 (Tonsäule)

Die VEB Blechblas- und Signal-Instrumentenfabrik Markneukirchen (bei Klingenthal) produzierte 1-Wege-Bassreflexbox zur „Verstärkeranlage 2“ wurde auf der Rückseite nur schlicht mit „VA 2“ gekennzeichnet und trug zum Teil noch das Weltklang-Logo. Sie bildete zusammen mit dem Mono-Verstärker „MV 3“ die gleichnamige „Verstärkeranlage 2“. In der 76 x 48 x 38 cm großen und 18 kg schweren Box kam anfangs der Breitbandlautsprecher L 3060 PB mit 12,5 VA und einer Impedanz von 6Ω zum Einsatz, später der gleichwertige L 3401.



Böhm regent 60 (Lautsprecherbox)

Beschreibung folgt!



Vermona regent 150 (Modell-Nr. 915)

Die 79 cm hohe und 22 kg schwere Bassreflexbox „regent 150“ (Modell-Nr. 915) wurde als Ergänzung zum gleichnamigen Verstärker (Modell Nr. 151) produziert. Sie wurde anfangs mit dem 12"-Breitbandlautsprecher L 3060, später mit dem L 3401 bestückt und erzielt somit eine Nennbelastbarkeit von 12,5 VA bei einer Impedanz von 6Ω.

Vermona regent 300 H/S (Modell 906)

Die Mitte bis Ende der 70er produzierte Lautsprecherbox „regent 300 H/S“ (Modell Nr. 906) wurde als Ergänzung zum gleichnamigen Verstärker gebaut. Die Typenbezeichnung „H“ bezieht sich hierbei auf die Nachhalleinrichtung des passenden Verstärkers und „S“ auf die Trennung von Box und Verstärker mit überarbeiteter Optik. Im 82 x 60 cm großen Gehäuse der Box kamen zwei parallel geschaltete L 3401 zum Einsatz, wodurch sich eine Nennbelastbarkeit von 25 VA (3Ω) erzielen lässt. Bei der angegebenen Belastbarkeit handelt es sich um eine VERMONA-typische Angabe. Hier wurde noch tiefer gestapelt, als man es von DDR-Geräten ohnehin schon gewohnt ist. Das von mir aus der Box geschmissene gleichgroße China-Chassis war mit 200 VA angegeben, hatte ein Drittel des Gewichtes und war klanglich deutlich dünner als der wieder original eingesetzte L 3401 mit 12,5 VA. In China-Watt umgerechnet bringt es die Box dann wohl auf über 1 kW. Das Gewicht der Box beträgt mit den Originalchassis dann auch stolze 32 kg. Der Verstärker-Anschluss an der Rückseite erfolgt noch mittels Strich-Punkt- statt der später verbauten Klinken-Stecker. Die Boxen sind auf der Front mit einem Regent-Schriftzug versehen, der bei meiner abgebildeten Box leider schon fehlt.

Suche für meine Box vier Chrom-Schutzecken!

Vermona regent 600/1000 (Modell 901)

Die Lautsprecherbox „regent 600/1000“ (Modell 901) wurde als Ergänzung zu den Verstärkern „regent 600 N Modell 604“ (Nennleistung 50 VA, ohne Halleinrichtung), „regent 600 H Modell 605“ (Nennleistung 50 VA, mit Halleinrichtung) und „regent 1000 H Modell-Nr. 100“ (Nennleistung 100 VA, mit Halleinrichtung) gebaut. Im geschlossenen Gehäuse der Box kam der 50VA/4Ω-Breitbandlautsprecher L 3701 als Tief/Mittel-Töner sowie insgesamt vier 8VA/8Ω-Konus-Hochtöner L 5904 zum Einsatz, wodurch eine Nennbelastbarkeit von 50 VA erzielt wird. Der L 3701 liegt hierbei direkt am Eingang, während je zwei L 5904 in Reihe gelegt, paarweise parallel geschaltet, um eine L-C-Schaltung in Reihe ergänzt wurden und zwischen Minusanschluss und L 3701 liegen. Optisch entspricht die Box komplett den passenden Verstärkern. Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangsleistungen der 600er- und 1000er-Verstärkerreihe war der Betrieb mit einer Box am „regent 600 N“ und „regent 600 H“ vorgesehen, während beim „regent 1000 H“ zwei Boxen verwendet werden sollten.

Vermona regent 600/1000 H/S (Modell-Nr. 905)

Die Lautsprecherbox „regent 600/1000 H/S“ (Modell-Nr. 905) wurde parallel zur kleineren „regent 300“ und als Ergänzung zu den Verstärkern „regent 600 H/S“ und „regent 1000 H/S“ gebaut. Im geschlossenen Gehäuse kam der 50VA/8Ω-Breitbandlautsprecher L 3702 als Tief/Mittel-Töner sowie insgesamt vier 8VA/8Ω-Konus-Hochtöner vom Typ L 5904 zum Einsatz. Hierdurch wird eine Nennbelastbarkeit von 50 VA erzielt. Optisch entspricht die Box ansonsten komplett den genannten Verstärkern sowie der Box „regent 300“. Auch hier gilt wie schon beim Boxen-Modell 901: Betrieb von einer Box am „regent 600 H/S“ und von zwei Boxen am „regent 1000 H/S“.

Vermona regent 600 G (Modell 903)

Die Lautsprecherbox „regent 600 G“ (Modell 903) wurde als Ergänzung zum Gesangsverstärker „regent 600 G“ (Modell-Nr. 606) produziert und unterscheidet sich technisch deutlich von der „regent 600/1000“ (Modell 901) und „regent 600/1000 H/S“. Im Gegensatz zu diesen Boxen ist die „regent 600 G“ lediglich mit zwei 12,5VA-Chassis bestückt (vermutlich L 3401 ?) und entspricht somit eigentlich den „regent 300“. Die Nennbelastbarkeit beträgt dann dementsprechend auch „nur“ 25 VA. Der Hintergrund für diesen deutlichen Unterschied bei fast identischer Typenbezeichnung liegt in der Tatsache, dass der Betrieb mit zwei Boxen an einem „regent 600 G“ vorgesehen ist, während sich die Typenbezeichnung der Boxen an der nach wie vor identischen Ausgangsleistung des Verstärkers von 50 VA (Musikleistung: 75 VA) orientiert. Bei der „regent 600/1000“ (Modell 901) und „regent 600/1000 H/S“ kommt hingegen lediglich eine Box pro 600er-Verstärker zum Einsatz.

Vermona regent 600 G/S (Modell 904)

Die „regent 600 G/S“ (Modell-Nr. 904) entspricht technisch komplett der zuvor beschriebenen „regent 600 G“ (Modell 903) mit 25 VA pro Box. Optisch wurde sie hingegen an den moderneren Verstärker „regent 600 G/S“ Modell-Nr. 607“ angepasst. Auch hier ist ein Betrieb mit zwei Boxen an einem Verstärker vorgesehen.

Vermona regent 1000 B (Modell-Nr. 908)

Die Bassbox „regent 1000 B“ ist mit einer Nennbelastbarkeit von 50 VA angegeben und zum paarweisen Betrieb am Bassverstärker „regent 1000 B“ (Modell-Nr. 902) vorgesehen. Optisch entspricht sie der „regent 600/1000 H/S“ (Modell-Nr. 905), ist jedoch geringfügig größer. Welche Chassis verbaut wurden, ist mir nicht bekannt. Ich vermute hier jedoch zwei 25 VA-Lautsprecher bei gleichzeitigem Wegfall der vier Hochtöner (?).

Vermona L 9020

Die 1-Wege-Box „L 9020“ wurde mit einem Breitbandlautsprecher L 3402 bestückt und erreicht eine Nennbelastbarkeit von 15 VA bei einer Impedanz von 8Ω. Das Gehäuse mit den Abmessungen 34 x 72 x 24 cm ähnelt optisch sehr dem Gitarrenverstärker „GA 60“ (hochkant gestellt ohne Verstärker-Bedienfeld). Die „L 9020“ war als Ergänzung zum Verstärker „regent 224“ gedacht.

Vermona L 9032

In der Gesangs- und Discobox „L 9032“ kamen zwei Breitbandlautsprecher vom Typ L 3402 mit jeweils 15VA (8Ω) zum Einsatz. Die Reihenschaltung beider Chassis sorgt für eine Nennbelastbarkeit von 30 VA bei einer Impedanz von 16 Ω, einem Frequenzgang von 60 – 14.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleistung) von 114 dB. Die Gehäuse sind geschlossen ausgeführt und mit zwei seitlichen Griffschalen versehen.

Vermona L 9033

Die Gesangs- und Discobox „L 9033“ unterscheiden sich von den an sich baugleichen „L 9032“ nur durch die geringere Gehäusehöhe und -breite, was auch zu einem geringeren Innenvolumen führt. Des Weiteren ist sie an der Rückseite teilweise offen ausgeführt. Statt der beiden seitlichen Griffschalen besitzt diese Box einen Tragegriff zum horizontalen Transport und kleine Metallfüße statt der hohen Plastikfüße an den „L 9032“. Die Leistungswerte entsprechen auf Grund der identischen Bestückung mit zwei in Reihe geschalteten L 3402 komplett den zuvor beschriebenen „L 9032“. Die „L 9032“ wurde als Ergänzung zum Gesangs- und Discoverstärker „regent 660“ konzipiert (Betrieb mit 2 Boxen).

Vermona L 9040

Der Hochtonaufsatz „L 9040“ ist mit insgesamt sechs Konus-Hochtönern vom Typ L 5954 (8VA/8Ω) bestückt und für den Frequenzbereich von 3 - 16 kHz ausgelegt. Hierbei wurden jeweils drei Lautsprecher in Reihe gelegt, diese beiden Reihen dann parallel geschaltet und um einen 4000pF-Kondensator (?) in Reihe ergänzt. Insgesamt sorgt diese Kombination für eine Nennbelastbarkeit von knapp 50 VA bei einer Impedanz von ca. 8Ω. Das Gehäuse ist komplett geschlossen ausgeführt, was auf den Klang im Hochtonbereich prinzipiell keinen Einfluss hat. An der Unterseite sind vier Gummifüße montiert und an der Oberseite der typische DDR-Tragegriff. Der Anschluss an den Verstärker erfolgt über eine der beiden parallel geschalteten Klinkenbuchsen an der Rückseite.

Vermona L 9061

In der Gesangs- und Discobox „L 9061“ kamen zwei in Reihe geschaltete 30VA/4Ω-Breitbandlautsprecher zum Einsatz, deren Typenbezeichnung mir jedoch nicht bekannt ist (vermutlich L 3501 ?). Insgesamt ist die ca. 30kg schwere und komplett geschlossene Box mit 60 VA Nennbelastbarkeit bei einer Impedanz von 8Ω angegeben.

Vermona L 9062

Die 2-Wege-Bassreflexbox „L 9062“ ist mit jeweils zwei Tief-Mittel-Tönern L 3501 (30VA/4Ω) und zwei Konus-Hochtönern L 5904 (8VA/8Ω) bestückt. Die Hoch- und Tieftöner wurden hierbei jeweils in Reihe gelegt und diese Paare dann parallel geschaltet. Der Hochtonzweig erhielt zusätzlich noch einen 4,7kΩ-Widerstand und einen 2μF-Kondensator in Reihe als 4kHz-Hochpass. Diese Schaltung sorgt insgesamt für eine Nennbelastbarkeit von 60 VA bei einer Impedanz von 8Ω, einem Frequenzgang von 40 – 16.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleitung) von 118 dB. Die „L 9062“ wurde als Ergänzung zum Gesangs- und Discoverstärker „regent 660“ konzipiert (2 Boxen an 2 über SUB-MIX gekoppelten Verstärkern).

Vermona L 9063

Die 3-Wege-Bassreflexbox „L 9063“ ist mit dem 50VA-Tieftöner L 3702, dem 15VA-Mitteltöner L 3402 sowie dem 8VA-Hochtöner L 5904 bestückt und mit einer Nennbelastbarkeit von 50 VA bei einer Impedanz von 8Ω, einem Frequenzgang von 30 – 16.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleitung) von 115,5 dB angegeben. Näheres ist mir zu dieser Box nicht bekannt.

Vermona L 9064

Die 2-Wege-Bass- und Keybordbox „L 9064“ wurde mit dem Breitbandlautsprecher L 3512 (50VA/8Ω) als Tief-Mittel-Töner sowie einem L 3404 (15VA/8Ω) als Mitteltöner bestückt. Die beiden 12-Zoll-Chassis sorgen gemeinsam für einen Nennbelastbarkeit von 60VA bei einer Impedanz von 8Ω, einem Frequenzgang von 30 – 14.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleitung) von 119 dB. Die „L 9064“ wurde für die Bass- sowie Keybord-Wiedergabe und als Ergänzung zu den Verstärkern „regent 620“ und „regent 660“ konzipiert.

Vermona L 9065

Die 2-Wege-Bassreflexbox „L 9065“ entspricht in der Lautsprecherbestückung offensichtlich komplett der „L 9064“. Worin der genaue Unterscheid besteht, ist mir nicht bekannt (evtl. die Bassreflexöffnung an der Rückseite ?).

Vermona L 9101

Die „L 9101“ war mit einer Nennbelastbarkeit von 120 VA die leistungsstärkste Universalbox von VERMONA. Im knapp 80 cm hohen Gehäuse sind vier 30VA-Breitbandlautsprecher verbaut. Jeweils zwei Chassis wurden hierbei in Reihe gelegt und diese Paare dann parallel geschaltet. Aufgrund der Gesamtimpedanz der Box von 4Ω kommen bei dieser Schaltung eigentlich nur 8Ω-Lautsprecher in Frage. Ich vermute hier den Einsatz von vier L 3502 (30VA 8Ω 12,5"-Breitbandlautsprecher mit Gusseisen-Korb). (?)

Vermona L 9102

Die Mittel-Tiefton-Box „L 9102“ ist mit einer Nennbelastbarkeit von 100 VA bei einer Impedanz von 4Ω angegeben und für den Übertragungsbereich von 30 – 8000 Hz ausgelegt. Somit kann sie z.B. mit dem Hochtonaufsatz „L 9040“ kombiniert werden. In der Zweiwege-Bassreflexbox kamen zwei 50VA-Tieftöner und ein 30VA-Mitteltöner zum Einsatz. Die drei Lautsprecher sind parallel geschaltet und der Mitteltöner um einen Hochpass ergänzt. Welche genauen Lautsprechertypen verwendet wurden, ist mir nicht bekannt.

Vermona L 9105

Die 2-Wege-Bassreflexbox „L 9105“ ist mit jeweils zwei parallelgeschalteten Breitband-Lautsprechern L 3512 (50VA/8Ω) und einem zusätzlichen L 3404 (15VA/8Ω)  bestückt. Die drei Lautsprecher wurden hierbei jeweils parallelgeschaltet (L 3404 zusätzlich in Reihe 4,7μF/10V-Elko). Diese Schaltung sorgt insgesamt für eine Nennbelastbarkeit von 120 VA bei einer Impedanz von 4Ω, einem Frequenzgang von 40 – 14.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleitung) von 122 dB. Die „L 9105“ wurde als Ergänzung zum Gesangs- und Discoverstärker „regent 1060“ konzipiert (2 Boxen an 2 über SUB-MIX gekoppelten Verstärkern).

Vermona L 9106

In der Zweiwege-Bassreflexbox „L 9106“ kam neben dem 15VA/8Ω-Konus-Hochtöner L3404 der 100VA/4Ω-Breitbandlautsprecher L3711  zum Einsatz, was für eine Nennbelastbarkeit von 100 VA bei einer Gesamtimpedanz von 4Ω sorgt. Mit einer Höhe von 85 cm bei einer Breite von 50 cm ist die Box für ihre Leistungsklasse recht kompakt gehalten.

Vermona L 9107

Der 1-Wege-Hochtonstrahler „L 9107“ ist mit zwei in Reihe geschalteten Breitband-Lautsprechern L 3404 (15VA/8Ω)  bestückt. Die beiden Lautsprecher wurden zusätzlich mit einem  2,2μF/100V-Elko in Reihe erweitert. Diese Schaltung sorgt insgesamt für eine Nennbelastbarkeit von 100 VA bei einer Impedanz von 4Ω, einem Frequenzgang von 1.000 – 14.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleitung) von 120 dB. Die „L 9107“ wurde als Ergänzung zu den PA-Verstärkern „regent 2010“ und „regent 2020“ konzipiert.

Vermona L 9108

Die 2-Wege-Box „L 9108“ entspricht technisch komplett den zuvor beschriebenen „L 9105“, verfügt jedoch über ein komplett geschlossenes Gehäuse. Die Box wurde als Ergänzung zum PA-Verstärker „regent 3010“ konzipiert.

Vermona L 9109

Die geschlossene 1-Wege-Lautsprecherbox „L 9109“ wurde mit vier 30VA/4Ω-Breitbandlautsprechern vom Typ L 3501 bestückt, die in zwei Reihen parallelgeschaltet wurden Dieses führt zu einer Nennbelastbarkeit von 120 VA bei einer Anschlussimpedanz von 4Ω, einem Frequenzgang von 60 – 8.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleitung) von 121 dB.

Vermona L 9201

Die 1-Wege-Bassreflexbox „L 9201“ ist mit jeweils zwei in Reihe geschalteten Breitband-Lautsprechern L 3721 V oder BM 100 (100VA/4Ω) bestückt. Diese Schaltung sorgt insgesamt für eine Nennbelastbarkeit von 200 VA bei einer Impedanz von 8Ω, einem Frequenzgang von 30 – 5.000 Hz und einem Schallpegel (bei Nennleitung) von 123 dB. Die „L 9201“ wurde als Ergänzung zum PA-Verstärker „regent 3010“ konzipiert.
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M I X E R ,   C R O S S O V E R   &   E F F E K T G E R Ä T E



Böhm Verzerrer

Der „Trickverzerrer“ war das einzige mir bekannte separate Effektgerät, das noch über den Markennamen BÖHM ELECTRONIC vertrieben wurde. Das ab 1971 produzierte Gerät konnte über die beiden seitlichen Diodenbuchsen (DIN) zwischen das Instrument (E-Gitarre, Bassgitarre, E-Orgel) und den Verstärker geschaltet werden. Es ermöglicht die Pegelanpassung und zusätzliche Klangregelung der Eingangsquelle. Außerdem kann diese Regelung über die vorhandene Taste im Hand- oder Fußbetrieb auch unterbrochen werden. Die Spannungsversorgung erfolgt über Batterien.



Vermona E 2010

Der Graphic Equalizer „E 2010“ ermöglicht die 10-stufige Klangregelung des eingespeisten Stereosignals zum Betreib von zwei Monoverstärkern ohne Klangregelung (z.B. regent 1000S oder 1010) oder einer Stereoendstufe (z.B. regent  2022 oder 2023). Alternativ kann er natürlich auch mit jedem anderen Verstärker betrieben werden. Die für beide Kanäle getrennten Klangfilter greifen bei 31, 63, 125, 250 und 500 Hz, sowie 1, 2, 4, 8 und 16 kHz und lassen sich im Bereich von +/- 12 dB regeln. Die Schiebepotis und Potiknöpfe kamen auch schon beim „Regent 1020“ zum Einsatz, wobei dieser lediglich über eine 7-stellige Monoregelung verfügt. Das Gehäuse besteht aus einem Metallchassis mit MDF-Anbauteilen, die entweder mit Kunstleder oder Furnier versehen wurden. Die Spannungsversorgung erfolgt ganz klassisch über das 230V-Netz und lässt sich nur durch Ziehen des entsprechenden Steckers trennen. Der Betriebszustand wird über eine Netz-LED angezeigt. Auf eine Pegelanzeige, Monotaste, Loudness-Funktion oder weitere Auswahlmöglichkeiten wurde komplett verzichtet. Der „E 2010“ war neben den großen Mischpulten „Mixer 1222“ und „Mixer 1642“  die einfachste Klangregelstufe von VERMONA.

Vermona Mixer 1222

Beschreibung folgt!

Mixer 1642

Beschreibung folgt!

Vermona Phaser 80

Mit dem Phasenmodulator „Phaser 80“ lassen sich verschiedene Soundeffekte für E-Gitarren oder E-Orgeln erzeugen. Der Anschluss erfolgt über die beiden rückseitigen Klinkenbuchsen zwischen Tonquelle und Verstärker.

Vermona DEG 500 Digital Delay

Das „Digitale Effekt-Gerät 500“ ermöglicht die Erzeugung von verschiedenen Klangeffekten und lässt sich über 775mV-Klinkenanschlüsse zwischen Tonquelle und Verstärker schalten. Hierbei kann zwischen Chorus, Flanging und Echo gewählt sowie der Effektumfang, Ein- und Ausgangspegel geregelt werden. Die Spannungsversorgung erfolgt über das 230V-Netz. Das 19-Zoll-Gerät besitzt an der Rückseite sieben Klinkenbuchsen mit der Beschriftung „Input“, „Feedback-Loop“, „Effect-Stop“, „Invert.-Mix“, „Mix, „Dry“ und „In/Out“. Zum Lieferumfang gehörte ein Transportkoffer.

Vermona PDD 501

Das mindestens von 1989 – 1990 im VEB Klingenthaler Harmonikawerke produzierte Delay „Programable Digital Delay PDD-501“ ermöglicht - wie schon das „DEG 500“ - die Erzeugung verschiedener Klangeffekte. Bis auf einen manuellen Eingangs- und Ausgangspegel-Regler erfolgen hierbei jedoch alle Einstellungen digital über entsprechende Tasten. Die 64 Programme und 8 programmierbaren Parameter können über eine zweistellige 7-Segment-LED-Anzeige abgerufen werden. Das Gerät besitzt an der Rückseite drei Diodenbuchsen (DIN) mit den Bezeichnungen „MIDI In“, „MIDI Out“ und „MIDI Thru“ sowie sechs Klinkenbuchsen mit der Beschriftung „Input“, „Hold“, „Effect“, „Mix“, „Mix Invert“ und „Delay“. Zum Lieferumfang gehörte ein Transportkoffer. …

… Das „Vermona PDD 501“ wurde 1990 auch bei CONRAD Electronic für 498,- DM vertrieben. Parallel waren noch der Monoverstärker „regent 1060“; der Stereo-Verstärker „regent 2022“; die Gitarrenverstärker „ME 10G, „ME 30G“ und „50G, die Bassverstärker „30B“ und „50B“ sowie der Keybordverstärker „regent R 225“ erhältlich. Zum „Programmierbaren Digital-Delay PDD 501“ (Best.-Nr. 305154) heißt es in der Produktbeschreibung: „Programmierbares Digital-Echo mit 64 Speicherplätzen. Speicherplätze und Effekteinschaltung sind sowohl manuell als auch über MIDI abrufbar. Durch die Kombination von Echo-Zeit, Modulationsbreite, Geschwindigkeit und +/- können besondere Effekte wie Chorus, Flanging, Phasing, Doubling und Slap-Back erzeugt werden. Anzeige der Bänke und Parameterwerte problemlos über LED-Anzeige. Technische Daten: Eingangsempfindlichkeit 2mV / 500Ω regelbar; maximaler Ausgangspegel 0dB / 500Ω; Störabstand >70dB; 64 Programme; 8 programmierbare Parameter (Delay Time, Factor, Feedback, Effect Volume, Modulation Speed, Modulation Width, Low Pass, MIDI-Channel); Verzögerungszeit 5 – 2.000msec; Frequenzbereich Direkt 20 – 20.000Hz / Delay 20 – 9.000Hz; Anschlussbuchsen: Input, Delay, Mix, Invert-Mix, Hold (Fußtaster), Effect (Fußtaster), MIDI In/Out/Thru; Abmessungen (B x H x T) 483 x 44 x 280 mm; Netzanschluss“

Vermona PDD 501-R

Das zuvor beschriebene Delay „PDD 501“ gab es auch als „Programable Digital Delay 501 Rack“. Diese Variante unterscheidet sich vermutlich nur in der breiteren Front mit 19-Zoll-Verschraubung für entsprechende Racks.

Vermona Drumbox ER 9

In der Bedienungsanleitung heißt es zu diesem Gerät: „Die vollautomatische Rhythmusbox VERMONA ER 9 ist auf dem linken Seitenbacken des oberen Manuals der VERMONA ET6-2 angeordnet. Bei separater Ausführung der Rhythmubox ist ein Netzkabel und ein Verbindungskabel zum Verstärker notwendig. Die VERMONA ER 9 verfügt über 16 vorprogrammierte Rhythmen wie: March, Fox, Shuffle, Bossa Nova, Rumba, Beguine, Samba, Cha Cha, Tango. Rock, Beat I, Beat II. Slow Beat, Slow Rock. Waltz, Slow Waltz, welche untereinander mischbar sind. Neun verschiedene Schlaginstrumente wurden dabei einbezogen: Bass Drum (große Trommel), Tom Tom, Bongo, Claves (Klanghölzer), Snare Drum (kleine Trommel), Cymbal (Becken), High Hat (Charlestonmaschine), Cow Bell (Kuhglocke) und Maracas (Rumbakugeln).“ Bei der Drumbox sind alle neun Schlaginstrumente in der Lautstärke individuell regelbar (bei der nachfolgend beschriebenen Einbauvariante für E-Orgeln lediglich 5 Instrumente).

Vermona Rhytmusgerät ER 9 (Einbauvariante)

Neben der „Vermona Drumbox ER 9“ gibt es das „ER 9“ auch als Einbauvariante für die Elektroorgeln „ET 6-2“, „Formation 2“ und „Formation 3“. Die Bedienelemente und Funktionen blieben hierbei fast unverändert. Lediglich die Spannungsversorgung erfolgt direkt über das Instrument und es sind nur fünf statt neun Schlaginstrumente in der Lautstärke individuell regelbar (Bass Drum, Claves, Snare Drum, Cymbal und Cow Bell).

Vermona DRM

Analoger Drumcomputer, Beschreibung folgt!

Vermona Foot Touch

Der Fußtaster „Foot Touch“ dient als Ergänzung zu den VERMONA-Instrumentalverstärkern und –Effektgeräten, die sehr häufig über einen entsprechenden Klinkenanschluss verfügten. Bei den Gitarrenverstärkern lässt sich hierdurch zumeist der Federhall unterbrechen. Das Gerät besteht eigentlich auch nur aus einem Taster in einem Plastikgehäuse mit Kabel und Klinkenstecker.



mek SXO 3 & K.M.E. power SXO 3

Beim “SXO 3” handelt es sich um eine Aktive 3-Wege-Stereo-Frequenzweiche im 19“-Einschubgehäuse, woraus sich wohl auch die Typenbezeichnung ergibt (Stereo-Crossover 3-Wege). Das Gerät verfügt über jeweils einen Low- und High-Pegel-Regler für beide Stereo-Kanäle zum Einstellen der Trennfrequenz. Durch die umfangreichen Einstellbereiche zwischen 30 – 1000 bzw. 900 – 10000 Hz kann die Weiche auch im 2-Wege-Betrieb genutzt werden. An der Rückseite findet sich jeweils ein Eingang und vier Ausgänge mit Klinkenbuchsen (In, High-, High/Middle-, Middle-, Low-Out). Die beiden Eingänge wurden zusätzlich mit XLR-Buchsen versehen (kombiniert auch als Slave Out für weiteren Verstärker zu nutzen).

K.M.E. power SXO 24

Beschreibung folgt!
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E L E K T R O O R G E L N   &  - P I A N O S


Weltmeister TO 200

Bild & Beschreibung folgt!

Weltmeister TO 200/53

Beschreibung folgt!


Vermona ET 3

Bild & Beschreibung folgt!

Vermona ET 6-1

Beschreibung folgt!

Vermona ET 6-2

Beschreibung folgt!

Vermona ET 10

Bild & Beschreibung folgt!

Vermona Formation 1

Beschreibung folgt!

Vermona Formation 2

Bild & Beschreibung folgt!

Vermona Formation 3 mit Rhythmusgerät Vermona ER 9

Die Elektroorgel „Formation 3“ wurde als Nachfolger oder Erweiterung der „Formation 2“ im VEB Klingenthaler Harmonikawerke produziert. In der Bedienungsanleitung heißt es zu dem Gerät: „Mit der Formation 3 präsentiert VERMONA das Solistenmodell der neuen Orgelgeneration. Es war das Anliegen der Konstrukteure, die saubere und brillante Klangschönheit der alten zentnerschweren elektromagnetischen Orgel auf einem elektronischen Portable zu reproduzieren. Gerade der ausgewogene Sinus, verbunden mit dem unverwechselbaren Phasenvibrato ergibt den präzisen satten Sound, den man sonst nur von der “Großen“ kennt. Da das Instrument ausschließlich mit Schiebereglern ausgestattet wurde, ergeben sich diverse Klangkombinationen, die jeder Musikant für sich entdecken sollte. Die Orgel kann natürlich nur gut klingen, wenn eine Verstärkeranlage verwendet wird, die den benötigten Frequenzbereich auch abstrahlen kann. Man sollte bei der Einstellung den Mitten- und Tiefenbereich bevorzugen. Dazu ist z.B. eine hinten offene Box kaum in der Lage. Sogenannte Kompaktsysteme, wie sie die Unterhaltungselektronik verwendet, sind durch ihren niedrigen Wirkungsfaktor höchstens in Wohnräumen bedingt verwendbar. Das Maximum an Übertragungsgüte bietet ein Verstärker mit einem eingebauten (oder vorgeschalteten) Equalizer, wie z.B. der Regent 620 oder 1020 in Verbindung mit dem Boxentyp L 9063.“ Weiter heißt es unter Besonderheiten: „– Beide Manuale sind gleichwertig disponiert und verfügen in allen Spielbereichen über eine ausgeglichene Lautstarke. – Der eingebaute Phaser erübrigt ein mechanisches Rotor-Kabinett. – Die Repeat-Percussion ist mit dem Rhythmusgerät synchronisiert und passt sich dadurch genau dem Tempo des gespielten Titels an. – Glide-Effekt, mit vorwählbarem Intervall – Bass-Pat, der Plektrum-Klang der Bassgitarre – Stummschaltung, der Ausgang öffnet erst beim Drücken einer Manualtaste. Daher keine Grundgeräusche in den Spielpausen. Bei Nachhall wird die Stummschaltung um etwa 3 sec. verzögert.“ Links neben dem Untermanual befindet sich das Bedienteil des integrierten „Vermona ER 9“. Zu diesem heißt es weiter: „Das eingebaute Rhythmusgerät verwendet 9 Schlaginstrumente. Davon sind die fünf wichtigsten Schlaginstrumente in der Lautstärke variabel. 16 Grundrhythmen sind vorprogrammiert. Durch Drücken mehrerer Programmtasten können weitere interessante Mischungen erzielt werden.“ Das „ER 9“ gab es neben der Einbauvariante im ET 6-2“, „Formation 2“ und „3“ auch als separates Gerät zum Nachschalten. Zum Lieferumfang des „Formation 3“ gehört neben dem 1040 x 585 x 230 mm großen und 38 kg schweren Instrument mit Schutzdeckel ein 950 x 500 x 230 mm großer Zubehörkoffer (mit Fußregler, Stativ, Notenauflage sowie Haltewinkeln zum Aufsetzen eines VERMONA-Pianos), der Pedal-Bass im 722 x 420 x 110 mm großen Koffer und eine Kunstlederschutzhülle für das Instrument. Die Spannungsversorgung erfolgt über das 230V-Netz (bei geänderter Beschaltung des Trafos auch aus dem 110V- oder 127V-Netz).

Vermona E-Piano

Bild & Beschreibung folgt!

Vermona SK 86

Beschreibung folgt!

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   E L E K T R O – A K U S T I S C H E
            W E R K S T Ä TT E N
      M A R K T N E U K I R C H E N

In den Elektro-akustischen Werkstätten Marktneukirchen wurden bereits Mitte der 60er Jahre bis Anfang der 70er Leistungsverstärker hergestellt. Parallel produzierte die Böhm KG entsprechende Geräte im benachbarten Klingenthal. Im Gegensatz zu „Böhm“ haben die Elektro-akustischen Werkstätten Marktneukirchen die Entwicklung und Produktion jedoch wieder eingestellt und wurden somit nicht mehr verstaatlicht.
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I N S T R U M E N T A L V E R S T Ä R K E R

Elektro-Artist W6

Der „Elektro-Artist W6“ war der kleinste Röhren-Instrumentalverstärker aus den Elektro-akustischen Werkstätten Marktneukirchen. Das Gehäuse und Chassis erinnert noch sehr stark an ein klassisches Röhrenradio. Bestückt ist der Verstärker mit je einer ECC83, EF86, EL84 und EZ80 sowie einem 6VA-Lautsprecher. Das Gerät verfügt über drei regelbare Eingänge mit gemeinsamem Summenregler. Die Stromversorgung kann über das 110V- oder 220V-Wechselspannungsnetz erfolgen.

Elektro-Artist W8

Der „Elektro-Artist W8“ entspricht weitestgehend dem zuvor beschriebenen „Elektro-Artist W6“. Die EL84 wurde jedoch durch eine EL12N ersetzte in der 6VA- durch einen 8VA-Lautsprecher. Spätere „W8“ wurden dann mit der Verstärkerröhre EL34 statt EL12N und Gleichrichterröhre EZ81 statt EZ80 bestückt.

Elektro-Artist W12

Der „Elektro-Artist W12“ auf Basis des „W6“ besitzt zwei Verstärkerröhren EL12N und zwei 6VA-Lautsprecher. Teilweise wurden auch hier die EL12N durch EL84 ersetzt.
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L E I S T U N G S V E R S T Ä R K E R

Elektro-Artist W20

Der „Elektro-Artist W20“ besitzt im Gegensatz zum „W6“, „W8“ und „W12“ eine separate Tonsäule mit vier 6VA-Breitbandlautsprechern. Der Röhren-Monoverstärker mit drei ECC83, einer EF86, zwei EL12N und der Gleichrichterröhre AZ12 verfügt über vier separat und in Summe regelbare Eingänge sowie eine Aussteuerungsanzeige und erzielt eine Leistung von 20VA.

Elektro-Artist W24

Der „Elektro-Artist W24“ war der größte Leistungsverstärker aus den Elektro-akustischen Werkstätten Marktneukirchen. Er ist mit drei ECC83, einer EF86, zwei Endstufen EL34 sowie zwei Gleichrichtern EZ81 bestückt und erzielt eine Leistung von 24 VA, die über zwei 12Ω-Ausgänge bereitgestellt wird. Vermutlich waren für den Verstärker die nachfolgend aufgeführten Tonsäulen „Elektro-Artist“ vorgesehen.
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L A U T S P R E C H E R B O X E N

Elektro-Artist (Lautsprecherbox)

Die 1-Wege-Tonsäule „Elektro-Artist“ wurde bereits in den 60er Jahren in den Elektro-akustische Werkstätten Marktneukirchen produziert, die später in den VEB Harmonikawerke Klingenthal überführt wurde. In dem 83 cm hohen Gehäuse kamen drei Breitbandlautsprecher L 2155 PB mit 8 VA (4Ω) zum Einsatz, was für eine Gesamtbelastbarkeit von 24 VA sorgt.
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M U S I K E L E C T R O N I C   G E I T H A I N   ( M E G )

„M.E.G.“ ist neben „K.M.E.“ der zweite Hersteller für PA-Technik. Hier wurden zu DDR-Zeiten z.B. Leistungsverstärker wie der V 941 (Bild), Mikrofonverstärkern (z.B. TMV 2), Regielautsprecher (z.B. RL 900) oder die kleinen UNI-10-Autolautsprecher produziert. Des Weiteren entwickelte MEG die bei Statron produzierten „BR 25“ und hat diese nach der Wende in Eigenproduktion wieder neu aufgelegt.

Bis heute werden hier erfolgreich Beschallungssysteme und Studiotechnik produziert. Regielautsprecher aus Geithain sind aktuell z.B. auch bei allen ARD-Landesrundfunkanstalten, beim ZDF, dem Deutschlandfunk, D-Radio Kultur, der britischen BBC, japanischen NHK, mehreren privaten Hörfunk- und Fernsehsendern sowie nahezu allen deutschen Film- und Musikhochschulen im Einsatz.

RL 903K (oben) & RL 906 (unten); Beide Bilder stammen aus Übertragungswagen des Bayerischen Rundfunks in Nürnberg, in denen sie aktuell im Einsatz sind.

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L E I S T U N G S V E R S T Ä R K E R

M.E.G. LV 70 & M.E.G. Semiprofessionelle Regieeinrichtung

Bilder & Beschreibungen folgen!

M.E.G. V 910

Der Universal-Misch-Leistungsverstärker “V 910” wurde 1973 auf Basis des „LV 70“ im VEB Musikelectronic Geithain entwickelt und mindestens bis 1976 produziert. Das 17 kg schwere Gerät besticht weniger durch seine Optik als viel mehr durch seine guten Leistungswerte und den reparaturfreundlichen Aufbau. An dem von der HELI-sensit-Serie übernommenen Gehäuse wurde das durch Karl Clauss Dietel und Lutz Rudolph konzipierte und an sich sehr durchdachte Bedienkonzept komplett ad absurdum geführt. So erhielten die Blechteile eine graue und blaue Lackierung kombiniert mit schwarzen Seitenschalen und den zu dieser Zeit gerade verfügbaren Netzgeräteknöpfen. Das Demontieren und wieder Zusammenbauen des Gehäuses gestaltet sich durch die verschraubte Front und Rückwand mit separaten Abdeckblechen und die ebenfalls verschraubten statt verlöteten Massekabel dafür deutlich einfacher als bei den Sensit-Steuergeräten. Im Inneren findet sich sehr übersichtlich in einem Profilrahmen rechts der Netz- und 100V-Lautsprecher-Trafo, über dem Netztrafo die Gleichrichterplatine, mittig vier große 2000μF-Siebelkos, frontseitig hinter den sieben großzügig dimensionierten Potis die mit praktischen Steckverbindern versehenen fünf Vorverstärkerplatinen und links das ebenfalls gesteckte Verstärkermodul mit je zwei KU 605 und 2N3773 als Vor- und Endstufe. Der 50VA-Mono-Verstärker „V 910“ verfügt über zwei Mikrofonanschlüsse (Uᴇ ≤50mV / Rᴇ ≥1kΩ symm.), einen Tuneranschluss (Uᴇ ≤100mV / Rᴇ ≥10kΩ), einen Phono/Tonband-Anschluss (Uᴇ ≤0,7V / Rᴇ ≥100kΩ) und einen unsymmetrischen Anschluss (Uᴇ ≤2V / Rᴇ ≥10kΩ, z.B. für CD-Player). Die drei letztgenannten Eingänge wurden mittels Dioden(DIN)-Buchse realisiert. Alle Eingänge lassen sich separat über die frontseitigen Potis mischen (Mikrofone mit zusätzlichen Pegel-Vorreglern, Tuner & Phono/Tonband mit gemeinsamem Regler). Außerdem können die Höhen und Tiefen eingestellt werden und es existiert ein Summen-Pegelregler. Die Besonderheit des Verstärkers liegt in der verwendeten 100V-ELA-Technik. Hierbei befindet sich hinter der Mono-Endstufe ein Transformator, der das Ausgangssignal auf bis zu 100V bei voller Aussteuerung herauftransformiert. Die angeschlossenen Lautsprecher benötigen ebenfalls einen Trafo (Übertrager), der das Signal wieder auf den ursprünglichen Spannungswert heruntertransformiert. Diese Übertragungstechnik hat aufgrund der hohen Spannung bei niedrigem Strom den Vorteil, dass relativ lange und dünne Übertragungsleitungen verwendet werden können ohne hierdurch hohe Leitungsverluste zu erreichen. Außerdem können mehrere Lautsprecher parallel an einer Endstufe betrieben werden, ohne die Impedanz des einzelnen Lautsprechers berücksichtigen zu müssen. Lediglich die Ausgangsleistung von 50 VA teilt sich auf die einzelnen Lautsprecher auf. So existieren am Verstärker auch zwei spezielle Lautsprecheranschlüsse zum Betrieb von zwei 400Ω-Boxen oder alternativ einer 200Ω-Box. An meinem Gerät von 1976 sind mir zwei Schwachstellen aufgefallen. So kamen - wie so häufig bei DDR-Geräten aus dieser Zeit - insgesamt 20 weiße FROLYT-Elkos („Schneemänner“) zum Einsatz, die häufig zu Fehlern führen. Auch die beiden aus dem Gehäuse ragenden Messgeräte-Sicherungshalter (1A Netz & 3,15A Lautsprecherausgang) wurden etwas unglücklich direkt vor dem Netztrafo positioniert. Das Ergebnis war jeweils eine ausgebrochene Halterung mit Kurzschlussgefahr am dahinterliegenden, offenen Trafo. Nach Wechsel dieser Teile lässt sich das Gerät wieder in Betrieb nehmen, ein endgültiger Funktionstest war mir in Ermangelung passender 100V-Lautsprecher jedoch noch nicht möglich.

M.E.G. V 911

Parallel zum „V 910“ wurde 1973 im VEB Musikelectronic Geithain der „V 911“ entwickelt. Leider konnte ich zu diesem Gerät keine näheren Infos finden. Vermutlich handelt es sich um eine erweiterte Ausführung des „V 910“. So findet sich in meinem „V 910“ eine beschaltete, aber nicht bestückte sechste Vorverstärker-Steckleiste; des Weiteren eine vierte Diodenbuchsen-Aussparung im Chassis und zwei weitere Aussparungen, in die die DDR-typischen Strich-Punkt-Buchsen passen. Denkbar wäre also ein sechster Tonquellenanschluss und/oder zwei klassische 4Ω-Lautsprecheranschlüsse.

M.E.G. V 941

Beschreibung folgt!

M.E.G. SPR 6, V 733, V 734, V 735, V 736, V 920, V 921, V 940 & V 942

Bilder & Beschreibungen folgen!
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M I K R O F O N V E R S T Ä R K E R

M.E.G. TMV 1

Bild & Beschreibung folgt!

M.E.G. TMV 2

Der „Transistor-Mikrofon-Verstärker 2“ dient zur Verstärkung eines symmetrischen Mikrofon-Signals (Eingang ≥1kΩ/max.30mV, Ausgang: ≥600Ω/max.3,1V). Die Spannungsversorgung erfolgt über das 220V-Netz. An der Front befindet sich zusätzlich zur Ein- und Ausgangsbuchse eine Öffnung für den Pegeltrimmer und eine Netzanzeige, an der Rückseite der Netzschalter und die Hauptsicherung.
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L A U T S P R E C H E R B O X E N

M.E.G. RL 900

Bild & Beschreibung folgt!

M.E.G. Innentonsäule ITS 50/1

Gruppenstrahler, Bild & Beschreibung folgt!

M.E.G. Innentonsäule ITS 100

Die im VEB Musikelectronic Geithain produzierte Innentonsäule „ITS 100“ wurde mit zwei Tieftönern sowie einem Kalotten-Hochtöner bestückt und ist durch den integrierten Übertrager für 100V-ELA-Anlagen vorgesehen (Impedanz ungebrückt: 100Ω).
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   P G H   E L E K T R O N I K   G Ö R L I T Z

EV 400-8/EV 200-8 (V 400)

Der 1987 vorgestellte Zweikanal(Stereo)-Verstärker „V 400“ war mit einer Nennleistung von 2x 200 VA (8Ω) wohl die leistungsstärkste Endstufe aus DDR-Produktion. In dem offiziell mit „EV 400-8/EV 200-8“ beschrifteten Gerät kamen insgesamt 16 Leistungstransistoren vom Typ KD503 und ebenso viele Siebelkos zum Einsatz. Es besteht aus zwei technisch getrennten Verstärkern mit jeweils eigenem Netzschalter und eigener Stromversorgung in einem gemeinsamen 19“-Einschubgehäuse. An der Front finden sich neben den zwei Netzschaltern noch zwei Netz-LED´s, 2x3 V-förmig angeordnete LED´s (vermutlich zur Leistungsanzeige), jeweils eine Eingangsdiodenbuchse (Input) sowie je eine weitere Diodenbuchse (DIN) zum Nachschalten eines weiteren Verstärkers (Slave). Auf Lautstärkeregler wurde verzichtet. Nähere Infos zum „V400“ & Bild gesucht!

Sound City Power Amplifier 260/400

Der Doppel-Mono-Leistungsverstärker „Sound City Power Amplifier 260/400“ wurde 1984 für den britischen Markt entwickelt und produziert. Parallel zu diesem Gerät lieferte die DDR bereits die VERMONA-Gitarren- und -Basscombos „regent 10G“, „10-B“, „30-G1“, „30-G“, „30-R“, „30-B“, „50-G1“, „50-G“, „50-B1“, „50-B“ und „100-G1“ nach England (sound city & Kay Sound Fashion). Ob es bei dem abgebildeten Gerät jedoch wirklich zu einem Vertrieb kam oder es sich lediglich um ein Muster in Kleinserie handelt, ist mir nicht bekannt. Genauso wenig lässt sich der Hersteller eindeutig erkennen, da auf dem Gehäuse sämtliche Verweise hierzu fehlen. Die Bauform deutet etwas auf einen frühen Vorläufer des „EV 400-8/EV 200-8“ (V 400) aus Görlitzer Produktion hin. Aber auch eine Herstellung bei MEG in Geithain ist hier durchaus denkbar. Was jedoch sofort auffällt, ist die konsequente Verwendung der typischen DDR-Bauteile wie Schalter, Sicherungshalter, Elkos, Transistoren und Platinen. …

… Der „Sound City Power Amplifier 260/400“ verfügt über zwei technisch offensichtlich komplett getrennte Mono-Verstärker mit einem gemeinsamen Netzschalter, zwei getrennten Trafos, zwei Vor- und Endstufen und insgesamt 16 großen 4700μF-Siebelkos. Neben der 0dB-Klinken-Eingangsbuchse findet sich  frontseitig jeweils eine Slave-Out-Buchse und ein 4Ω-Klinken-Ausgang, des Weiteren offensichtlich je eine Netz- und Lautsprecher-Ausgangs-Sicherung mit Betriebsanzeige, die getrennten Lautstärkeregler und DDR-typisch zwei 12-stellige LED-Pegelanzeigen. Der ganze Aufbau wirkt noch sehr handgefertigt, fernab jeder Großserie. So wurde die Beschriftung des pulverbeschichteten Stahlgehäuses offensichtlich noch mit Schablonen statt im kompletten Siebdruck ausgeführt und auch die runden statt eckigen LED´s sprechen für einzeln per Hand gesetzte Bohrungen in der Front. Nähere Infos zu diesem Gerät gesucht!

SM 5.1 5 Channel Stereo Mixer

Der 5-Kanal-Stereo-Mixer „SM 5.1“ wurde im PGH Elektronik Görlitz produziert. Das Gerät besitzt je drei Tape-Eingänge sowie zwei Mikrofon-Eingänge, ausgeführt mit Diodenbuchsen. Für jeden Eingang existiert je ein Gain-, Balance, Höhen- und Tiefenregler mittels 270°-Poti, ergänzt um je einen Lautstärke-Schieberegler. Für den 2. Mikrofon-Eingang steht noch ein zusätzlicher Limit- und Time-Regler zur Verfügung. Des Weiteren gibt es einen Master-Regler, eine 2x24-LED-Pegelanzeige plus zwei Betriebs-LED´s und einen beleuchteten Netzschalter. Die integrierte Kopfhörer-Buchse lässt sich zwischen allen drei Tape-Eingängen umschalten.
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   F U N K W E R K   K Ö L L E D A

L E I S T U N G S V E R S T Ä R K E R

RK 49/20, RK 49/60 & RKV 49/20

Bilder & Beschreibungen folgen!

VG 58

Verstärkerzentrale, Bild & Beschreibung folgt!

25W-Kraftverstärker 8321.5, 25W-Leistungsverstärker 8321.7

Bilder & Beschreibungen folgen!

60W-Kraftverstärker 8321.906 & 75W-Kraftverstärker 8321.907

Bilder & Beschreibungen folgen!

10W-Leistungsverstärker V110 8323.3 & Leistungsverstärker V150

Bilder & Beschreibungen folgen!

Normverstärker 25W NV 4147 & Normverstärker 25W NV 4147.2

Bilder & Beschreibungen folgen!

PV 880-25 & Leistungsverstärker PV 890-50 (8324.890)

Bilder & Beschreibungen folgen!
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E M P F Ä N G E R E I N S C H Ü B E

Einschubsuper 6404

Bild & Beschreibung folgt!

RK5E

Der Empfängereinschub „RK5E“ wurde auf Basis des Steuergerätes „rk 5 sensit“ im VEB Gerätebau Limbach-Oberfrohna entwickelt und vermutlich im Funkwerk Kölleda produziert. Auf den vom „rk 5 sensit“ gewohnten Vollverstärker (und vermutlich auch auf das komplette 220V-Netzteil) konnte der Hersteller hierbei verzichten, da der Einbaurahmen je nach Bedarf mit einem oder mehreren separaten Modulen bestückt wurde. Das Gerät empfängt den UKW-Bereich - wie zu dieser Zeit üblich - von 87,5 - 100 MHz, außerdem ein Lang-, ein Mittel- und zwei Kurzwellenbänder. Die Frequenzen für den AM- & FM-Bereich lassen sich getrennt regeln. Zur genauen Abstimmung ist das Radio mit einem Empfangspegel-Drehspulmessinstrument russischer Bauart ausgestattet, ergänzt durch ein UKW-Stereo-Lämpchen in der entsprechenden Skala. Die spannungsgesteuerte UKW-Frequenzabstimmung in diesem Gerät ermöglichte außerdem vier zusätzliche UKW-Speicherplätze mit jeweils einem separaten Poti zur Abstimmung. Des Weiteren verfügt der Einschub über einen einfachen UKW-Sendersuchlauf, der mit der entsprechenden Suchlauf-Taste gestartet wird und bei stärkerem Empfangspegel oder Stereosignal automatisch stoppt. Der UKW-Empfänger kann bei schwachem Signal auf Mono geschaltet werden und es lässt sich eine automatische Scharfabstimmung (AFC) zuschalten. Optisch ist der Einschub mit dem pulverbeschichteten Frontblech und den typischen DDR-Messgeräteknöpfen absolut funktionell gehalten.

RE 822

Der Empfängereinschub „RE 822“ wurde auf Basis des Steuergerätes „rk 88 sensit IC“ im VEB Gerätebau Limbach-Oberfrohna entwickelt und vermutlich im Funkwerk Kölleda produziert. Auf den vom „rk 88 IC“ gewohnten Vollverstärker (und vermutlich auch auf das komplette 220V-Netzteil) konnte der Hersteller hierbei verzichten, da der Einbaurahmen je nach Bedarf mit einem oder mehreren separaten Modulen bestückt wurde. Das Gerät empfängt den UKW-Bereich von 87,5 - 104 MHz, außerdem ein Lang-, ein Mittel- und zwei Kurzwellenbänder. Die Frequenzen für den AM- & FM-Bereich lassen sich getrennt regeln. Zur genauen Abstimmung ist der Tuner mit einer Empfangspegelanzeige aus sieben LED´s, einer UKW-Stereo-LED und einer dreistelligen UKW-Exakt-Tuning-LED-Anzeige ausgestattet. Als Stereodecoder kam der IC „A290“ zum Einsatz. Der UKW-Empfänger kann bei schwachem Signal auf Mono geschaltet werden und es lässt sich eine automatische Scharfabstimmung (AFC) zuschalten, deren Taste durch die nicht erforderliche Verstärker-Quellenauswahl in den Tastensatz integriert wurde. Dank der spannungsgesteuerte Frequenzabstimmung für den UKW-Bereich konnten auch wieder vier zusätzliche UKW-Speicherplätze mit jeweils einem separaten Poti zur Abstimmung realisiert werden. Für den AM-Bereich verfügt der Tuner über einen 5kHz-Sperrfilter. Optisch ist der Einschub mit dem pulverbeschichteten grauen Frontblech und den typischen DDR-Messgeräteknöpfen absolut funktionell gehalten.
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          H E L I   L I M B A C H – O B E R F R O H N A   ( E L E K T R O M E C H A N I K   M I T T W E I D A )

HELI Spezial-Musik-Verstärker KX 30

Der “HELI Spezial-Musik-Verstärker KX 30” war der kleinste Verstärker einer ganzen Serie von Kofferverstärkern, die noch 1990 in geringer Stückzahl bei der Gerätebau HEMPEL GmbH gebaut (oder vielleicht auch nur entwickelt) wurden. Der „KX 30“ besitzt zwei Eingangskanäle mit je einem Instrumental- und Mikrofon-Eingang per Klinkenbuchse. Beide Kanäle verfügen über je einen Eingangspegel- (Gain), Höhen- und Tiefen-Regler sowie einen gemeinsamen Masterregler. Neben dem internen Lautsprecher lässt sich über eine weitere Klinkenbuchse noch ein externer 30VA/8Ω-Lautsprecher anschließen. Nähere Infos & Bild gesucht!

HELI Spezial-Musik-Verstärker KX 60

Der “HELI Spezial-Musik-Verstärker KX 60” entspricht optisch und in der Ausstattung komplett dem zuvor beschriebenen „KX 30“. Er verfügt jedoch über einen 60VA/8Ω-Lautsprecher-Ausgang. Der interne Lautsprecher wurde wahrscheinlich auch entsprechend dimensioniert. Nähere Infos & Bild gesucht!

HELI Spezial-Musik-Verstärker KX 100

Der “HELI Spezial-Musik-Verstärker KX 100” erhielt als größtes Gerät dieser Serie einen 100VA/8Ω-MONACOR-Lautsprecher, entspricht aber in der Optik und Ausstattung wieder den zuvor beschriebenen „KX 30“ und „KX 60“. Nähere Infos & Bild gesucht!
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  R E I S S M A N N   E L E K T R O A K U S T I K   D R E S D E N

I N S T R U M E N T A L V E R S T Ä R K E R

Reißmann KR 52, KR 53, KR 54, KR 55, KR 56, KR 57 & KR 60

Instrumental-Röhrenverstärker, Bilder & Beschreibungen folgen!

L E I S T U N G S V E R S T Ä R K E R

Reißmann TSR 62

Transistorverstärker, Bild & Beschreibung folgt!

L A U T S P R E C H E R B O X E N

Reißmann TR 70, TR 71, TR 72, TR 73, TR 75, TR 76, TR 78 & TR 79

Bilder & Beschreibungen folgen!

K O N D E N S A T O R M I K R O F O N E

Reißmann MR 50 & MR 51

Bilder & Beschreibunge nfolgen!

S C H U L F U N K A N L A G E N

Reißmann SR 51

Bild & Beschreibung folgt!
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  V E B
   V E R S TÄ R K E R T E C H N I K   D R E S D E N

L E I S T U N G S V E R S T Ä R K E R

TMR 63

Der „TMR 63“ ist ein Mono-Transistor-Verstärker aus dem VEB Verstärkertechnik Dresden (VEB Elektromechanik Dresden, vormals Reißmann Elektroakustik) mit einer Ausgangsleistung von 50 VA. An der Front des 24 cm hohen, 12 cm breiten und 36 cm tiefen Stahlblech-Gehäuses findet sich neben dem Lautstärkeregler jeweils eine Höhen- und Basseinstellung. Außerdem erfolgt hier der Anschluss der Tonquelle mittels Diodenbuchse. Als Ergänzung zum Verstärker gab es noch das Mischgerät „MPR 80“ vom selben Hersteller.

M I S C H G E R Ä T E

MPR 80

Das „MPR 80“ ist ein Mono-Transistor-Mischgerät aus dem VEB Verstärkertechnik Dresden (VEB Elektromechanik Dresden, vormals Reißmann Elektroakustik) mit 4 Eingängen, verbaut in einem lackierten Stahlblechgehäuse. Der Anschluss erfolgt ankommend über vier Diodenbuchsen und abgehend über ein fest installiertes Diodenkabel. Zur Spannungsversorgung wird ein 9V-Block verwendet. Passend hierzu gab es noch die Verstärker „TSR 62“ und „TMR 63“ vom selben Hersteller.

L A U T S P R E C H E R B O X E N

TR 70

Die bereits bei Reissmann Elektroakustik und später im VEB Verstärkertechnik Dresden produzierte 2-Wege-Bassreflex-Tonsäule wurde mit zwei Tieftöner vom Typ L 3401 oder L 2659 PBO bestückt, ergänzt um zwei Hochtöner. Bild & nähere Infos gesucht!________________________________________________________________________________________________






   U L T R A S C H A L L T E C H N I K   H A L L E

TELA 74

Die „Transportable Elektroakustische Anlage 74“ diente als mobile Feldbeschallungsanlage bei der NVA. Sie besteht aus einem 19-Zoll-Gehäuse mit der Netzteilkassette NK 1-24, dem Rundfunkeinschub RK-5a, zwei ELA-Verstärkerkassetten LV-50, dem dynamischen Mikrofon DM 622, einen integrierten 1kHz-Tongenerator und einen Kontrolllautsprecher. Die Produktion der einzelnen Komponenten erfolgte hauptsächlich im VEB Ultraschalltechnik Halle, einem Betriebsteil des VEB Transformatoren- und Röntgentechnik Dresden. An der „TELA 74“lassen sich nur Lautsprecher mit vorgeschaltetem Übertrager verwenden (100V-ELA-Technik).

NK 1-24 (TELA 74)

Die „Netz-Kassette 1-24“ dient in der „TELA 74“ als Spannungsversorgung. Sie stellt aus der Netzspannung von 230V eine stabilisierte Gleichspannung von 24V zur Verfügung. Die Verbindung zu den anderen Einschüben erfolgt über eine 26-polige Anschlussleiste an der Rückseite. Parallel kann die Ausgangsspannung auch frontseitig über die entsprechende Anschlussbuchse abgegriffen werden. Des Weiteren befinden sich hier auch der Netzschalter und der Primärsicherungseinsatz.

LV-50 A (TELA 74)

Der 2x in der „TELA 74 verbaute „Leistungsverstärker 50“ arbeitet mit der 100V-ELA-Technik. Hierbei befindet sich hinter der Mono-Endstufe ein Transformator, der das Ausgangssignal auf bis zu 100V bei voller Aussteuerung herauftransformiert. Die angeschlossenen Lautsprecher verfügen ebenfalls über einen Trafo (Übertrager), der das Signal wieder auf den ursprünglichen Spannungswert heruntertransformiert. Diese Übertragungstechnik hat aufgrund der hohen Spannung bei niedrigem Strom den Vorteil, dass relativ lange und dünne Übertragungsleitungen verwendet werden können ohne hierdurch hohe Leitungsverluste zu erreichen. Außerdem können mehrere Lautsprecher parallel an einer Endstufe betrieben werden, ohne die Impedanz des einzelnen Lautsprechers berücksichtigen zu müssen. Lediglich die Leistung teilt sich auf die einzelnen Lautsprecher auf. Die Mono-Endstufe des „LV-50“ mit zwei Leistungstransistoren KD503 liefert bei 24V Eingangsspannung eine Sinusleistung von 50VA, im 12V-Betrieb (z.B. Fahrzeug-Bordnetz) halbiert sich diese. Der Vollverstärker-Einschub verfügt neben der Lautstärkeeinstellung noch über einen Höhen- sowie Tiefenregeler, eine analoge Aussteuerungsanzeige und ein Betriebslämpchen.

LV-50 M (TELA 74)

Der „LV 50 M“ entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen „LV-50 A“, verfügt aber zusätzlich über einen Mikrofonverstärker mit entsprechender Anschlussbuchse an Stelle der Betriebsanzeige.
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M E T R A   M E S S -   &   F R E Q U E N Z T E C H N I K   R A D E B E U L   ( M M F)

Die „Metra Mess- und Frequenztechnik” (MMF) produzierte seit 1944 in Radebeul Schwingungssensoren, Anzeigegeräte, Sauerstoff- und NF-Messtechnik, Tonfilmtechnik sowie Abhör-, Mess- und Leistungsverstärker. 1981 wurde die „MMF Radebeul“ Teilbetrieb des Messtechnikherstellers „Präcitronic“ aus dem nahegelegenen Dresden. Nach der Wende 1990 erfolgte die Reprivatisierung und „Metra“ produziert bis heute (2015) Schwingungsmesstechnik.

A B H Ö R -   &   L E I S T U N G S V E R S T Ä R K E R

MMF AV 81, LV 101, LV 102 & LV 103

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A U T O M A T I S I E R U N G S A N L A G E N   C O T T B U S

Tiracon 6V

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F E R N M E L D E M E S S G E R Ä T E B A U   B E R L I N

RK-5 & RK-5a (TELA 74)

Die „Rundfunk-Kassette 5a“ ermöglich den Mono-Empfang von UKW (87,5 - 100MHz), Kurz-, Mittel- und Langwelle am „TELA 74“. Ein UKW-Stereo-Empfang ist bei ELA-Geräten grundsätzlich nicht vorgesehen. Über einen Drehschalter an der Front kann zwischen Rundfunkempfang mit und ohne Automatische Scharfabstimmung (UKW-AFC) sowie zwei externe Tonquellen und einen Mikrofoneingang gewählt werden. Als Basis für dieses Gerät vermute ich das DDR-Autoradio „Stern Transit“ (RFT A130), dessen Empfangsbereiche, Skala und Tastensatz eine auffällige Ähnlichkeit erkennen lassen.

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F E R N M E L D E W E R K   L E I P Z I G

DM 622 (TELA 74)

Beim „DM 622“ handelt es sich um ein klassisches Dynamisches Mikrofon, das speziell für die „TELA 74“ konzipiert wurde und hier auch in einem abschließbaren Fach untergebracht war.

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